Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.
Jetzt, wo sich die SPD in der CDU auflöst, macht man sich halt so seine Gedanken. „Links, das neue Rechts“. Nach 1945 musste sich die Republik eher in Richtung links orientieren. Wollt ja auch keiner mehr hinterher gewesen sein. Die Kunst war links, die Kultur war links, große Teile der jungen Mittelschicht, die Lehrer und Professoren, die Arbeiter waren links. Zum Aufbau der BRD brauchte man sie schließlich, die Arbeiter. Deren Ärsche pudert man am besten mit dem Sozialen. So ein Arbeiter braucht Sicherheit und Perspektive für sein persönliches Kleinod am Rande der Gesellschaft. Der Arbeiter braucht auch sehr viel Anerkennung, denn er ist es, der beim Schuften schwitzen muss. Er ist das zum Beispiel, der deiner Alten zu Hause jeden Tag die Zalando Klamotten vor die Hütte schleppt. Jungs! Zerrt eure Mädels endlich mal wieder in die City zum schlendern und shoppen. Die brauchen Bewegung! Wer seine Klamotten nur noch im Netz kauft, der bekommt nen fetten Arsch!
Das nur kurz am Rande.

Konsum. Wichtiger als Menschlichkeit?

Konsum. Wichtiger als Menschlichkeit?

Auch wenn immer wieder der Fehler gemacht wurde, dass man die CDU und Konsorten wählte, das deutsche Herz schlägt; wie jedes menschliche Herz; in der linken Seite der Brust. Der Fokus auf Links war so groß, dass sich die Rechten in aller Seelenruhe ganz unbemerkt wieder formieren konnten und können, stärker als je zuvor. Zeitkritiker unken schon länger, dass selbst die RAF nur eine False flag Aktion zur Ablenkung von den eigentlichen Bestrebungen gewesen ist.
Es ist mit Erschrecken festzustellen, dass die Gesellschaft heute wieder in eine Richtung tendiert, vor der man sonst immer nur warnt. „Es darf nie wieder passieren“. Stimmt. Es darf niemandem, niemandem wieder passieren!
Da fragen wir uns grade, warum man da zum Beispiel nur die pädophilen Lehrer aus ihren Ämtern schmeißt, lässt die mit rechter Gesinnung dafür aber fest in ihren Würden und auf die Schüler los? Deren private Überzeugung hört nicht vor der Klassenzimmertüre auf. Warum so halbherzig? Es soll doch nie wieder passieren, hm?
Wieso machen wir uns ständig gegenseitig und selbst das kurze und einmalige Leben so zur Hölle? Haben wir nicht schon genug Schaden angerichtet? Muss uns jetzt wohl noch ein weiterer Krieg ins Haus stehen, wie an der chilenisch-peruanischen Grenze. Starke Truppenverbände ziehen sich dort grade zusammen und das chilenische Militär ist in Alarmbereitschaft versetzt worden. Und das alles für ein paar tausen Quadratkilometer Areal. Das ist aber nicht die einzige Lunte, die in Südamerika brennt. Den Latinos brechen die Märkte ein, die jungen Menschen gehen überall auf die Straße und wollen eine Verbesserung bei Bildung, Gesundheit und Perspektiven. Hörste aber nix von.

Immer feste druff

Immer feste druff

Warum machen wir uns das Leben jeden Tag so zur Hölle? Warum? Und: Für was? Das wertvollste was wir haben schmeißen wir für billige Orangen und alle halbe Jahre ne neue Ikea Wohnwand weg. Und Teelichter! Für im Endeffekt ein paar verschissene Teelichter gehen wir uns gegenseitig so auf den Sack und bringen uns um? Haben wir sie se noch alle? Ein Leben für ein paar Teelichter?
Bleiben Sie uns gewogen.
Ohauerha. Afk
Unser Dank für das ausgezeichnete Bildmaterial geht an:
EGON
Karikaturist und Pressezeichner
http://www.toonsup.com/egon

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