Meine sehr geehrten Damen bis Herren.

Schön, dass Ihre Hände einigermaßen entspannt auf Ihrer Tastatur liegen und nicht mehr total zur Faust verkrampft in Ihren Hosentaschen stecken.

Das lässt den Schluss zu, dass Sie zu Hause sind.

Tür zu und endlich nix mehr Sehen und Hören von den Bekloppten da draußen.

Die auf der einen Seite und auch die auf der Anderen.

Irgendwie sind wir doch alle auf irgendeine Art und Weise Dienstleister.

Wenn man erst einmal begriffen hat, dass die Gier auf der Welt neben Erde, Wasser, Feuer und Gas das fünfte Element ist, der ist in seiner eigenen großen Erkenntnis im Leben schon mal einen großen Schritt weiter als andere Menschen.

Ach, ich vergaß den Neid. Es sind mittlerweile sechs Elemente.

Da bekommt man einmal im Leben überhaupt mal was Nützliches geschenkt und was machen wir alle daraus?

Aus dem geschenkten Leben?

Und so lange es der Mensch nicht begreifen will, so lange wird er vom Universum auf die stille Treppe geschickt und muss wieder einen Mensch spielen.

Erst wenn er in sich selbst einen Gewinn und Nutzen sieht und seinen Nächsten mit Würde und Respekt behandelt so wie er gerne behandelt werden würde, dann darf man in den Kosmos zu den anderen ungebundenen, freien Atomen.

Sofern man seinen persönlichen Lagrange Punkt gefunden hat.

Gefangen in einer Epidermis sehnen wir uns alle nach Freiheit. Grenzenloser Freiheit.

Und diese Freiheit muss man sich hart erkämpfen! So unser Denken.

Was eigentlich völlig unlogisch, kontraproduktiv, unwirtschaftlich und sich selbst in sich selbst völlig widersprüchlich ist.

Freiheit muss zu einer menschlichen Selbstverständlichkeit werden.

Freiheit braucht keinerlei Gewalt.

Da schwätzen Menschen von dem Erhalt der Freiheit und der Demokratie und solche Parolen, wie:

„… von deutschem Boden darf nie wieder ein Sieg ausgehen. Oh, Verzeihung… Krieg ausgehen.

Krieg ausgehen! Da habe ich mich aber grade böse verplappert….

Grade wir Deutschen sind Fachleute in Sachen friedlicher Revolution.

Denen durfte nix passieren. Waren sie politisch gesehen, Kohls allerstillste Wählerreserve…

Menschen, die die Schnauze voll vom Überwachungsstaat hatten.

Menschen, die die ständigen Repressalien durch die Stasi leid waren.

Früher war die Überwachung sichtbar und hatte eine Mauer aus Steinen.

Heute begeben wir uns alle mit einer völlig verstrahlten Selbstverständlichkeit freiwillig zurück in die Fänge der Staatsdoktrin.

Male es blau/weiß an und nenn die Stasi einfach um in Sowiesobook oder Werundwenundwas oder wie auch immer.

Kommt ja vom Ami.

Und was von dem kommt, dass muss einfach und ungeprüft der Wahrheit und der Freiheit mit genau dieser völlig verstrahlten Selbstverständlichkeit entsprechend als die ultimative Wahrheit und Nichts als die Wahrheit als naturgemäß hingenommen werden.

Damals nannte man kontrollierte und ständig überwachte Menschen Insassen oder Gefangene.

Unfreie Menschen mit Reisebeschränkungen, heute heißt es einfach User.

1989 änderte sich auf einen Schlag alles.

Wie froh und befreit waren die Menschen, die ungeduldig am Schlagbaum oder am Eisenzaun standen und daran ängstlich und stark zugleich rüttelten.

Sie wollten in die Freiheit.

Der Überwachung von damals hat es an Phantasie nie gemangelt.

„Sach den Dumben einfach: „Das ist der Westen. Das ist die Marktwirtschaft und das macht man so bei uns. Und damit sie es glauben, sie wären in Freiheit, lass sie es täglich mit einem „Gefällt mir“ Button bestätigen. Das Glück ist schließlich mit den Dummen.

Solange sie das glauben, werden wir an ihnen verdienen und sie werden es lieben. Alle.“

Und jetzt? Heute?

Heute hört man immer noch Leute schreien: „Zieht die Mauer wieder hoch!“

Ich glaube nicht, dass diese Menschen die alten Zustände wieder haben wollen, sind sie jedoch urteilsfähiger als ein Ex-Wessi, konnten sie zwischenzeitlich abwägen und urteilen.

Einzig aus dem Grund, dass man nach Erhalt des Begrüßungsgeldes sich mit Selben billig hat einkaufen lassen.

Viel zu billig.

Ich wollte mit diesen Zeilen nur noch einmal kurz daran erinnern, dass schon 1989 mit dem Plündern der europäischen Staaten begonnen wurde.

Und das hat nie aufgehört. Das ist kein modischer Trend, kein Zeitgeist. Das ist das ganz natürliche Aktion-Reaktions-Prinzip.

Kollege Eggli hat da schon mit Millionen verdient. Mit dem was wir alle kostenlos in uns tragen. Einfachstes Wissen und Erfahren in uns selbst.

Lieber gehen wir einen anderen Weg.

Wir bezahlen unser ganzes Leben lang mit einem frei erfundenen Wertsystem, wobei wir doch sowieso schon das Leben mit dem Solchen bezahlen.

Und dann sollen wir uns auch noch ein ganzes Leben lang einem schier totbringenden Konsumsystem versklaven?

Allein der Gedanke daran, dass wir alles sowieso mit dem Leben bezahlen macht alle anderen Wertesysteme absolut überflüssig und führt unseren Way of life völlig ad absurdum.

„Bedingungsloses Grundeinkommen für Alle!“

Wieder so eine Halbwahrheit.

„Nix für Alle!“

Aber nur im positiven Sinne.

Sobald wir uns dem Krebsgeschwür einer auf fiktiven Werten basierenden Werteumrechnung in ein monetäres System entledigen, dann geht’s aufwärts. Aber so was von.

Damit kriegen wir sogar die Überbevölkerung in den Griff.

Weil sich keiner mehr prostituieren muss; auf welche Art und Weise auch immer; ….

Also weil für alle gesorgt sei auf der Erde, würde das auch bedeuten, dass das von völlig verkrusteten Männergehirnen entworfene patriarchische System wirklich 50% an die Frauen abtreten müsste.

Diese wären in einer wirklich globalen Welt dem Mann gleich gestellt.

So lange aber an den Wurzeln eines demokratischen Systems Nichts verbessert wird, wird sich auch weiter oben nix ändern, oder?

Solange eine Art „Altherren WG der wallenden Gewänder“ in Rom Menschen mit einfachen Tricks verkaufen kann, was man zu glauben und zu tun hat, solange wird sich nichts ändern.

Das trifft auf die anderen Glaubensgemeinschaften genauso zu wie auf die grade Beschriebene.

Aber kaum hat einer eine andere Hautfarbe, eine andere Sprache, eine andere politische Meinung oder auch der einfache Besitz einer Taschenlampe, die die eigene persönliche Umnachtung wenigstens einen Schritt weit erhellt…. Schon gibt’s auf die Fresse.

Dabei kann man sich schon ein wenig erzürnen, über so viel Dummheit, Gier, Arroganz und Gleichgültigkeit, kurz fehlender Sozialkompetenz-Bausteine in der DNA.

Ich merke grade, wie sich Ihre Hände leicht anspannen, nicht wahr?

Nun, damit alles so heiter und entspannt bleibt wie bisher möchte ich Ihnen eine Empfehlung geben dürfen.

Wenn man schon wieder allein beim Glas Rotwein oder so vor dem Rechner rumhängt, weil einen die Welt da draußen so was von auf den Sack ging, dann haben Sie gleich die Gelegenheit dazu daran etwas zu ändern.

Drucken Sie sich diese Seite aus und schreiben hinter jede Zahl einen Namen.

Einen Tipp, fangen Sie dabei unten an.

Sie werden selbst spüren warum. Um dieses Gefühl möchte ich Sie nicht berauben. Glauben Sie es mir einfach. Für alle die, die nix spüren werden, macht nur Übung den Meister.

Nach dem gut durchdachten Ausfüllen mit Namen knüllen Sie das Blatt Papier ganz fest zusammen und werfen es mit einem Ihrer Lieblingssprüche aus der Fäkalrhetorik an die nächstbeste Wand.

Ihrer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Das wird Ihr höchst persönlicher „Ein Mann Flashmob“ für zu Hause.

Sehen Sie, um Stärke zu beweisen braucht man nicht mehr auf eine dieser lästigen Demos zu latschen.

Endlich können Sie zu Hause, ganz für sich alleine im stillen Kämmerlein Ihre eigene Revolution üben.

Viel Spaß dabei und los geht’s:

(Abrisskante)

Meine Top Ten der zehn persönlichsten Lieblingsarschlöcher:

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Auf Einen kommt man immer noch. Der 11. ist gratis für Sie.

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Kommentare
  1. uhupardo sagt:

    Sehr feiner Artikel! Der hat mir heute den Tag gerettet. 🙂 Muchas gracias und mehr davon!

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