Meine sehr geehrten Damen bis Herren.

Ich hoffe, dass es Ihnen gut geht und dass das auch so bleiben wird.

Einige Mails sind bei mir eingegangen, die sich auf meine letzte Geschichte beziehen.

„Einzelschicksale von Menschen, die sich wegen Hartz vier das Leben nehmen, interessieren doch keinen. Das schockt nicht, das ist kein Brüller, kein Skandal und kein weiterer Wachrüttler.“

Leider müssen heute Unglücke sehr groß sein, damit wir sie überhaupt noch für uns wahrnehmen.

Bei all der Traurigkeit über den Untergang der Concordia vor Italien, wo sonst nur afrikanische Flüchtlinge ersaufen, birgt dieses traurige Unglück eine positive Metapher.

Ein Lichtblick, ein lodernd heller Feuerschein in ach so tiefschwarzer Nacht des als Demokratie getarnten Kapitalfaschismus.

Nehmen wir einmal an, Deutschland wie wir es kennen und was wir aus ihm gemacht haben und haben müssen lassen, wäre die Concordia.

Vertrauensvoll begibt sich eine Herde Urlaubswütiger (Bürger) in die Obhut eines Schiffs – Führers. (Politik, Kirche, Wirtschaft)

Und der setzt den Kahn auf ein Riff (durch Gier erzeugte Weltkrise).

Der Pott sinkt und Menschen kommen in große Not. (Gegenwart)

Nun zu der positiven Botschaft!

Diesmal sind dabei nur wenige ersoffen. Der Mensch ist also im Stande aus Krisen und Erfahrungswerte des Erlernten zu lernen! Dem Universum sei Dank.

Es sind deswegen nur so wenige Tote zu beklagen, weil diese Menschen nicht mehr auf ihren „Führer“ und seine Crew gehört haben.

Sie nahmen ihr Schicksal in die eigenen Hände.

Die, die endlich die falschen Anweisungen ignorierten, haben überlebt.

Überleben. Auch im übertragenen Sinne ein wichtiges Thema.

Solange die MS Deutschland fest vertäut im Rektalhafen in Übersee vor sich hin rostet, wird sie niemals über ihre Jungfernfahrt hinaus kommen.

Was sagt uns nun das Unglück der Concordia?

Nur wenn man nicht Blindlinks einem „Führer“ folgt, kann man sich retten und überlebt.

Die Kriegsvorbereitungen der westlichen Welt nehmen immer mehr erschreckende Ausmaße an.

Wenn es knallen wird, werden auch wir hier in Europa nicht davon verschont bleiben.

Vielleicht kommt es dann wirklich zum vorerst letzten Krieg.

Das wäre die Titanic.

Damals haben nur ganz wenige überlebt im Gegensatz zum Untergang der Concordia.

Die Titanic galt als größtes und schnellstes Passagierschiff seiner Zeit auf der Welt.

Damals spielte eine Band bis in den Untergang hinein.

Heute ist es nur noch ein Alleinunterhalter namens D. Bohlen.

Im Kreise von Opfern der Vollmanipulation oder auch in der esoterisch angehauchten Schicht der durchschnittlichen Verschwörungstheoretiker unkt man seit Tagen, der Kapitän wäre von afrikanischen Terroristen dazu bezahlt worden, damit er den Dampfer am Riff parkt.

„Damit der weiße Mann mal am eigenen Leib spüren kann, was sonst nur den schwarzen Brüdern blüht.“

Was für ein Schwachsinn!

Jetzt, kurz vor Toresschluss und im Anblick eines näher rückenden Finalknalls haben wir noch reelle Chancen auf ungeahnte Perspektiven in einer friedlichen und global sozial verträglichen Zukunft miteinander.

Die, die den Horror überleben werden, die werden sich gegenseitig erschlagen und sich auffressen.

Es wird keine Nahrung mehr geben. Die Ernten und die Wälder sind verbrannt, die Erde und das Wasser vergiftet, die Städte liegen in Schutt und Asche.

Wissen Sie, wie verrückt das ist?

Wir legen Saatgutreserven in einem Bunker in der Arktis an.

Die, die aus ihren Bunkern heraus kriechen werden, haben keine lagen Überlebenschance.

Das wird eine Herausforderung für die Überlebenden werden.

Wie ans Saatgut kommen?

Sie werden längst verhungert oder getötet worden sein, bevor sie in der Arktis angekommen sind.

Ersparen wir uns das doch bitte und schenken uns selbst wieder etwas mehr Vertrauen und Zuversicht.

Und jetzt nicht nur: „Frauen und Kinder zuerst!“ Wir sind alle gefragt.

Mit einem freundlichen Ahoi für Ihre nächste Seereise entlasse ich Sie für heute.

Bleiben Sie mir gewogen.

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