Nabelschnursteuer und Terror-Eizelle

Veröffentlicht: September 20, 2012 in aktuelle Themen
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Meine sehr geehrten Damen bis Herren.

Da ziehen sich Menschen öffentlich in den beliebigsten und billigsten TV Formaten bis auf die Knochen aus und geben Dinge von sich preis, die sie selbst in ihrem normalen Dasein niemals erleben würden. Die machen sich komplett nackisch und wundern sich dann, wenn die Eliten sich an die angebliche Freizügigkeit im Umgang mit Privatem gewöhnt haben und immer mehr von ihren Lakaien wissen wollen.

Meldegesetz, ACTA, Datenvorratsspeicherung, Vorratsdatenspeicherung, Volkszählungen, kurz: der gläserne Bürger. Sozusagen eine Weiterentwicklung aus DDR Stasizeiten. Die hatten damals „nur“ Geruchsproben der Leute in Gläsern, heute sind wir selbst aus Glas.

Da werden Daten auf Vorrat gespeichert, also solange auf Halde gelegt, bis dann endlich der Mensch geboren wird, auf den die vorhandenen Daten passen. Das wird dann soweit gehen, dass schon bei einem positiven Schwangerschaftstest erste grobe Rasterdaten an den Zentralrechner des Familienministeriums gefunkt werden und im gleichen Atemzug schon mal auf Facebook eine Chronik für den Nachwuchs in spe angelegt wird. Es gehört zukünftig zu den neuen Verwaltungsaufgaben von Hebammen, die nach der Entbindung direkt den Facebook Account aktivieren müssen. Gibt’s dann ne App für.

In Zukunft wird es für die Eliten nicht mehr wichtig sein, wer mit wem in welcher Studienverbindung war, sondern wer neben wem auf der Frühchenstation gelegen hat.

Dazu kommt eine neue Abgabe an Kabelnetzbetreiberfirmen unter deren Hoheitsaufgaben alle Datenverbindungskabel unter Putz fallen. Die sogenannte Nabelschnursteuer. Ein in Zukunft wichtiger Bestandteil der Vorratsdatenspeicherung. Denn mit beginnender Schwangerschaft beginnt ja auch der Datentransfer zwischen der Mutter und dem Fötus. Und diese Daten sind für den alles fordernden Staatsapparat von immenser Wichtigkeit. Schon da beginnt der Datenverkehr und es wird der Grundstein gelegt für die zukünftige Sozialisierung des Babys und des Heranwachsenden.

Dafür ist die Vorratsdatenspeicherung gut. Passen die ersten Daten aus dem positiven Schwangerschaftstest auf die schon vorhandenen Daten, dann erst gibt’s grünes Licht zum Austragen.

Wenn nicht, bekommt die Frau die Pille für danach und Mann und Frau dürfen sich wieder an die Arbeit machen, bis die Erbinformationen auf die schon vorhandenen Daten passen. Verrückt, was? Ist aber so.

Das System braucht alle Daten von Ihnen und das fängt nicht erst bei Erreichen der Geschäftsfähigkeit oder Volljährigkeit an. Wenn man nun alle Daten von einem hat, lässt es sich nicht nur leicht errechnen, wann es zur Geburt kommen wird, sondern auch wann das Leben des oder derjenigen endet. Diese Daten sind für den Staatsapparat von immenser Wichtigkeit, kann man mit den Daten auch herausfinden, wie wirtschaftlich und ausbeutbar ein Individuum für das System ist. Mit dieser Datenfrüherkennung und etwaigem Schwangerschaftsabbruch lässt sich verhindern, dass Menschen mit eigenständigem Gehirn geboren werden, die sich eventuell gegen das geplante global kapitalfaschistische Einheitssystem der Kollektivverdummung opponieren und sich gegen den Geschäftsplan der von uns selbst erschaffenen Eliten aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Medien zur Wehr setzen.

Noch nicht geborene Systemkritiker und Humanisten in spe werden so schon früh im Mutterleib als Terror-Eizelle erkannt und können bedenkenlos abgetrieben werden.

Gewinner bei diesem Vorhaben werden unter anderem Abmahnanwälte sein, auf die ein ganz neues Betätigungsfeld zukommen wird. Denn passen die Daten des Schwangerschaftstestes der Mutter nicht in den Elitenplan, kann die austragende Mutter wegen Gründung einer Terror Eizelle mit einer langjährigen Haftstrafe bedacht werden und der vermeintliche Vater erwartet dann eine Anklage wegen Mittäterschaft. So siehts aus.

In diesem Sinne.

Bleiben Sie uns gewogen.

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