Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.

Alternative für Deutschland! Geh mir fott! Wenn ich das schon höre! Alternative! Wer an so einen populistischen Quatsch frustrierter rechtslinker Hinterbänkler und bei Diäten zu kurz Gekommener glaubt, der fährt auch auf Werbeverkaufstouren mit ständig klammen Busunternehmern und lässt sich dort mit Vorsatz irgendeine Scheiße andrehen, die er weder braucht noch zum Schnäppchenpreis erstehen kann.

Alternative für Deutschland… mit ihrem Spannmann Prof. Lucky Lucke, dem 2005 beim Hamburger Appell einiges über die Lippen quoll, bei dem man sich fragt: „Wie kommt der bloß an seinen Professoren Titel?“, um es diplomatisch auszudrücken. Seine Ideen sind nicht nur absolut abstrus und erinnern an das Gequatsche eines auf einem Trip hängen gebliebenen fabulierenden Weltverbesserers, der sich auf einem Hippie Festival den Kopf am Drogentöpfchen gestoßen haben muss.

Er fordert sinngemäß zum Beispiel, dass die Löhne noch weiter sinken müssen, durch Arbeitskosten und  Steuern haben Investoren keinen Spaß am Investieren, weitere Einschnitte bei den Sozialleistungen, Bildung und allem anderen, was einen Sozialstaat ausmacht und wer arm ist, hat auch kein Recht auf Leben.

Und so was findet Anhänger. Da kann einem nur schlecht werden und beweist, dass viele Bürger eigentlich gar nicht wählen gehen dürfen, bei solchen Ansichten! Was leben bloß für Spinner in unserem Land? Ohauerha!   

Die Grünen waren ja auch mal eine Alternative für Deutschland. Alleine das müsste doch jedem, der noch über ein wenig Resthirn in unserem Land verfügt und es auch benutzen kann klar sein, dass das ein gefährlicher Etikettenschwindel ist. Was die Grünen mit ihrer ehemaligen linken Schwester, der SPD, in diesem Land und mit diesem Land angerichtet oder besser hingerichtet haben, das kann man jeden Tag aufs Neue sehen. Und der rechte Flügel (CDU/CSU/FDP, REP, PRO NRW und der restliche braune Rotz) der kapitalgläubigen Sektenanhänger, die wir im Volksmund als „Politiker“ bezeichnen, sind keinen Deut besser. Was sie sich alle bis heute geleistet haben, dazu fehlen mir mittlerweile die Worte und was sich deren Wähler dabei denken, da fasse ich mir erst recht an den Kopf bei.

Aber so sind viele Deutsche gestrickt. Da grölt einer jammervoll etwas von den Querelen der Krise, die wir alle selbst verschuldet haben und hofft, dass sich daraus wieder neue Dumme finden lassen, die das System weiter mit sich selbst befeuern! Ja! Es sind nicht nur die Politiker schuld, sondern auch die Bürger, denn ohne sie gäbe es auch keinen Wahlkampf um die Gunst der systemabhängigen Konsumsklaven, die auch aus dem Debakel mit den Piraten, diesen Rohrkrepierern nichts aber auch gar nichts dazu gelernt haben.

Bald stehen sie wieder in den Innenstädten und vor Konsumtempeln, ausgestattet mit einem Tapezier- oder Stehtisch, einem Sonnenschirm und bunten Luftballons, Sticker und Kugelschreiber zum Bauernfang. Das politische Fußvolk, das nach Karriere in der Partei strebt und je höher sie kommen, desto mehr müssen sie feststellen, dass ihre politische Überzeugung an der Basis nichts mit dem zu tun hat, was auf Landes und Bundesebene geschieht.

Je höher sie in der Partei steigen, desto enger wird der Maulkorb in den eigenen Reihen, desto größer wird die Distanz zum Politprogramm und zur Kernaussage der Ihren, desto größer der Verlust zur Realität und zum Wähler und desto größer die Summen und Gefälligkeiten unter Pfründen mit schönem Gruß aus den USA.

Denn wer einmal in den Genuss der Schmierereien aus Industrie, Wirtschaft und aus privaten Bereichen kommt, der lässt sich doch die Kohle nicht mehr aus der Tasche ziehen, die ihnen gar nicht gehört und dem Volk vorenthalten.

Vergiss bitte nicht, bevor Du gedenkst ein Kreuzchen für Deinen Henker in der Wahlkabine abzugeben, was diese Menschen mit Deiner und der Perspektive deiner Kinder anrichten werden.

Da ist es egal wen man wählt, denn in allen Parteizentralen gibt es ein Zauberwort, dem sich alle unterordnen. AGENDA zwanzig was auch immer.

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Die Agenda 2010. Entwickelt in den Jahren vor 2000. Unser Krebsgeschwür am Anus der Finanz- und sozialpolitischen Nahrungskette. Anno 2000 beschloss ein Klübchen aus überbezahlten Politquereinsteiger, also Nichtfachkräfte mit Mangelerscheinungen im Hirn und Gewissen im malerischen Portugal, Europa bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Wenn ich nun mal aus dem Fenster gucke und mich mal umschaue…

Ohauerha! Klassenziel verfehlt! Aber total. Was haben wir in all den Jahren zuvor für Versager gewählt?

Wenn dass das Ziel gewesen sein soll, mit den schrecklichen Ergebnissen dieses Traumes… Nochmal „Ohauerha!“ aber zweimal!

Wenn das der Erfolg ist, was nun da draußen los ist… Tja, nun haben wir den Salat und müssen ein Süppchen auslöffeln, was uns gar nicht schmeckt und so oft verlängert, gestreckt und aufgewärmt worden ist, dass dies Süppchen fast schon aus klarem Wasser besteht.

Da holten sich diese Volksvertreter ein paar ganz pfiffige Kerlchen mit in die Bordküche des Ausflugsdampfers BRD. Richtig! Die Knappen der Bertelsmann Stiftung. Berliner Nebenstelle und Reichstag zwei Punkt Null in Gütersloh. Diese Stiftung versteht sich selbst als völlig neutral und auch parteipolitisch unabhängige Stiftung zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Probleme. Im weitesten Sinne nur mal so als Bild fürs Kopfkino: Neutral und unabhängig sind Prostituierte auch. Die treiben es mit jedem, solange der Preis stimmt. So hat es mir mal eine Aussteigerin aus der Szene erklärt.

Die Bertelsmann-Stiftung steht auch für so wenig Staat wie möglich und viel mehr Privatisierung. Sie sieht sich als Reformwerkstatt und nimmt ständig direkten Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger. Unsere politische Führung steht unter der Fuchtel eines privaten Betriebes. Die können nicht als Volksvertreter fungieren! Die werden einen Teufel tun und sich für unsere Rechte einsetzen. Da geht’s nur um Quote. Bertelsmann hat Schröder und die Sozis sowie die Grünen beraten. Bertelsmann berät auch heute Angie aus dem christlich demokratischen Wunderland. Bertelsmann berät so viele in diesem Land. Immer und immer wieder dieselben Leute aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Medien.

Da fragst Du dich noch, warum sich in unserem Land nichts tut? Warum nichts fruchtet? Warum immer mehr immer weniger haben? Warum alles immer Billiger sein muss bis das Endziel erreicht ist? Weil alle von denselben Verein verraten und verkauft werden. Die nähren sich von den internationalen Kontakten zu den Firmen, Unternehmungen und Personen auf die es ausschließlich um reine Gewinnmaximierung, um Profit ankommt. Außerdem müssen alle Beteiligten; vom Sachbearbeiter über weisungsgebundene Staatsanwälte, Lobbyisten etc. und auch die Investoren und Spekulanten; bedient und gesättigt werden. Die Politiker, ab einer bestimmten Stufe der politischen Karriereleiter sämtlicher etablierter Parteien haben sich verkauft wie billige Crackflittchen auf dem rumänischen Straßenstrich.

Sich, ihre Meinung, ihr Land, unser Land und Dich und mich, verehrter Leser bis Leserin gleich mit dazu. Wenn Du wieder einmal gegen Menschenhandel in der dritten Welt demonstrieren gehst, demonstriere bitte gleich für Dich selbst mit. Ist ein Abwasch. Die hängen alle an der Nadel von einer privaten Stiftung, die es sich auf ihre wehenden Fahnen geschrieben hat, alle Bereiche des öffentlichen Lebens zu kontrollieren und zu manipulieren.

Ehemalige DDR Insassen kennen das noch als Ministerium für Staatssicherheit mit seinen einzelnen Ressorts. Mein Opa, hier aus dem Westen, hätte noch ganz andere Begriffe dafür parat gehabt. Die arme Sau hatte sich auch an ein System verkauft und es im Nachhinein bis zu seinem Tod schwer bereut, dass er so dumm war. Und das nur, weil er damals hungrig und perspektivlos den leeren Worten der damaligen Alternative für Deutschland glaubte. Irgendwann wird man einfach nur noch blind für äußere Reize und will, dass das endlich vorbei ist. Egal wie. Hauptsache vorbei.

Doch genug des Jammerns über die Vergangenheit. Richten wir lieber unseren Blick auf die heutigen Probleme, die aus dem Versagen der Vergangenheit resultieren.

Vielleicht erinnerst Du dich noch, wie es zur AGEDA 2010 gekommen ist? Ursache allen Übels ist ein von der Bertelsmann Stiftung aufgestellter wirtschaftspolitischer Forderungskatalog für die ersten hundert Tage der damaligen Regierung. Was hat sich eine private Stiftung in staatliche Abläufe einzumischen? Wenngleich diese Stiftung nur ein Ziel hat, Gewinn zu erwirtschaften. Gewinn, der nicht beim Volk ankommt. In dem Katalog stehen Forderungen wie:

1. Abschaffung der Arbeitslosenversicherung bis 2010

2. Sozialhilfe ist weiter einzuschränken

3. Senkung des Mindestlohns

4. Senkung der Löhne um 15%

5. Reduzierung des Kündigungsschutzes und

6. Lohnnebenkosten werden dem Arbeitnehmer aufgebrummt.

Besagte Stiftung ging laut ihrer Planung davon aus, das Deutschland ab 2010 nicht mehr in der Lage sein wird, für Renten, Arbeitslosen und Krankenkosten aufzukommen. Visionär, nicht wahr? Was die nicht alles vorausgesehen haben, wie es kommen wird, wenn wir an dem alten System festhalten. Besser gesagt, die haben in den letzten Jahren alles dafür getan, damit es soweit kommt wie es ist. Der Plan muss erfüllt werden, das Unternehmensziel. Da werden voraussehende und warnende Statistiken zu Unternehmenszielen. Da liegt ein sehr großer Teil der Ursache der heutigen Krise, im Unternehmensziel. Das liegt soweit im Anus des Kapitals, das bis dahin jeder Akku der Grubenlampe erloschen ist.

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Jetzt weißt Du, warum Du hungerst, warum Du nicht das verdienen darfst, was Du wert bist, warum Dich nicht nur die Euroumstellung arm gemacht hat, Dir auch noch zusätzlich 15 % in der Tasche fehlen, warum Du in ständiger Angst um Deinen Arbeitsplatz sein musst, warum Du zu Deinem Job am besten auch noch Geld mitbringen musst anstatt es zu verdienen, warum einige Hartz fear Empfänger aus Angst vor noch mehr Verlust sich das Leben nehmen und auch ihre Familien auslöschen. Aber immer schön von Aufschwung und Vollbeschäftigung faseln, damit der Glaube aufrecht erhalten wird. Denn: „The show mus go on!“

Vielleicht erahnst Du eine Perspektive für Dich, investierst, verschuldest Dich über beide Ohren und landest letztendlich da, wo schon so viele vor Dir gelandet sind. Im Hartz fear, in der Bertelsmann VIP Club Lounge der abhängigen Systemsklaven ohne Anspruch auf eigene Meinung und Besitz.

Willkommen im nicht nur nationalen Sozialismus. Willkommen im internationalen Sozialismus. Inmitten Internazis. Ohauerha!

Da kann es doch nur eine Alternative für Deutschland und Europa geben.

Der direkte Ausstieg aus dem System und eine Wiedergutmachung und Entschädigung für die, denen dieses System alles im Leben genommen hat. Das wäre eine echte Alternative. Bleiben Sie uns gewogen. Ihr Ohauerha Team.

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Kommentare
  1. noge sagt:

    Tolle Sachen!lass uns mehr damit,daraus machen……es befriedigt auf Dauer nicht wenn man so eine Komposition einfach so für „Lau“ verpuffen lässt….beste Grüße!! NOGE

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