Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.

Sonntag war wettermäßig der erste schöne Tag in diesem Jahr und so kam es, dass wir ganz spontan die Grillsaison für unser Team eröffneten. Mit diesem frühlingsfrischen Gruß wollen wir allen den geilsten Sommer ihres Lebens wünschen, den wir uns selbst und unseren Leuten bescheren können. Einen Sommer mit viel Spaß, Unbeschwertheit, Frieden, Freiheit und Leichtigkeit in der Runde der Freunde und Familien. Einen Sommer in dem wir wieder Achtung, Würde und ein Miteinander leben in einer Welt ohne Ausgrenzung und Verfolgung auf Grund geschlechtlicher, körperlicher, ideologischer und religiöser Beheimatungen und persönlichen Wurzeln. Das setzt eine Reformbereitschaft unserer Gesellschaft und deren Systeme sowie Glaubensrichtungen voraus.

Oder glauben Sie etwa, Sie bekommen eine größere Wolke als Engelchen im Himmel, wenn Sie ihrer Sekte oder ihrer Lieblingspartei auch noch ihr ganzes Vermögen und ihr geschenktes Leben überschreiben? Glauben Sie wirklich, dass ein Gott Sie bevorzugen würde, weil Sie so etwas Banales wie „viel Geld“ besitzen? Glauben Sie wirklich, diese These wäre die Achillessehne eines allgemeingültigen Schöpfers, eines Strippenziehers hinter den Kulissen des Universums? Glauben Sie etwa, Gott wäre käuflich und das von Menschen, die die meisten natürlichen Gesetzmäßigkeiten und gute Sitten missachten?

Wenn Sie das wirklich glauben gehören Sie zu einer der größten Risikogruppen, die die höchste Belastung für die Allgemeinheit, die Solidargemeinschaft und den Staatshaushalt ausmacht!

Glauben Sie wirklich, dass eine Wirtschaft, die heute nur noch auf der Ausbeutung des Humankapitals, der internationalen Wo-men Power basiert, das ausgerechnet Sie davon profitieren, wenn Sie diese Halsabschneider immer wieder aufs Neue wählen? Glauben Sie das wirklich, dass eine Politik der sozialen Ausgrenzung, Erniedrigung und Sanktionierung von Millionen von Menschen, die man durch die Hartz fear Gesetzgebung die Lebenssubstanz und die existenzielle Berechtigung entzieht einen gesellschaftlichen Erfolg darstellt?  Glauben Sie wirklich den manipulierten und zensierten Botschaften der Medienhandlanger und politischen PR Abteilungen wie zum Beispiel: „Sozial ist, was Arbeit schafft.“ Oder „Das Wir entscheidet“? Wobei der neue Slogan der SPD schon hart an der Plagiatsgrenze vor sich hin dümpelt, da dieser Werbespruch schon lange von einer Leiharbeitsprostitutionsfirma in Gebrauch ist.  

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Wie krank und selbstherrlich muss man sein, die Schaffung von Arbeitsplätzen als barmherzigen Akt der Nächstenliebe des wohlwollenden Samariters in einer Highspeed Rationalisierungszeit über alles erhaben darzustellen. Wir besitzen doch tatsächlich die Frechheit, Menschen auszugrenzen und sie dafür auch noch selbst verantwortlich zu machen, wenn man ihnen die selbstbestimmte und freie Erwerbstätigkeit abspricht und sie um ihre Zukunft bringt. Krank ist so etwas. Ganz einfach nur krank! Politik und Wirtschaft grenzen durch gezielte Verknappung von Erwerbsarbeit, Ressourcen, Waren und Gütern Menschen vom Leben aus und tragen damit die Hauptverantwortung für die Missstände in unserem Land und dem restlichen Europa. Die andere Gruppe von Hauptverantwortlichen stellen die dar, die dieses System jeden Tag aufs Neue mit ihrer Arbeits und Konsumkraft, ihrer Wahlstimme und ihrer religiösen Überzeugung künstlich am Leben halten, als seien sie dessen willige Geisel mit Stockholm Syndrom.

Glauben Sie wirklich, dass man somit langfristig wirtschaftlichen und existenziellen Erfolg hat und es als allgemeingültiges Lebensmodell weiterführen soll, nur weil es schon immer so war und sich auch so schnell nicht ändern wird, außer es wird ein weiterer Krieg vom Zaun gebrochen und inszenierte „Terroranschläge“ halten die Menschen in Angst und Schrecken.

Sehen Sie, viele heiße Themen stehen in der Grillsaison 13 auf dem Speiseplan. Apropos Speiseplan.

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Denken wir bitte auch an die, die sich auch in diesem Sommer wieder kein Grillgut, keine ausreichende Ernährung und Perspektive sowie keinen schönen Sommer leisten können. Hartz fear, ein barbarischer Akt menschlichen Versagens. Eine beschämende Misshandlung und Missachtung der Menschenrechte, die immer mehr Menschen in unserem Land betrifft und vorsätzlich ausgrenzt und Sie und uns alle weiter in die Richtung einer neuen faschistischen Diktatur zwingt. Was hindert uns bloß daran, die Märkte zu öffnen und wieder mehr Menschen eine Perspektive, ausreichende und qualitativ unbedenkliche Ernährung, umfassende Bildung und exzellente medizinische Versorgung, sowie ausreichendes Obdach und Schutz zu gewähren? Was hält uns davon ab? Vielleicht weil es ein anderer so will, weil nur er davon einen Vorteil davon zu haben scheint? Die Welt steht uns allen in vollem Umfang zu, denn nur so erklärt sich die Gnade der Geburt und des Lebens. Alles andere ist kontraproduktiv und völlig unwirtschaftlich und menschlich degeneriert.

Wenn wir nun alles einmal zusammenziehen und zwischenbilanzieren, was spricht denn gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen in ausreichender Höhe, sagen wir mal 2000 Euro europaweit für die Menschen unserer Länder. Was spricht dagegen, wenn das jetzige auf Schulden aufgebaute System noch nie funktioniert hat und wir umdenken? Nun fragen Sie bitte nicht nach der Finanzierung vom BGE, denn den jetzigen Zustand bekommen wir ja auch nicht mehr finanziert. Das System ist genauso tot wie die Sau, deren Teile wir auch in diesem Jahr wieder auf den Grill schmeißen! Was meinen Sie, was das Beschäftigungsplätze und Innovationen schafft, wenn man Menschen ihre Existenz in Frieden und Sicherheit einfach zugesteht ohne Wenn und Aber? Es würde sich ressourcengünstig auf die Länder und ihre Menschen auswirken und bisher ungeahnte Möglichkeiten bieten. Durch eine umfassende Existenzsicherung schaffen wir damit bessere Ausbildungen und viel größere Qualifikationsmöglichkeiten. Wir schaffen wieder Kultur, Kunst, Bildung und wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Grundstöcke, die Menschen wirklich fördern und sichern. Was hindert uns bloß in unserer persönlichen Einstellung daran, es Menschen besser gehen zu lassen?

Was glauben Sie? Haben Sie den Mut und Verantwortungsgefühl den eigenen Standpunkt noch einmal zu überdenken und sind Sie schon dafür bereit?

Wir wünschen Ihnen eine tolle, glückliche und zufriedene Zeit, sich als Mensch selbst wahrzunehmen und sich selbst genießen zu können.

Wir verabschieden uns für heute und wünschen Ihnen einen guten Appetit und viel Schwein (als Glückssymbol) für die nächste Zeit.  

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Bleiben Sie uns gewogen.

Ihr Udo Schüller

 

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