Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.

Nachdem die GEMA bei den Discjockey’s des Landes mit ihrer neuen Gebühr kräftig zugelangt hat (13 Cent pro Lied als mp3), plant die Organisation den nächsten Kahlschlag in der Musikszene.

Ab Juni 2013 sollen nun auch Straßenmusiker 13 Cent pro Lied zahlen, die sie im Kopf haben. Die GEMA bietet in der ersten Phase einen kostenlosen Service für bettelarme Straßenmusiker an, bei dem sich die Asphaltbarden ihre Lieder im Kopf aus dem Gedächtnis löschen lassen können um der Gebühr zu entgehen. Es bleibt zukünftig den Straßenmusikern einzig vorbehalten ihr potentielles Publikum mit eigenen Kreationen zu erfreuen.

In der Münchner Innenstadt findet zurzeit eine Erprobungsphase statt, bei der Mitarbeiter des Ordnungsamtes in Zivil mit ihren Diensthandys per Musikerkennungsapp nun GEMA pflichtige Musik aufspüren und den Straßenmusikanten mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren belegen.

Gema-Hartz-vier-Satire-Kueche-Ohauerha

Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

Bleiben Sie uns gewogen.

Ihr Ohauerha Team.

 

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Kommentare
  1. gnaddrig sagt:

    Hm, da vergibt die GEMA aber Inkasso-Chancen. Sie sollte wie die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten schon für den Besitz von Stimme und Instrument eine pauschale Gebühr verlangen, denn mit dieser Ausstattung kann man bereits GEMA-pflichtiges Liedgut zu Gehör bringen. Ob man das tut, ist zweitrangig. Und wer weiß, vielleicht singen die ganzen Straßenmusiker auch alle heimlich nachts im Kämmerlein und die Nachbarin von oben drüber hört’s, und dann wäre auf jeden Fall die volle Gebühr fällig, oder?

    • Se Nor sagt:

      bitte nicht vergessen: das Klo ist der Konzertsaal und so kommen dann noch die Quadratmeter mit auf die Rechnung.

  2. WandererdurchdieWelten sagt:

    Vollidioten, ich denke mal ein Neil Young oder ein Bruce Springsteen würden nie von einem Straßenmusiker Geld verlangen wenn er ihre Lieder spielt!

    • GemaverstehenderKünstler sagt:

      Bitte nicht beleidigen und besser etwas weiterdenken: Urheber wie o.g. Künstler laufen nicht selber durch Fußgängerzonen der Welt, sondern überlassen die Wahrnehmung ihrer Urheberinteressen eben solchen Rechtskonstrukten wie der Gema. Da gibt’s auch kein Zurück mehr, wenn die eine nicht angemeldete Veranstaltung mit Gewinnerzielungsabsicht feststellen. Diese Info ist hauptsächlich für die Mitleser, da WandererdurchdieWelten ein Troll ist.

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