Archiv für April, 2013

Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.

Warum ich mich erst heute zum Thema Telekom und Drosselung zu Wort melde, wo doch der Hauptstorm an Empörung und Zoten darüber den Bach längst runter ist, das hat natürlich einen Grund. Ich muss da wohl schon mal auf so eine Testleitung gestoßen sein. 5 Tage hat es nun gedauert, bis ich diesen Text und die Bildchen hochgeladen habe!

Schnecke-Hartz-vier-Kueche-Ohauerha

Vielen Dank, liebe Telekom. Vielen Dank für Ihre soziale Verantwortung ihren Kunden gegenüber. Ich denke, dass ich bestimmt nicht der Einzige war, der so lange in ihrem High Speed DSL Netz verharren musste zur Erledigung seiner alltäglichen Elektropostangelegenheiten.  

Ich habe daraus gelernt und weiß nun um ihre Geschäftsideologie. Besonders, wenn ich auf ihre Bonner Zentrale einen Blick werfe und quasi die eiskalte speersche Begeisterung über solch ein gelungenes Stück architektonisches Groß Germania förmlich im Nacken spüren kann. Widerlich, der Typ. Bah. Pfui. So einen grundgermanischen Geschäftsgedanken kann dann nur bedeuten:

„Auf. Auf, zum kostenpflichtigen und zensierten zwei Klassen Internet mit Datenmengenbegrenzung auf Hartz fear Niveau aber ohne Sozialtarif, mit dem man die Informations-, Meinungs- und Pressefreiheit auf fast schon amerikanisches Zensur und Diktatniveau bringt.

Telekom-4er-a

Was heißt das nun? Ihnen das jetzt ausführlich und wahrheitsgetreu zu erklären, wohin dieser Weg unweigerlich führen wird…

…sagen wir mal so. 1989 hat sich nicht nur Deutschland endlich wieder vereinen dürfen. Viel schlimmer ist die Tatsache, dass sich dabei zwei sonst verfeindete Systeme vereinigt haben, um die Menschheit noch mehr nach ihrem Gusto zu knechten, auszubeuten und zu morden. Für Öl, Drogen, Glaube und Dollar. Welch Niedertracht.

Deswegen brauchen wir auf alle Fälle ein universelles und kostenfreies, frei zugängliches Internet, sonst gehen die Leute während des Hochladens wieder spazieren, draußen in der Natur und fangen so wie ich das Denken an! Nicht auszudenken, was?

In diesem Sinne, bleiben Sie mir gewogen.

Ihr Udo Schüller

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Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass je bunter die Gesellschaft, desto schwarzer die Zukunft.
Dass sich Dummheit auf diesem Planeten potenziert, während sich der Intellekt nur addiert.
Je mehr Freiheiten sich eine Gesellschaft erlaubt, desto größer ihre Fesseln.
Und dann noch dieser große
Rechtsruck
in
unserer
Gesellschaft
.
Spüren
Sie
das
nicht
auch
?
Da
fühlt
man
sich
gar
nicht
mehr
wohl
in
seinem
eigenen
Land
!
Ein
Rechtsruck
,
der
so
weit
rechts
ist
,
das
er
auch

schon
von

links
wiederkommt
.
Das
erdrückt
einen
doch
förmlich
.


Bei
so
viel
Faschoscheiß
,
egal
aus
welcher
Richtung
oder
Schicht
,
da
tut
man
am
Besten
seine
Meinung
nicht
mehr
öffentlich
kund
,
wie
der
Fall
Von
Frau
Inge
Hannemann
,
ehemalige
ARGE
Mitarbeiterin
.
Link
hierzu
unter
:
http://www.altonabloggt.wordpress.com


Verdammt! Ist es schon wieder so weit, dass man ein System, dass nicht für die Menschen funktioniert, nicht kritisieren darf?
Und wir dachten echt, es wäre vorbei!
Bleiben Sie uns gewogen.
Ihr Ohauerha Team.

Mit freundlicher Genehmigung der Hartz vier Satire Küche

Mit freundlicher Genehmigung der Hartz vier Satire Küche

Mit freundlicher Genehmigung der Hartz vier Satireküche

Mit freundlicher Genehmigung der Hartz vier Satireküche


Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.
„Wer ohne Fehler isst, der werfe die erste Wurst!“ (frei nach Uli 1, Briefe an das Finanzamt). Na, das kann ja eine gemütliche Grillsaison werden. Ohauerha! Nur allzu gerne würden wir in Erfahrung bringen, wie die hoeneßchen Mitarbeiter über ihren Chef denken oder ob ihnen dieses Thema generell Wurst ist? Können sie sich noch mit ihrem Unternehmen identifizieren oder halten sie den Mund und gehen ihrer Arbeit nach, als sei nichts gewesen? Schließlich hat ihre Lohnarbeit einen Großteil dazu beigetragen, dass Ulis Konten so prall gefüllt sind, dass er sein Vermögen schon im Ausland unterbringen musste, weil im eigenen Land kein Platz mehr dafür war. Das macht die Mitarbeiter indirekt zu Mittätern. Also, wenn der Hoeneß die Hosen vor dem Fiskus runter lassen muss, dann aber auch seine Belegschaft, denen man eine Mittäterschaft als abhängiger Befehlsempfänger unterstellen kann.
So funktioniert unser System. Das weiß jeder Selbständige und auch jeder, der seine Steuer am Jahresende macht. Ohne kreative Buchführung läuft es nicht. Jeder Gründer weiß, dass man in seinem Businessplan sehr kreativ mit dem Zahlenwerk sein muss, damit man dann das Geld von der Bank bekommt, um sein Unternehmen an den Start zu bringen, es sei denn man verfügt über die nötigen Kontakte oder einem Parteibuch. Ohne eine nötige Portion an Bereitschaft zum Schwindeln, hast Du als Unternehmer keine Chance. Das System will belogen werden! Also, was regen wir uns darüber auf, denn auch als Endverbraucher lässt man sich gerne von den Lügen der PR einwickeln und vertraut blind auf den Erzeuger, der schließlich nur Gutes im Schilde führt. Natürlich, klar…
Haben wir bei all den Meldungen vielleicht nicht selbst schon längst den Überblick verloren und resignieren vor der Fülle der alltäglichen Grausamkeiten? Das hat schon irgendwie etwas von Stockholm Syndrom. Da kann die Firma und der Boss noch so Scheiße sein, der Verdienst noch so gering und die Arbeitsbedingungen noch so unwürdig, irgendeiner macht sie für noch weniger und sagt: „Klar Chef. Gern Chef. Für dich doch immer. Wie? Noch mehr Arbeit für noch weniger an Einkommen? Immer her damit Chef, wenn es Dir hilft. Gerne und immerzu.“ Ist doch verrückt, oder? Und da wundern wir uns, wenn immer mehr Menschen ausbrennen und krank werden? Die bekommen dann von ihrem Arzt gesagt: „Sie haben Burn out!“ Was auch nur wieder die Ärzte und Therapeutenschaft jubeln lässt, denn die Patienten hoffen auf Heilung durch den Mediziner. Die werden aber einen Teufel tun, ihre Patienten zu heilen, denn ein geheilter Patient stellt für einen Arzt und Therapeuten keine Einnahmequelle mehr dar. Ihr Arzt und Therapeut werden nur die Symptome mit Mittelchen behandeln, Ihnen aber nicht die Wahrheit sagen, die sie gesunden lassen würde. „Ändern Sie ihr Leben! Hauen Sie in den Sack und stehen Sie wenigstens einmal in Ihrem Leben zu sich selbst. Machen Sie es nicht mehr mit. Hören Sie genauso auf dort zu arbeiten, wie Sie sich das Rauchen abgewöhnt haben, denn auch das ist nur eine Sucht. (Zum Thema Sucht und Arbeit sowie BGE hier einen Link zu dem Artikel meines Kollegen und Ohauerha Satireblog Gründers Udo Schüller: http://wp.me/p2KG6k-aL). Diese Arbeit und unsere Gesellschaft sind die Wurzeln allen Übels.“ Das wäre ehrliche medizinische Arbeit, die dem Patienten wirklich helfen würde, macht jedoch den Medikus auf Dauer arbeitslos. Na und? Dafür sind Sie dann endgültig geheilt und Sie können sich endlich ihrem eigenen wertvollen Leben widmen. Seien Sie mal ehrlich zu sich selbst! Haben auch Sie nicht schon mal darüber nachgedacht, wie Ihr Leben verlaufen würde, wenn Sie endlich den Mut aufbringen würden, aus dieser Abhängigkeit auszubrechen? Was würden Sie tun, wenn Sie nicht mehr dazu gezwungen würden, irgendeiner Tätigkeit nachzugehen, die Sie krank macht? Was würden Sie für sich selbst und Ihr Leben tun? Sich selbst verwirklichen, sich selbst endlich mal kennen lernen und so wieder das Leben neu wertschätzen? Was meinen Sie, wie unnütz Ihnen danach viele Ihre Alltags und Konsumdrogen vorkommen.
Naja, wenn man nichts anderes im Leben gelernt hat, als für alles folgsam den Kopf hinzuhalten und alles bedingungslos abzunicken, dann gehört man zu der großen Masse der Unselbständigen, die geführt werden müssen, da sie selbst ohne Anweisung nichts im Leben gebacken bekommen. Dann darf man sich auch nicht beschweren und neidvoll den Zeigefinger erheben, gegen die, die es mit harter Arbeit zu etwas gebracht haben und dafür auch entsprechend über die monetären Mittel verfügen.
Wahrscheinlich haben wir einfach nur das Gefühl für Wertschätzung und Leistung, für Arbeit und Gerechtigkeit verloren. Die Schuld hierfür ist nicht bei der Faulheit und Bequemlichkeit der Menschen an sich zu suchen. Es ist die Schuld des Systems, das einen dazu zwingt sich selbst als Mensch und seine Wertvorstellungen und Verantwortung zu leugnen.
Wie soll man bloß ein Gefühl für Wertschätzung wieder erlangen?
Diese Frage stelle ich mir seit Tagen, nachdem ich beim Einkaufen in der Kühltheke Schnittlauch aus Marokko erblickte. Dabei überkam mich innerlich eine Fassungslosigkeit. Schnittlauch! Drecks gewöhnlicher Schnittlauch, den der Handel aus fernen Ländern importiert. Hallo? Das müsste doch jedem auffallen, dass da etwas nicht stimmen kann, wenn selbst so ein Kraut wie Schnittlauch importiert noch billiger ist, als der aus heimischer Produktion!

Einheimischer Schnittlauch. Auch arbeitslos, da zu teuer für den Markt. Skandal!

Einheimischer Schnittlauch. Auch arbeitslos, da zu teuer für den Markt. Skandal!

Ein Produkt, das pro Schnittlauchhalm gerechnet einen Preis von ca. 0,0001 Eurocent ausmacht! Umgerechnet auf die Masse ist er natürlich billiger als Einheimischer und dem Konsument ist es schier egal, ohne dabei zu beachten, dass er sich mit seinem Konsumverhalten selbst ins Knie schießt. Das nennt man dann Wirtschaftlichkeit! Klasse, nicht wahr? Bei einer Staatsverschuldung von über 3 Billionen Euro ist kein System mehr wirtschaftlich, dennoch glauben Menschen immer noch daran und tun alles dafür, das sich daran auch nichts ändert. Darüber hinaus haben dann diese Menschen auch noch die Unverschämtheit gegen Menschen zu hetzen, die das System ausselektiert und am Sozialleben nicht mehr teilhaben lässt. Sie schimpfen auf Menschen und treiben sie in die Perspektivlosigkeit und in den Tod und das meist auch nur, um ihre eigene kleine und unbedeutende Persönlichkeit aufzuwerten um von ihrem Unvermögen abzulenken. Ja! Kaufen Sie ruhig weiter Ihren importierten Schnittlauch. Bedienen Sie ruhig weiter dieses System und sorgen Sie auch morgen noch dafür, dass es durch Ihren Konsum anderen Menschen immer schlechter geht. Helfen Sie durch Ihre Produktivität anderen Wenigen sich die Konten zu füllen auf Kosten der Allgemeinheit. Wenn das der Sinn des Lebens sein soll, dann beschwert man sich auch besser nicht über die, die in ihrem Leben etwas Richtungsweisendes tun wollen, damit wir dem eigentlichen Sinn unseres kurzen Aufenthaltes als Mensch auf diesem Planeten wieder näher kommen. Denn, werte Sklaven, wenn es die Wiedergeburt geben sollte, dann doch bitte in einer Zeit und Form, in der die eigene Existenz wieder einen Sinn macht und keinen Menschen ausgrenzt, sanktioniert, ausbeutet oder ihn gar tötet für etwas, was einem sowieso nie gehören wird. Ich hab fertig für heute. Bleiben Sie uns gewogen.

Lesen Sie nächste Woche, wenn wir noch nicht atomisiert worden sind etwas anderes aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft.
Bleibt uns nur die Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt.
Unser Dank für das ausgezeichnete Bildmaterial geht an:
EGON
Karikaturist und Pressezeichner
http://www.toonsup.com/egon

Und hier noch etwas in eigener Sache, wenn Sie uns ein wenig unterstützen möchten, dann tun Sie sich keinen Zwang an. Wir würden uns sehr freuen und bedanken uns jetzt schon mal bei Ihnen. Vielen Dank.
Hier der Link zu unserem Support: http://wp.me/p2KG6k-eA

Ihr Ruben Kick.