Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten dieser brennenden Welt.
Wie ohnmächtig eine Gesellschaft auf die Herausforderungen der Zeit reagieren kann, die ihr ganzes Leben und Streben einem Führer (in gegenwärtigen Fall das Geld) unterordnet, sieht man grade an der Stadt Essen.
Wer die Stadt Essen kennt, kann im Endeffekt die hohe Zahl der Säufer verstehen. Und so will die Hochburg der Arbeitslosigkeit nun an alte deutsche Traditionen anknüpfen. Zucht, Ordnung und Disziplin. Drei urdeutsche Tugenden, die wie in diesem Landstrich praktiziert, sollen nun eine Renaissance erleben. Wobei Zucht, Ordnung und Disziplin immer nur von anderen verlangt wird und nie von den Einheimischen selbst oder besser gesagt, nur die Menschen, die sich der Alltagsprostitution, der Ausbeutung durch Erwerbsarbeit, der Scheinheiligkeit der christlichen Gesellschaft, der Doppelmoral und dem offen ausgelebten Faschismus entgegenstellen. Besser noch, wenn solche Menschen neben der Sucht nach Geld noch einer weiteren Sucht wie Alkohol oder Drogen verfallen sind.

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So hat man nun in der Ruhrmetropole das Projekt „Pick up“ gestartet, in dem arbeitslose Alkoholabhängige seit Neuestem nicht mehr nur auf öffentlichen Plätzen herumlungern, sondern diese sauber halten sollen. Als Gegenleistung erhalten die Schnapsdrosseln und Schluckspechte 1,25 Euro die Stunde (brutto) und als zusätzlichen Anreiz 3 Flaschen Bier pro Tag, die dann auch nur in den dafür vorgesehenen städtischen Räumlichkeiten verzehrt werden dürfen.
Auf lange Sicht erhofft sich die Stadt Essen davon, nicht nur dass ihre Straßen und Plätze sauberer werden sondern auch die Erschließung von neuen Berufs- und Geschäftsfeldern. Stellt die Stadt Essen nun Räumlichkeiten zum Ausschank und Verzehr von Alkoholika zur Verfügung, wird sie sich als Gastronom ein neues Standbein erobern und somit den Sozialsystemgastronom als Ausbildungsberuf ins Leben rufen. Der Sozialsystemgastronom ist eine Mischung aus Sozialarbeiter, Therapeut, Sommelier und Tresenschlampe, der/die sich bestens mit den Bedürfnissen seiner/ihrer illustren Kundschaft auskennt.

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Allerdings erkennt man an solchen Projekten nicht den Sinn und Nutzen und versucht Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Doch handelt es sich bei den herumlungernden Säufern um Fachkräfte! Ja, Fachkräfte. Denn wer auf der Straße lebt, der hat damit tagtäglichen Umgang, kennt alle Unebenheiten, ist Experte, ergo Fachkraft. Geführt wird dieses Projekt von öffentlich Bediensteten, die selbst während ihrer Arbeitszeit zur Pulle greifen, denn: „Jedem Deutschen seine Fahne.“ (Laut Statistik gibt es über 36% Alkoholiker und der Sucht nahe stehende Personen unter den öffentlich Bediensteten und Beamten sowie Ärzte und Polizisten, die sich auch während der Arbeit gerne mal einen hinter das Brett vor dem Kopf gießen)

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„Wenn das Projekt Schule macht, dann können wir es auf andere Bereiche von Suchtverhalten ausweiten und weitaus mehr arbeitsferne Menschen für die Anschlussverwendung nach erfolgreicher Alkoholikerkarriere begeistern.“ So ein Wirtschaftsweiser aus dem ach so menschenfreundlichen und gütigen Beraterpool der Christdemokraten aus dem Hause Bertelsmann. Zukünftig sollen auch arbeitslose Sexsüchtige in den Genuss eines solchen Projektes kommen und für 1,25 Euro (brutto) sowie 3-mal Fellatio am Tag, Präservative und anderen Dreck aus dem Unterholz an Autobahnraststätten klauben.
Arbeitslose Pädophile sollen demnach auch 1,25 Euro und 3 Sammelbildchen von lieben Kindlein dafür erhalten. Erwerbslose Spielsüchtige sollen denselben Betrag pro Stunde erhalten plus drei Rubbellose am Tag. Fresssüchtige dito plus ein halbes Schwein, das mal als Rind, das als Pferd deklariert wurde auf Toast zu den Mahlzeiten erhalten. Sie sehen, wie viel gutes Potential dahinter steckt. Es ist nun mal nicht alles Scheiße, was aus den Hirnen kranker Staatsverformer kommt.
Die öffentliche Hand sieht dadurch einen bedingten Aufschwung und natürlich lassen sich dadurch die sowieso schon gefakten Arbeitslosenzahlen erst richtig schön rechnen. Es hat etwas von einer Generalmobilmachung, wenn heute sogar schon dem Bodensatz der Gesellschaft die Teilhabe am Sozialwesen oder besser gesagt am Kapitalismus schmackhaft gemacht werden soll. Denn da kennt der Deutsche ja nix.
Er ist quasi besessen davon, dass jeder und alles noch schnell vor dem Auseinanderbrechen der gewohnten Strukturen aktiv von der Güte und Gnade des christlich demokratischen Verständnisses des Geld und Arbeitskreislauf überzeugt werden soll. Da muss jeder ran, da muss jeder mit! Keiner bleibt verschont, sogar nicht mehr der vierbeinige Liebling und Kinderersatz, Stichwort Paralympics für Hunde.
Trotzdem treibt der Wahnsinn weiterhin stille Blüten und die Massen- und Langzeitarbeitslosigkeit wird auch weiterhin die Herausforderung des Jahrtausends bleiben. Und das alles nur, weil der Bürger sowie seine Chefetagen aus Politik, Industrie und Wirtschaft einfach schlichtweg zu doof oder abgewichst sind, die wahren Zeichen der Zeit zu erkennen und humanistisch sowie perspektivisch zu denken. Das kommt davon, wenn man nur in Zahlen denkt und das Menschliche mit rechten und linken Füßen tritt. Darin haben wir nicht nur geschichtliche Erfahrungswerte und leben in einer Zeit des neu definierten Sozialrassismus. Wenn es darum geht…. Darin sind wir sogar überqualifiziert!
Und da kommen wir nun zum politischen Lattenknaller der Woche, dem zynischen Sprengstoffgürtel der GroKo aus SPD und CDU. Denn wie wir wissen steht unser Land für die Ganzheitlichkeit und macht keinen Halt bei einer Zwischenetappe zum erhofften Endsieg des göttlichen Geldes. Denn nach der Anschlussverwendung kann nur was folgen? Richtig! Die Abschlussverwendung.

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Wie uns ein schwarz rot goldenes Vögelchen aus Regierungskreisen gezwitschert hat nimmt man in der deutschen Politik nun ein Gesetz aus Belgien auf und legt es auf die deutsche Asozialgesetzgebung um. Demnach hat es der belgische Sexualstraftäter Frank Van Den Bleeken nun für sich erstritten, dass er freiwillig aus dem Leben scheiden darf. Er sitzt seit über 30 Jahren im Knast und gilt als nicht therapierbar. (Bei uns wäre so was nicht passiert. Hier gibt man gerne Intensivstraftäter gerne neue Chancen durch den Zusammenbau von Spielzeugautos, wie vor einiger Zeit in Liquor Valley, Bayern.)
„Wenn wir so weiter machen wie bisher, werden wir nie Herr über die Geißel der Marktwirtschaft. Unser Bestreben wird weiterhin sein, die Wirtschaft und Industrie soweit zu fördern, dass jedes Unternehmen, dass eine bestimmte Größe erreicht hat, sich an den internationalen Börsen notieren kann. Geld regiert nun mal die Welt und Menschen…… ja, davon gibt’s halt eh zu viel…“ So Bundeskanzlerin Dolores Zirkel bei einer Benefizgala zu Gunsten Not leidender Pelztierkeuler in Handlangen an der Strunz. Was man von Seiten der politischen Führung nun damit sagen will ist ganz einfach:„Wenn man für sich selbst begriffen hat oder es der ARGE Fallmanager so will, dass es so nicht weiter gehen kann, wenn also gilt: „Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist“… wollen wir als Christdemokraten dem Wunsch des Bürgers nachkommen und ihn im Rahmen von „Foltern statt Fördern“ mit all unseren Mitteln bei seiner Eigenständigkeit unterstützten. Wer nun also keine Anschlussverwendung mehr findet und trotzdem aus der Langzeitarbeitslosigkeit entfliehen will, für den bereiten wir grade parlamentarisch den Weg für die Abschlussverwendung vor.
Die Abschlussverwendung ist für Langzeitarbeitslose und andere Personen gedacht, die unser omnipotentes und alleingültiges Wirtschaftsystem nicht mehr braucht. Ihnen soll es nun ermöglicht werden, auch ohne lange Bürokratie, stupides Errechnen von vielleicht erreichten Rentenansprüchen und Eingliederungsvereinbarungsgedöns aus dem Erwerbs-Leben ganz zu scheiden. Dafür überlegen wir uns schon mal die Attraktivität der Abschlussverwendung durch Anreize zu erhöhen. Wir denken da an das Aufheben der Residenzpflicht, einer Erhöhung des Regelbedarfs ums 12 Euro zusätzlich, einer rückzahlungsfreien Übernahme der Kosten für die Erstausstattung von Erdmöbeln und einem sechs wöchigen Naherholungsurlaub vor Beginn der mit dem ARGE Sachbearbeiter vereinbarten Abschlussverwendung. Also die letzte Reise vor der letzten Reise.“ (die Kanzlerin lächelt) Bundesarbeitsvernichterin Aldrenja Banahles zeigte sich entzückt von der Unverfrorenheit der Worte der kalten Kanzlerin und sagt dem Projekt von Seiten der SPD ihre vollste Unterstützung zu. „Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen. Dafür aber wenigstens ruhig liegen.“ So Frau Banahles heiter weiter.

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„Wir werden allen den Kampf ansagen, die sich zwischen uns und unserem Führer dem Geld stellen. Schließlich sind wir nur an den Wählerstimmen interessiert und nicht am Menschen selbst. Wer TV Formate wie „Schwiegertochter gesucht“ einmal gesehen hat, der weiß, dass es genug unwertes Leben in unserem eigenen Land gibt und diesen niederen Kreaturen neben dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus, der Krieg im eigenen Land erklärt werden muss. Das passt ja momentan ganz gut, denn unsere Bundeswehr kommt ja auf Grund der Probleme mit ihrer Mobilität sowieso nirgends hin. Stehende Armeen kosten nur Geld und das ist grad knapp bei uns. Und außerdem nimmt uns in diesem Jahrhundert die IS, die orientalische SA (Schlägertrupp Allahs), den Zwist mit den Juden ab. Schließlich gehört der Islam aus diesem Grund zu Deutschland, das schafft freie Ressourcen!“ Ließ Bundesfinanzphilister Wolfram Sträuble am selben Abend noch verlauten.
Na, wenn das nicht gute Aussichten sind, was die Vollbeschäftigung angeht. Es geht also wirklich langsam aufwärts mit Deutschland. Trotzdem kommen schon die ersten Bedenken aus dem mittelständischen Handwerk, die sich durch die weitere Rationalisierung und Automatisierung unter Druck gesetzt fühlen.
Der Dachverband deutscher Prothesenhersteller und Orthopädieschuster (DDPuO) zeigt sich empört über die staatlich begleitete Endlösung auf Rezept von Erwerbslosen.
„Alleine durch die neuen 3 D Drucker wird sich bald jeder ohne natürlich gewachsene Anzahl von Gliedmaßen ausgestattete Mensch, sowie Ex Soldaten mit Extremitätenverlust durch Feindbeschuss, seine orthopädischen Hilfsmittel ausdrucken können ohne die Hilfe von Fachkräften in Anspruch zu nehmen. Denselben Tenor hörte man auch schon von Zahntechnikern. Beide Berufsverbände rechnen mit einem sehr großen Mitgliederverlust in den nächsten Jahren und einer bewusst gesteuerten Arbeitsplatzvernichtung von Seiten der Politik, Wirtschaft und Industrie. „Wir waren bisher auf alles gefasst. Aber mit so einem radikalen Umbau der bürgerlichen Sozialstruktur haben wir nicht gerechnet und sehen diesem Prozess mit Sorge entgegen.“ So ein leitender Arbeitnehmervertreter zwischen zwei Runden Bommerlunder. Ohauerha!
Bleiben Sie uns gewogen.
Lesen Sie nächste Woche, wenn wir noch nicht atomisiert worden sind etwas anderes aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft.
Bleibt uns nur die Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt.
Wenn Sie uns unterstützen möchten, dann tun Sie sich bitte keinen Zwang an.
Wir würden uns sehr freuen und bedanken uns jetzt schon mal bei Ihnen.
Vielen Dank. Hier der Link zu unserem Support: http://wp.me/p2KG6k-eA

Unser Dank für das ausgezeichnete Bildmaterial geht an:
EGON
Karikaturist und Pressezeichner
http://www.toonsup.com/egon
Ohauerha
AfK
Und hier noch mal zum selber nachlesen:
Straße fegen, Freibier kassieren:

http://www1.wdr.de/studio/essen/themadestages/freibier108.html
Belgischer Sexualstraftäter erhält Recht zu sterben:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/sterbehilfe-belgischer-sexualstraftaeter-erhaelt-recht-zu-sterben-a-991792.html
Behinderte Hunde:
http://starke-handicap-pfoten.de/handicap/paralympixx—die-etwas-andere-hundeolympiade.php
Philister (Ästhetik):
http://de.wikipedia.org/wiki/Philister_%28%C3%84sthetik%29

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