Sehr geehrte Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.

Wir schreiben das Jahr 2012.

2012 ist das internationale Jahr des Märchens. Das wird schon daran besonders deutlich, blickt man mal auf die vor ein paar Tagen gestartete Wahlkampfpropaganda der Parteien. Aus diesem Grund haben wir einmal ein paar Informationen wie Puzzlesteine aus den Medien, Presse und Geschichte zusammen gelegt und einfach nur kombiniert. Da kann sich dann ein jeder selbst seinen Reim drauf machen und auch selbst am Happy end der Geschichte arbeiten. Es wird einem auch Nichts anderes übrig bleiben, als selbst Hand anzulegen.

Es war einmal ein Österreicher, der von denselben internationalen Banken und Wirtschaftskreisen mit finanziellen Mitteln gesponsert wurde, die heute noch für die weltweiten Krisen verantwortlich sind. Schon allein diese Tatsache sollten sich alle die einmal vor Augen führen, die gerne „Ausländer raus!“ unreflektiert nachgrölen. Hitler, kein Deutscher denn Österreicher, Berufsfaschist und überideologisches Sprachrohr der Prediger, Anhänger, Jünger und Pharisäer der Kirche des Mammons. Noch heute vereint diese Glaubensrichtung alle anderen ideologischen, politischen, kirchlichen und wirtschaftlichen Weltanschauungen. Denn ohne Moos nix los. Weder im römischen Reich, nicht später im Sozialismus, nicht im Kommunismus, nicht im Faschismus und schon gar in dem System, dass man uns heute als Demokratie verkauft. Egal welchem System man nacheifert und danach das staatliche Konstrukt aufbaut, es hat immer mit einem Bewertungssystem zu tun, das mit Geld als internationales Tauschmittel die Staaten koordiniert und untereinander Handel treibt. Das nur mal so als kleine anregende Gedankenstütze. Geld regiert die Welt! Eine alte Weisheit, die aus der Zeit stammt, in der Geld noch einen Wert hatte. Geld regiert die Welt, nicht Politiker, nicht Glaubensmänner und auch nicht die, die sich diesen Personenkreisen mit Wort und Tat verschrieben haben. Geld regiert nicht die Welt, Geld diktiert sie. Geld ist eine Diktatur. Diktaturen haben den bitteren Beigeschmack, dass sie Menschen ausgrenzen, sie unterdrücken und in ihrem urmenschlichen Drang nach freier Selbstverwirklichung soweit einschränken, dass sich Menschen dafür prostituieren und sogar gegenseitig dafür umbringen. Für Geld tun Menschen alles, was man sich vorstellen kann. Alles. Wirklich alles, außer rational und sozial miteinander handeln. Geld sorgt für Wettbewerb und Neid, Gier und Hass. Wettbewerb steht im völligen Gegensatz zu einem Miteinander. Ein Miteinander, das wir heute Globalisierung nennen. Globalisierung ist nichts anderes als der Traum, die kranke Vision einer Diktatur und dem Wunsch nach ökonomischer Rationalisierung der freien Selbstbestimmung. Rationalisierung und Ökonomisierung hat auf der einen Seite den Vorteil, dass auf der Welt viele positive Dinge erschaffen wurden, seit dem das Rad und das Mobilklo erfunden wurden. Rationalisierung hat dazu geführt, dass Arbeitsprozesse vereinfacht wurden, die das Leben erleichtern sollen. Führt aber auch dazu, dass immer mehr Arbeit von immer weniger Menschen gemacht werden braucht und endet in einer Monopolisierung. Dass es dabei Menschen gibt, die Menschen verurteilen, dass sie keine Arbeit haben, also sich nicht an der Geld-Sucht beteiligen können; aus welchen Gründen nun auch immer; ist eine unverfrorene Frechheit, die nur aus Mündern kommen kann, denen man ein Manko an sozialer Integrität, Verantwortungsbewusstsein und reiner Menschlichkeit vorwerfen kann. Es sind Handlanger eines faschistischen Systems, der Gelddiktatur. Handlanger, die man überall findet, ob am Stammtisch, auf der Arbeit oder sonstwo. Handlanger, die sich haben von dem Virus Diktatur anstecken lassen.

Ob für uns die Sonne nochmal scheint?

Ob für uns die Sonne nochmal scheint?

Merke! Diktatur gleich Monopolisierung. Monopolisierung heißt Vormachtstellung und Alleinstellung von einigen Wenigen sowie von nur einem.

Jetzt höre ich schon einige sagen: „Was für ein linker Schwätzer!“ Das möchte ich mir an dieser Stelle verbieten und mich frei sprechen von jedweder Tendenz, sei sie links oder rechts. Denn würde ich das tun, dann wäre ich in der Abhängigkeit einer Anhängerschaft eines fiktiven Wertesystems und müsste glauben, dass einer dieser Wege der richtige wäre. Vielleicht erinnern Sie sich an die Werbebotschaften ihres Bankers, also Ihres Dealers, der Sie auf Ihrem Weg durch die Sucht begleitet: „Lassen Sie doch Ihr Geld für sich arbeiten!“ Hat schließlich auch wieder etwas mit Rationalisierung zu tun, also mit der Erleichterung der eigenen Lebensumstände. Wenn ein anderer meine Arbeit macht, brauche ich sie selbst nicht zu tun. Das verspricht mehr Freiheit und Freizeit. Freie Zeit, in der man nicht arbeiten braucht, da dies ein anderer für mich tut. An dieser Stelle frage ich Sie: „Wer ist hier die faule Sau, die nicht selbst arbeiten will?“ Der Arbeitslose, den man aus dem Suchtprogramm geschmissen hat und mit Ersatzdrogen vollpumpt, also Programme wie Entwicklungshilfe oder hier Hartz vier? Oder der, der verantwortungslos und verblendet vom schönen Schein der geldlichen Errungenschaften, damit umgeht und dafür sorgt, dass er immer weniger zu tun hat? Was ja nicht stimmt. Geld macht Arbeit oder besser gesagt, Mühe. Man muss wie bei einem Tamagotchi zusehen, dass es einem nicht ausgeht. Man muss es füttern und bedienen, es liebhaben und umsorgen, dann bleibt es einem scheinbar erhalten. Das raubt einem die kostbare Lebenszeit. Lebenszeit, die einem fehlt, etwas Sinnvolles mit sich selbst und seinem Dasein anzufangen. Der eigene Arsch ist einem immer am Nächsten, dazu sind wir erzogen worden. Werfen wir einen Blick auf die heutige Zeit, die kapitalistischer, nicht diktatorischer, nicht faschistischer sein kann. Ja, faschistischer! Denn Menschen, die dafür sorgen, dass andere bewusst ausgegrenzt, unterdrückt und getötet werden, die schere ich an dieser Stelle mal alle über einen Kamm. Das tun andere schließlich auch. Wieso auch nicht? So hat es mir das Geldsystem vorgemacht. Ich bediene mich nur der Werkzeuge, die mir diese Diktatur auf meinen Weg mitgegeben haben.

Wie ich nun darauf komme? Ganz einfach erläutert an einem Beispiel.

Punkt eins. Bei der Wiedervereinigung der Systeme Ost und West wurde kaum später die BRD, dieses nicht souveräne Konstrukt ohne gültiges Wahlrecht (siehe: Wolfgang Schäuble (CDU), 18.11.2011, Rede auf dem European Banking Congress und später die Entscheidung vom Verfassungsgericht Karlsruhe, als zwei Gedankenstützen) umgewandelt in die Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH mit einer Minimaleinlage von 25 000 Euro.

Punkt zwei. Die Umwandlung von Ämtern in Agenturen und Centern.

Ämter sind öffentliche Einrichtungen, die vom Staat her gelenkt werden. Der „Staat“ allerdings, faul wie er ist, hat sich rationalisiert. Der Staat, der mit Steuern finanziert wird und der Allgemeinheit zu dienen hat, hat sich aus seinen hoheitlichen Aufgaben zurück gezogen und seine Arbeit der Privatwirtschaft abgegeben. Die Privatwirtschaft basiert auf Geld, also auf dem Diktat des Geldes, ist also eine Diktatur. Wirtschaft muss Gewinne erwirtschaften, sonst wäre sie keine Wirtschaft. Will sagen, das mit der Einführung von Hartz vier ein neuer Geschäftszweig aufgemacht worden ist, und damit wird schwer Geld verdient. Also, jedenfalls verdient man an Menschen, die keiner Arbeit nachgehen eine große Menge an Geld. Nur der, der arbeiten, also Geld verdienen will, dem enthält man diese Möglichkeit bewusst vor. Man grenzt ihn aus, man sanktioniert ihn und raubt ihm damit seine Lebenszeit. Und! Was das noch oben drauf kommt! Man verhöhnt diese Menschen auch noch. Von Seiten der Agenturen, der Presse und von noch ärmeren Menschen, die den Propagandamist einfach nur nachplappern. Mit der Ausbeutung von arbeitsfähigen und arbeitswilligen Menschen verdient man ein Schweinegeld für einen Diktator, dass sollte sich jeder Sachbearbeiter einmal durch den Kopf gehen lassen, wenn er wieder seine Quote erfüllen muss, damit sein Diktator ihn nicht selbst ausgrenzt und sanktioniert. Mit der Schaffung immer neuer Abhängigkeiten schafft man einfach nur immer mehr Möglichkeiten Menschen in die Armutsfalle zu treiben, denn das schafft Milliardenbeträge, die in der Gelddiktatur letztendlich vernichtet werden und keine wahren Erträge schaffen. Diese Diktatur ist auf Schulden aufgebaut, denn immer einer geht dabei leer aus, damit andere mit dem, was ihm selbst eigentlich zustehen würde, wirtschaften können. Um nun diese Schulden loszuwerden und sich selbst zu bereinigen gibt’s für die Gelddiktatur nur eine Möglichkeit.

Krieg.

Mit inszenierten Kriegen bereinigt man die internationalen Konten und dezimiert damit auch die Bevölkerungszahlen, was oberflächlich betrachtet den Vorteil für die Wirtschaft hat, dass es nun wieder weniger Menschen gibt, die nach der Gelddiktatur schreien und ihre Staatsysteme wieder neu aufbauen müssen. Schieben wir nun nicht schon wieder den USA die internationale Kriegstreiberei in die Schuhe und machen sie hauptverantwortlich für das Desaster auf dem Planeten. Egal welchen Krieg wir nehmen, den die USA und ihre Bündnispartner zu verantworten haben, es steckt immer nur ein Diktator dahinter. Das ist das Geld und das auf Tauschmitteln aufgebaute Werte und Bewertungssystem. Befreien wir uns nun endlich aus dieser internationalen faschistischen Diktatur, befreien wir uns aus der Sklaverei und von der Schuld, die auf unser aller Schulter lastet. Mit dem einfachen Skandieren vom Umfairteilungsparolen und Demonstrationen hört dieses System nicht auf. Denn der Diktator lässt sich das nicht nehmen, was er von jedem fordert. Die bedingungslose Abhängigkeit und die tagtägliche Huldigung seiner Produkte und Dienstleistungen. Sieht man das tägliche Sterben in Afrika, die Wut der Spanier oder die Verzweiflung der Griechen oder wirft man einen Blick auf unser Land, in dem sich dieses Fehlverhalten soweit potenziert hat, das heute vor unserer Haustür und sogar beim Nachbarn nebenan der Hunger und die Verzweiflung herrschen, bekommt unser tägliches Handeln eine völlig andere Bedeutung. Das Diktat rechnet damit, es ist dafür ausgelegt und braucht diese Opfer, damit ein anderer der Gewinner sein kann. Ein Spiel auf Zeit und auf Leben und Tod. Wenn wir schon alle zum Sparen aufgefordert werden, dann sparen wir uns doch in Zukunft einfach die Diktatur. Schaffen wir sie endlich ab und wir werden sehen wie wundervoll das Leben sein kann. Machen wir uns frei von dem Glauben, wir würden je etwas erreichen und wir wären besser als Andere. Wir sind alle menschlich gleich, nur mit dem Unterschied, dass es Menschen gibt, die ihren Kopf verantwortungsvoll einsetzen.

Und wenn sie nicht gestorben sind….

Bleiben Sie uns gewogen.

Klicken Sie auch mal auf unseren neuen Roman:

Früchte meiner Arbeit: Ein Tatsachenroman

Ihr Ruben Kick.

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