Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.

Hoppla! Schon Anfang Mai. Da wird es höchste Zeit, sich einmal mit der Urlaubsplanung für dieses Jahr zu befassen, wenn es dafür nicht schon viel zu spät ist…
Wirklich. Eile ist angesagt, um noch einmal in ferne Länder oder Städte zu reisen, bevor…

Ja! Sprechen wir es aus. Bevor es knallt. Denn das ist doch das Thema dass die Menschen bedrückt, sie verängstigt und sie unsicher macht. Das ist doch das Thema, worüber keiner richtig sprechen und keiner drüber nachdenken will.
Das Thema, bei dem man sogar lieber heute noch als morgen quasi in Urlaub flüchten will.

Flugreisen?
In Zeiten, in denen Flugzeuge einfach so spurlos verschwinden können. Und das bei DER Überwachung.
Zugreisen?
Wo man doch schon beim schieren Anblick von südländisch aussehenden, schwarzhaarigen Bartträgern mit kleinem Handgepäck einen trockenen Hals und einen feuchten Schritt bekommt?
Ne Busreise?
Auf unseren Straßen? Mit müden, ausgelaugten, unterbezahlten und frustrierten ukrainischen Busfahrern, die in Gedanken mehr in der Heimat sind als auf der Autobahn.
Mit dem eigenen PKW?
Bei den Spritpreisen? Es würde ja auch die Urlaubsplanung versauen, wenn man mal die Augen aufmacht.

Wo soll es denn hingehen in diesem Jahr?
Wieder zum Komasaufen und Resteficken nach Malle, zum Koksen und LSD Trippen nach Ibiza?
Mit dem Billigbumsbomber nach Asien, den Arbeitssklaven in den Nähereien zeigen wie gut sich die Billigklamotten am fetten, feisten, aufgeschwemmten Wanst machen, die dort für den westlichen Touri unter Horrorbedingungen zusammen genäht werden?
Oder doch mal was ganz Exklusives?
Auf Robert Geissens Spuren nach Dubai. In die herztote Nekropole des monumentalen Wirtschaftsfaschismus, in der Ausbeutung und Krieg in aller Welt ein Gesicht durch Hochhausfassaden bekommt. Oder schon die Reise nach Brasilien zur WM gebucht, hm? Ne WM der korrupten Spiele und der Sklavenarbeiter die den Tod auf den Baustellen fanden, so wie in Katar?
Spart vielleicht der eine oder andere schon auf die Olympiade im atomar verstrahlten und Krebsverseuchten Japan?

Wie wäre es denn mit einem schönen Wanderurlaub in Bosnien?
Dort kann man heute noch die Landminen und anderes Tötungsgerät der Nato aus dem Unterholz klauben.
Auch immer gern genommen werden Trekking Touren durch die schönen grenznahen polnischen Wälder, die dazu benutzt werden, um die Altautos aus dem Westen zu entsorgen, die hier durch teure Abwrackprämie schmackhaft gemacht wurden.

Bleiben wir doch vielleicht im eigenen Land, gehen auf Städtereisen und schauen uns einmal an, wo Kohl und seine CDU die Billionen an Widervereinigungskosten versenkt haben.
Schauen wir uns doch einmal die Betriebe selbst an. Zalando, Amazon, Tönnies, drei der erfolgreichsten Ausbeuter.

– Kurzer Ausritt: „Liebe BAA. Da vermittelt ihr Menschen hin? Schämt ihr euch nicht? Und dann habt ihr auch noch die Frechheit, Menschen zu sanktionieren, die sich weigern bei solchen Ausbeutern zu arbeiten? Ihr seid Mittäter in diesem Falle.“ Wenn selbst RTL schon diese Missstände aufzeigt und einem Millionenpublikum zugänglich macht. RTL! Wirklich! DIE!

Da wird es echt Zeit für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von mindestens 2495,96 Euro pro Person am dem 16. Lebensjahr. Dann müssen sich Menschen nicht mehr selbst so für solche Jobs prostituieren. Und dabei meine ich nicht die Firmen, denn es würden sich mehr Menschen überlegen, ob sie sich und das anderen antun wollen, in dem sie sich für Geld hergeben müssen und andere Menschen unterdrücken und ausbeuten. Ganz nebenbei würde es die aktuelle Kriegsgefahr und die Endzeitwähnungen gebannt, denn wenn mehr Menschen zufriedener sind, dann klappt das auch mit der Verteilung für mehr Menschen besser. Das kann man in Statistiken nachlesen, die nicht öffentlich gemacht werden, weil sie ausschließlich dem Zweck der jetzigen Drangsalierung dienen. Es würden es sich mehr Menschen zweimal überlegen, welche Richtung im Leben sie einschlagen wollen, denn ein gewisses Maß an persönlicher Zufriedenheit und Perspektive erhöhen die Zahl der Menschen, die besonnener durchs Leben gehen können. Selbst die Kriminalitätsrate würde sich soweit zurück fahren, weil Menschen nicht mehr für den eigenen Lebensunterhalt klauen und morden gehen müssen.

Was meinen Sie, warum grade jetzt auf einmal Verbesserungen auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt zu vermelden sind. So geht’s auch: Mach die Leute so lange arm und halte sie künstlich vom Arbeitsmarkt fern, bis sie hungrig, durstig, schmutzig und freiwillig zum Militärdienst angekrochen kommen.

Da erübrigt sich die nächste USA Reise, die Jungs kommen eh alle bald wieder rüber. Horror, was? Ist auch ekelig, wenn man mal die Augen weit aufmacht und sein Haupt von der Vereinsamungsmaschine, dem Smartphone löst.

Wem das zu stressig ist und nach innerer Einkehr sucht, der kann sich ganz traditionell auf den Jakobsweg begeben und einen kleinen Schlenker machen an der deutsch-französischen Grenze entlang.
Da, wo die ganzen maroden Atomkraftwerke stehen. Wenn uns der Ami oder der Russe nicht die A-Bombe auf den Kopp schmeißen, da kommt noch der Franzmann mit einer alten Rechnung oder warum stehen sonst die marodesten Atompötte der Franzosen grade an der Grenze? Dafür ein freundschaftliches Merci, amour.

Fahren Sie doch einfach nach Griechenland, nach Spanien oder nach Portugal, dahin wo die Armut dank Bankenausbeutung ganz sichtbar geworden ist. Da schießt man doch gerne das eine oder andere Urlaubsfotos von und mit den Einheimischen, wie sie sich aus Verzweiflung von Häusern stürzen oder wo Frauen im Straßengraben Kinder gebären, weil sie kein Krankenhaus aufnimmt dank fehlender Krankenversicherung.
Länder, die kurz vor „Rumänien-Status“ stehen, dank unserer vor Glück schreienden Konsumgier.
Wir sind schlimmer als jede billige Cracknutte vom Frankfurter Bahnhof oder Bahnhof Zoo. Für den nächsten schnellen Konsumtrip tun wir doch alles. Oder ist das nur eine traumatische Handlung, weil wir mit dieser Schnelllebigkeit uns selbst von unseren niedersten Trieben ablenken wollen.
Ist das die Angst vor uns selbst und die Mutlosigkeit, die Fresse aufzukriegen?

Ägypten, Syrien, Libanon, Afghanistan, Pakistan, Indien, Iran, Irak, China, Afrika, Südamerika, Japan, Korea? Na? Noch mehr Reiselust bekommen?

Urlaub. Die schönste Zeit des Jahres

Urlaub. Die schönste Zeit des Jahres

Oder doch dieses Jahr, auf Grund der drohenden Weltkriegsgefahr etwas näher an der Heimat bleiben und die Ostsee Anrainerstaaten touristisch heimsuchen? Da fällt es noch nicht so auf und das wird den einen oder anderen Chemtrailbegeisterten nun ganz aus der Fassung bringen, wenn wir ihn nun sagen müssen, dass das Gift nicht nur gesprüht wird sondern seit dem ersten Weltkrieg munter vor sich auf dem Grund des Ostseetümpels vor sich hinrottet und das Wasser atomar, biologisch und chemisch verseucht und den Badegast körperlich von unten nach oben statt von oben nach unten versehrt macht.

Wie wäre es mit der meinungsfreien Türkei, die dem christlichen Urlauber sehr wohl gesonnen ist.
Sich die Balearen teilen mit dauerbesoffenen Russen und Engländern? Fresse voll wegen ner Badeliege?

Was? Schwarzes Meer? Odessa soll ja sehr schön sein um diese Jahreszeit. Dort herrscht grad Bombenstimmung für Abenteuertouris. Das ist das, was dem Dschungelcamp noch fehlt. Wilde Kannibalen, die sie jede Nacht heimsuchen. Wie ich unsere pervertierte Medienlandschaft kenne, werden sie bestimmt bald so ein Format an den Start bringen.
Hat mich eh ein wenig gewundert. Sonst sah man bisher immer die aktuellsten Livebilder von den schönsten Treffern der Amis bei Nacht. Hach, was das ein Spaß. Noch bombastischer wie Rhein in Flammen. Doch aus dem Osten siehste kaum was. Das kann allerdings daran liegen, dass man die militärischen Zielkoordinaten noch nicht an die Presse freigegeben hat.
Wie sonst lässt es sich erklären, dass bei all den Kriegen zuvor die Kamera immer exakt genau darauf zielte, wo die Rakete einschlagen sollte…. Finde den Fehler!

Wer einen Bildungsurlaub machen will, dem sei die USA sehr zu empfehlen. (Jaja. War nur ein Spaß! USA. Bildungsreise! Schenkelklopfer!)
Für Hardliner bietet man dort Reisen an, bei der die Rückreise umsonst ist, wenn sie sich dann in einem Bodybag oder in einer Zinkwanne antreten lässt.
Bleiben Sie in den USA bloß von fremden Grundstücken fern und wenn Sie ihre Kinder dorthin schicken, packen Sie ihnen eine schusssichere Weste mit in den Urlaubstornister.

Ach! Sie schon wieder? Wie? Wir sind zynisch? Hallo? Wir fassen hier nur mal die aktuelle Sachlage zusammen, die in den letzten Wochen über den Ticker der Amerikafreundlichen und einseitigen Presse gelaufen sind. Wir schreiben das nur zusammen, was bisher geschehen ist in unserer Welt. Das ist REAL.

Ohauerha! Werden Sie sagen, wenn Sie noch Worte in der staubtrockenen Kehle haben.
Da bleibt man doch lieber zu Hause im eigenen Land oder im nahen Umland und zählt die Panzertransporte, die durch Österreich, Ungarn, Polen etc. Richtung Osten gehen.

Um fremde Kulturen kennen zu lernen brauchen Sie nicht mehr weit weg zu fahren. Fahren Sie nach Dortmund und schauen Sie sich dort die Wanderarbeiter an, die hier unter Scheißbedingungen vor sich hin vegetieren und für Jobs missbraucht werden, die hier keiner mehr machen will und kann. Dafür brauchen wir doch die Einwanderer. Dafür sind sie uns alle gut genug. Oder die billigen Nutten, bei denen auf dem Strich unter Strich nix mehr bei rum kommt. Frauen so zu degradieren, dass sie nun schon für fast um sonst die Beine breit machen sollen, was sonst nur für teuer Geld und oder die Ehe galt.

Wie wäre es denn mal mit einer Busrundreise im eigenen Land. Vorbei an den größten Ausbeuterbetrieben der Fleisch- und Lebensmittelindustrie, entlang der schönsten Straßenstrichs im Grenzgebiet im Osten? Das Urlaubsmitbringsel, das man sich dort mitbringen kann verschwindet meist nach sechs bis acht Wochen Penizillinkur und juckt dann auch nicht mehr so doll beim Wasserlassen. Aber ein wenig Schwund ist ja immer.

Wer gerne ganz unter sich ist, dem stehen noch die arisch reinen und Ausländerbefreiten Zonen im deutschen Osten zur Auswahl.
Darauf trinkt man doch gerne ein gutes deutsches Bier in einer Nichtraucher Nazikneipe in Brandenburg und Umland. Wer sich dort schnell mit Einheimischen anfreunden will, der braucht fürs Bestellen einer Lokalrunde nur den rechten Arm ganz ganz hoch heben.
Und wenn „die Rechten“ schon bei Friedensdemos auftauchen, dann geht denen richtig der Stift. Weil beim drohenden Krieg mit dem Osten hat sich das dann mit dem 1000 jährigen Reich auch erledigt.
Tja. Da bleibt man doch besser daheim und schießt hier noch ein paar Fotos. Wer weiß, wie lange hier noch die Steine auf einander stehen, denn der Krieg rückt mit jedem Tag näher an uns heran.

Wir sind es selbst schuld und unsere Untätigkeit auf der einen Seite und unsere Werktätigkeit auf der Anderen; also unser Zutun durch Arbeit, Konsum, Wahlstimme und blindem Glauben; tun ihr Übriges dazu.
Wir wollen es nicht anders. Es sind nicht „die Banken“ oder „die Eliten“ alleine dran schuld.
Wir alle hängen mit drin, weil wir untätig sind, feige, gierig und verblendet.
Weil unsere Ärsche den Banken gehören.
Oder habt ihr schon die Hütte, den Wagen, die Schrankwand oder das Smartphone abbezahlt?
Wir alle, egal ob auf Abwegen nach rechts oder links oder sonst wohin. Nur mit einem Unterschied:
„Heute kann keiner mehr sagen, er hätte davon nichts gewusst.“
Und die Ausrede: „Ich hatte dafür keine Zeit, ich musste arbeiten gehen.“ Dient nur als zynische Floskel, weil man die Hosen gestrichen voll hatte und das Maul wieder einmal nicht aufbekommen hat.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub und viel Vorfreude bei der Planung.
Bleiben Sie uns gewogen.
Lesen Sie nächste Woche, wenn wir noch nicht atomisiert worden sind etwas anderes aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft.
Bleibt uns nur die Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt.
Unser Dank für das ausgezeichnete Bildmaterial geht an:
EGON
Karikaturist und Pressezeichner
http://www.toonsup.com/egon
Und hier noch etwas in eigener Sache, wenn Sie uns ein wenig unterstützen möchten, dann tun Sie sich keinen Zwang an. Wir würden uns sehr freuen und bedanken uns jetzt schon mal bei Ihnen. Vielen Dank. Hier der Link zu unserem Support: http://wp.me/p2KG6k-eA
Ohauerha
AfK

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Kommentare
  1. Ludwig der Träumer sagt:

    Der Mensch ist das genialste Wesen in der gesamten Schöpfung. Wir tun ihm unrecht mit der Schelte. Hat er doch Gottes Pfuschwerk an seiner eigenen Spezies erkannt. Die Fähigkeit, dauerhaft friedlich ohne Gier und Neid miteinander auszukommen, ist ihm wohl nicht in die Wiege gelegt worden. Erkenne dich selbst, ist keine hohle Phrase mehr. Er hat sich als Untier in einer Welt entdeckt, das nichts Gutes erwarten läßt. Was als Selbsterkenntnis Gottes mit seiner Schöpfung geplant war, ahnt er zwar, kann es aber nicht umsetzen, da ihm der entscheidende Funke vorenthalten wurde.

    Somit ist es folgerichtig, dieses Pfuschwerk wieder dort hinzuschicken, wo es herkam, um das Leid in dieser Welt ein für alle Mal zu beenden. Daran arbeitet das Untier unermüdlich, gnadenlos. Die Rückschöpfung ist das konsequente Programm seines Daseins. Seien wir dem Untier dankbar.
    ———–
    „Was sonst trüge das, was das Untier „Weltgeschichte“ nennt, wenn nicht die Hoffnung auf die Katastrophe, den Untergang, das Auslöschen der Spuren. Wer könnte eine sich Jahrtausend und Jahrtausend fortsetzende Litanei des Hauens, Stechens, Spießens, Hackens, die Monotonie des Schlachtens und Schädelspaltens, das Om mani padmehum der Greuel ertragen, ja seinerseits nach Kräften befördern, der nicht zugleich in der Heimlichkeit seiner Vernunft gewiß wäre, daß diese rastlosen Übungen ihn und seine Gattung Gemetzel um Gemetzel, Schlacht um Schlacht, Feldzug um Feldzug, Weltkrieg um Weltkrieg unaufhaltsam jenem letzten Massaker, jenem globalen Harmageddon näherbringen, mit dem das Untier seinen Schlußstrich setzt unter die atemlose Aufrechnung sich fort- und fortzeugenden Leids […]“
    aus: Das Untier. Konturen einer Philosophie der Menschenflucht (ULRICH HORSTMANN)

  2. Toni Teetrinker sagt:

    .

    Ich denke, dass wir als Menschen einfach in der Entwicklung „hängen geblieben“ sind. Wir halten uns für die Krone der Schöpfung und auf Alpha-Centauri klopfen sich die entwickelten Wesen Tränen lachend auf die Schenkel.

    Wenn wir als Menschheit nicht endlich lernen, dass wir nur miteinander weiter kommen können, hat dieser evolutionäre Auswuchs namens „Menschheit“ schon sehr bald ein Ende. Das ist dann auch – leider – besser so, bevor wir noch irgendwann auf anderen Planeten Schaden anrichten können. Um das Ohauerha-Team tut es mir sehr leid und um mich auch ein wenig.

    Jetzt aber erst mal eine Tee … > <

    .

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