Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.
Wer hätte das gedacht. Nach ihrem Wechsel von der CDU zur FIFA will Ursula von der Landser den Fußball familienfreundlicher gestalten. Eine stark ansteigende Zahl von Teenagern gab laut einer Umfrage zu ihrem späteren Berufswunsch „schwul“ oder „Fußballer“ an. Das nahm von der Landser in Absprache mit der FIFA nun zum Anlass zur Einrichtung von sogenannten rosa Fanblocks und Prosecco Ständen vor den Stadien. „Schließlich gibt es bei den Fans eine starke Identifikation mit Ihren Fußballidolen, die dürfen wir nicht mehr ausschließen“, so von der Landser weiter.
„Wir gehen grade mit der Idee schwanger, zukünftig bei Länderspielen und Weltmeisterschaften Männer und Frauen gemeinsam in einer Mannschaft gegeneinander antreten zu lassen, dann lernen ballverliebte Jungs auch einen besseren Umgang mit dem anderen Geschlecht. Das setzt allerdings voraus, dass zukünftig bei Fußballspielen mehr als nur ein Ball auf dem Spielfeld zugelassen wird, da die biologischen Damen per se Bälle mit ins Spiel bringen. Wir werden die bislang separaten Männer und Damenklubs einfach zusammenlegen in eine Liga, denn beide Geschlechter sollen in Zukunft gemeinsam unser Land bei nationalen und internationalen Spielen repräsentieren. Das fördere die Kommunikation zwischen allen Menschen und Männern und lädt die komplette Familie ins Stadion ein.“ führt Ursula von der Landser weiter fort. „Natürlich erhoffen wir uns davon auch, dass es nach den Spielen nicht mehr so oft auf die Fresse gibt und Differenzen zwischen den gegnerischen Fanblocks nicht mehr mit Fäusten ausgetragen werden sondern integrativ bei einem Gläschen Sekt mit logisch weiblichen Argumentationen. Fußballspielen nicht mehr um des Siegeswillen sondern als abgerundeter Familienevent“ vollendet sie ihre Vision.

Fussball zur Völkerverständigung?

Fussball zur Völkerverständigung?


Die führende Fußballzeitschrift Deutschlands „Kicker“ wird in ihrer nächsten Ausgabe zu Testzwecken eine Sonderbeilage herausbringen mit Mode, Backrezepten und einer Reportage über die angesagtesten Fußball- Schuhgeschäfte und Ballkontaktseiten für Sie bis Ihn. Das Layout zur Printausgabe „Kicköör“ hierzu wird kein geringerer designen als Harald Glööckler, kreativer Spezialist in Manndeckung und Lattenknaller.
Uiiiiii… Das war zum Glück nur ein Traum gestern Nacht. Natürlich wechselt Ursula von der Landser nicht zur FIFA. Quatsch. War nur Spaß. So schlimm ist es natürlich nicht. Sie wechselte nur vom Arbeitsministerium zur Bundesagentur für Verteidigung. Ein für sie nicht so leichter Sprung durch die Ressortpalette der Ministerialämter, da sie wohl ihr Gewissen plagt und begonnene Fehler in der Arbeits- und Sozialpolitik nun in der Fachschaft Verteidigung nicht wiederholen möchte. Die Zerstörung von menschlichen Perspektiven so wie bei Hartz vier soll sich bei der Truppe nicht mehr wiederholen und die Bundeswehr zum attraktivsten und familienfreundlichsten Arbeitgeber machen. Sie plant Kitas in Afghanistan, damit die Kinder den Papi bei der Arbeit besuchen können und die Errichtung von Bällebädern in den ausländischen Stützpunkten, sowie Eiscreme in den CDU-Farben für alle und Praktikumsplätze und Ein Eurojobs an Waffe und Gerät.
Ein anderes Modell wäre auch die Zeitarbeit als Soldat, wobei sich die Zeitverträge bei Erschuss von selbst auflösen und die beruflichen Perspektiven familienfreundlich klar geregelt werden können, doch die Gewerkschaft Nahtod und Beschussmittel (GNB) sträubt sich noch bei der Gestaltung der Tarifverträge und der Mindestlohnuntergrenze.
„Ich halte den zukünftigen Einsatz von scharfer Munition bei Kriegseinsätzen sowieso nicht mehr für zeitgemäß. Unter dem neuen Motto: „Aussetzen statt Verletzen“, lassen Sie uns lieber Völkerball dafür gegen die Taliban spielen. Wer da getroffen wird, muss nur für eine Runde auf die Strafbank und wird nicht mehr getötet, denn auch so ein widerlicher Taliban kann ein Papa sein. Soweit sehen wir unsre neue soziale Verantwortung“ fachsimpelt Frau von der Landser weiter.
Wir können gespannt sein.
Lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe alles über den langen Weg des Outings von Tischfußballspieler Claus Maria Wotan Schimmelpfennig über das Leben als transsexueller Fußballer-ina, der als Kind fälschlicher Weise beschnitten wurde. Sein Enthüllungsroman „Wenn schon ab, dann ganz. Raus aus der Abseitsfalle.“ wird pünktlich zur Weltmeisterinnenschaft in Brasilien auf dem Markt erscheinen.
Bleiben Sie uns gewogen.
Ohauerha
AfK

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