Lügenpresse war gestern. Lügenbürger weiterhin schwer im Kommen

Veröffentlicht: März 5, 2016 in aktuelle Themen
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Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten dieser brennenden Welt. Werte Allerwerteste.

Auch diese Woche haben wir wieder alle Kosten und Mühen gescheut und dem Volk und seinen Organen aufs Maul geschaut. Wir schreiben es, damit Sie es nicht denken müssen.
Schön geht anders. Doch lesen Sie selbst.

(Kann Spuren von Wahrheit und literarischem Diabolismus enthalten. Also nix für Menschen mit einer Verumsintoleranz und einer Allergie gegen ganz schwarzen Sardonismus.)

Heute im Angebot: (Dank der Inspiration eines Leserbriefs)
Sozialkritik mitten aus dem Volk. Von einem von uns Bürgern.
Einem, aus der schiefliegenden und erodierenden Mittelschicht. Jemand, der mal gut zu tun hatte und sich eigentlich keine Sorgen machen musste. Doch das ist längst vorbei. In unserem letzten Artikel über den Dadaismus der Gegenwart nahmen wir Bezug auf die Scheinheiligkeit der Gesellschaft und die Auswirkung auf die Berufssparte der Schauspieler, die symbolisch für viele andere Berufssparten stehen soll, die wir in unserem Land haben.

Anhand dieses Beispiels wollten wir kurz die eigentliche Situation der Künstler in unserem Land beleuchten. Wir rechneten allerdings nicht mit großartigen Reaktionen. Doch erreichte uns die ein oder andere Meinung aus dem Volk, besonders von Betroffenen, sozial Ausgegrenzten und Opfern dieser menschenverachtenden Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Gestern noch in Arbeit und mitten im Leben und heute schon joblos und der Arsch der Nation, den man eigentlich weg machen könnte, da er ja nur noch Kosten erzeugt.
In was für einem Land leben wir eigentlich, wenn Politiker öffentlich und ungestraft zur Vernichtung erwerbsloser Bürger aufrufen dürfen? Siehe Onkel Münte (SPD) „Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen!“ oder Miesfelder (CDU) „sozial verträgliches Ableben“.

Wie schlimm es um unser Land steht und mit welcher Hinterfotzigkeit Kreative, Kunst- und Kulturschaffende behandelt werden, so weit haben auch wir nicht gedacht.

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Im letzten Artikel schrieben wir über den Stolz den der Deutsche entwickelt, wenn man oder er über seine Kultur spricht. Wie wichtig sie ihm ist und wie wirklich wichtig er den Erhalt seiner Kultur forciert, sie schützt und behütet. Grade die, die so laut nach ihr schreien, tun einen Scheiß zu ihrer Erhaltung. Doppelzüngige Flachköppe, die bis zu den Fußknöcheln in irgend einem Arsch stecken und bis heute noch nicht gerafft haben, dass das, was sie da tun verachtenswert und in vollstem Maße der Allgemeinheit und dem Staatsgefüge abträglich ist. Die Nation zersetzt sich selbst.

So entlarven wir wieder einmal nicht die Lügenpresse als solche, sondern den Bürger als Lügen-Bürger. Der Ottonormal scheint ein Idiot zu sein. Ein kleiner Kriecher ohne Weitsicht. Ein blinder Maulwurf, der sichtlos einen Tunnel nach dem anderen gräbt, ohne wirklich zu wissen, wohin die Reise geht.
Klar, das der Bürger vor diesem Hintergrund keinen Dunst mehr von dem hat, was er da wirklich tut. Ihn haben se in all den Jahrzehnten so ins Hirn gefickt, dass er bis dato nicht erkennt, das er durch seine angebliche Sozialpolitik mehr Kollateralschäden anrichtet, als das es ihn und sein Land wirklich voran bringen würde.
Guckt sie euch mal an, die Leute, die so nach der Kultur und ihrem Erhalt schreien. Das sind grad die, die sie zerstören. Naja…. bis auf die nervtötende Schlagerscheiße, bei der sie dann Bier- und Schnapsselig schunkeln bis zum Morgengrauen. Texte so eintönig und trivial wie das Leben derer, die sich dazu im Takt unterhaken und stolz auf das sind, was sie meinen im Leben erreicht zu haben. Lächerlich eben.

Für viele aus unserem Kollegium der kreativen Berufe bedeutet Hartz vier nicht nur tägliche Demütigungen, Ausgrenzung und Anfeindungen von Seiten der ach so tollen Gesellschaft, sondern ganz klar ein nicht mehr von der Hand zu weisendes Berufsverbot bedingt durch die niederträchtige Sanktionierungsscheiße. Eine tägliche Bedrohung der Person, Leib und Leben, die ja neben der Würde unantastbar sein sollten.

Denn der Zwang zur Annahme jedes noch so beschissenen Drecksjobs bei dem noch so miesesten Bereitstellers von Arbeit (wir vermeiden mit Absicht den Begriff ARBEITGEBER… das hört sich immer so wohlwollend, so gönnerhaft und sozial an…. Als ob diese Vögel was zu geben hätten… pah…. ganz das Gegenteil ist der Fall.) oder sonstigen Maßnahmen so wie die Teilnahme an Kursen, die jeder Beschreibung spotten und an der nur die Träger verdienen und niemals der Teilnehmer, machen die so viel gepriesene freie Berufswahl, so wie sie auch in dem alten verstaubten Schinken des Grundgesetzes steht und dem Bürger zugesichert wird, völlig unmöglich.
Das Berufsverbot wird zwar offiziell in unserem Land nicht ausgesprochen, es wird allerdings jeden Tag praktiziert und gnadenlos und mit aller Härte umgesetzt. Das hat nichts mehr mit Demokratie und Freiheit zu tun.

Doch grade auf eben diese Freiheit beruft sich unsere ach so tolle Gesellschaft und rafft es nicht, dass sie mit all ihrem Tun sich selbst die Schlinge um den Hals legt und immer fester zuzieht.

So ist es auch unserem Kollegen ergangen. Seit über zwei Jahrzehnten hatte er sein Auskommen mit seinem Einkommen, dass er als Mime verdiente. Er gehörte nicht zur ersten Garde, ist auch kein Kind von berühmten Eltern, die ihm seine Karriere durch Papi’s Kontakte oder der goldenen Zuckerzange im Pöter ermöglichten. Eher einer, der sich seinen Weg als Schauspieler hart erkämpfte. Sich durchbiss und sich bewährte.
Nach dem Schauspiel Studium, ein wenig Komparserie beim Film, ein bisschen hier, ein bisschen da. Erste Theaterrollen, Werbesprecher Takes und so weiter. Alles ganz normal. Dann später Engagements an kleinen, mittleren und großen Häusern, ein bisschen Fernsehen, ein bisschen Presse und gute Kritiken und so weiter. Es kamen zwar keine Reichtümer zustande, doch in all den Jahren ein gutes Durchschnittsgehalt, von dem man seinen Alltag bestreiten konnte.
Herz was willst Du mehr als eine Arbeit, die Du liebst und die Dich liebt?

Doch im Laufe der Zeit und grade seit der Maueröffnung, der Kirch Krise und dem zunehmenden Einfluss der Privatmedien, insbesondere RTL und Bertelsmann veränderten den Lauf der Dinge immens. Der Konkurrenzkampf wurde härter, die Angebote wurden weniger und die Rollen, grade beim TV Geschäft immer schwachsinniger und unterirdisch bezahlt. Geld war und ist immer noch in Fülle da, doch es will keiner mehr für die Leistung, die Dritte dafür leisten müssen, bezahlen. Das Geld wird nur nach oben weitergereicht, damit ganz andere verdienen und sich ein Leben in Saus und Braus gönnen können.

„Manchmal hatte ich den Eindruck, dass wenn man von einer Casting Agentur angerufen wurde, man als gelernter Schauspieler regelrecht von dem Schwachkopf am anderen Ende der Leitung verarscht wurde.“ so Dieter M. (Name von der Redaktion geändert) in seiner sehr offenen Mail an uns.

Caster: „Hallo Dieter M. Wie geht’s. Hier ist Castingagentur Sowieso. Wir hätten da eine Rolle für Dich. Nix wildes, aber schön zum Spielen und auch ein wenig Text. Text kannste doch, oder?“
Dieter M.: „Wie? Text kannste doch, oder?“
Caster: „Ach, sorry…. ich seh grade…. Du hattest ja damals auf unserem Castingformular angegeben, dass Du professioneller Schauspieler bist.
Sorry, Du. Das ist mir jetzt etwas unangenehm. Profi…. na… dann wirste keine Lust haben an dem Job. Quasi Überqualifiziert (Castingarschloch fängt an zu lachen). Sorry, Dieter. Darf ich Dich beim Vornamen nennen? Beim Theater sagt ihr doch auch alle Du, oder? Dieter? Dieter? Biste noch dran?“
Dieter M.: „Jaja… bin noch hier. Um was geht es denn überhaupt?“
Caster: „Wir hätten da ne Sprechrolle als Oberarzt für Dich. Aber das wird Dir als Profi bestimmt keinen Spaß machen und… die Produktion ist ne kleine, junge Produktion, da sieht es mit der Gage nicht so ganz so üppig aus.“

Klar…. ein Schauspieler liebt es zu spielen. Da kommt es schon mal vor, dass man unter seinem Satz arbeitet. Doch sollte das immer im Rahmen des Erträglichen und des Tarifs sein. Doch für so eine Tagesgage, das war eine Unverschämtheit. Unverschämt niedrig. Da käme ein Komparse für einen Drehtag sogar noch besser bei weg.
Caster: „Du, Dieter…. sorry…. ich wollte Dich eigentlich gar nicht anrufen, weil ich mir schon so was gedacht habe…. Dir, als Profi… das wird bestimmt nichts für Dich sein. Das machste ja eh nicht. Und bestimmt nicht für den Preis. Anreise müsstest Du auch selber zahlen. Aber Du wirst vom Bahnhof abgeholt und es gibt immer lecker Brötchen beim Catering. Da darfst Du Dir auch gerne eins von nehmen.“

Solche und weitere Anrufe von Castingunternehmen hatte ich fünf an der Zahl. Und immer wieder kam es mir so vor, als ob man mich verarscht oder einfach nur demütigen will. Zum Glück musste ich damals noch nicht jeden Scheiß annehmen und konnte mir die Rollen auch mal aussuchen. Ich war nicht so eine Celluloid Prostituierte, die jedem noch so schlechten Job hinterher hecheln musste. Doch war ich damals schon irgendwie alarmiert, denn immer mehr Jobs blieben aus, immer mehr Theater und Kulturhäuser machten dicht und das Fernsehgeschäft… sind wir doch mal ehrlich… viel Gutes wird in unserem Land nicht gedreht. Immer nur so einen seichten Mist, die Bücher wurden immer schlechter, bei denen man das Gefühl hat: „Wenn man da mitspielt, ist das für die weitere Karriere nicht förderlich. Wenn man da einen bei sieht, dann weiß die Branche gleich: „Aha… dem geht’s schlecht. Der braucht Kohle, sonst würde der so einen Quatsch gar nicht erst machen. Und wenns dem schlecht geht, dann kann er ja kein guter Darsteller sein…“

Luegen-Presse

Und das ist nach wie vor ein Karrierenvernichtungskriterium im der Branche.
Auch die seichten Rollenangebote dünnten sich nach und nach aus. Und das nach nun über 20 Jahren Berufserfahrung und aktiven Arbeitsleben.

„Irgendwann musste ich dann doch zur Lagerverwaltung ARGE. Erst nur aufstocken. Beibuttern lassen,weil die Gage vom Arbeitgeber nicht mehr reichte. Selbst mit den Nebenerwerbsmöglichkeiten als Sprecher reichte es vorne und hinten nicht mehr aus. Keine Chance mehr.
Dann musste ich mich mal zwischen zwei Engagements arbeitslos melden und wollte überbrücken, bis das Business in drei ein halb Monaten wieder weiter geht. Doch dazu kam es nicht mehr. Ich hatte schon alles versilbert, was ich noch hatte, um zu überleben. Hatte noch eine kleine eiserne Reserve, doch auch die war längst aufgebraucht.
Ich lebte nur von der Hoffnung, dass es in meinem Job wieder weiter geht und ich noch mal richtig durch starten kann.
Doch laut den Statuten der Lagerverwaltung ARGE sah man sich nicht in der Lage, mich meinen Beruf weiter ausüben zu lassen. Ich fiel aus allen Wolken, als dieser kleine miese Bürostuben Hitler zu mir sagte:
„Schauspielerei ist doch eh nur Hobby, oder? Braucht man dafür ne Ausbildung? Das kann doch jeder. Das haben sie wirklich gelernt???…“
Tja… um Lagerwart bei der ARGE zu werden und anderen das Leben zur Hölle zu machen, da brauchts wohl keine Ausbildung, wie? Das kann jedes daher gelaufene Arschloch… das kann doch jeder…. Oder?

Mensch! Was hat der mich zur Weißglut gebracht. Wie er schon da saß und so unverschämt griente. Als ob er mir sagen wollte: „Gegen mich kommste eh nicht an. Du Wurm springst nach meiner Pfeife.“

Leider war ich damals so blöd und unterschrieb auf der ARGE mein Todesurteil. Ich wusste das damals noch nicht und kannte mich mit den Unverschämtheiten des Staatsapparates gegen seine eigenen Bürger nicht so aus.
Man rechnet ja auch nicht damit, weil man nicht glauben will, das einen die eigenen Leute ans Messer liefern. Menschen, denen die Kultur scheißdreckegal ist. Menschen, die auf Menschen und deren Würde keinen Wert legen. Kleine Kriecher, die zur Erhöhung des Selbstwertes anderen Menschen das Leben zur Hölle machen.

Ich unterschrieb damals unter Zwang die Eingliederungsvereinbarung, das man mich sanktionieren würde, also nach und nach Nahrung, soziale Teilhabe und Obdach rauben wird, wenn ich ab jetzt nicht jeden Scheiß der KZ 2.0 Lagerleitung mitmache und sie mich jederzeit mit jedem Scheiß demütigen und entmenschlichen können. Ganz nach ihrem Gusto.
Die „Eingliederungsvereinbarung“… die unter aktuellen Gesichtspunkten, sprich Androhung von Zwang und Bedrohung der eigenen Person sowie dem Straftatbestand der vorsätzlichen Körperverletzung im Amt eh Gegenstandslos und illegal ist, denn dieser Vertrag sieht für Dich als Hartz vier Internierter nur Nachteile vor und im Endeffekt kann es sogar den Tod für Dich bedeuten, wenn Du nicht im Gleichschritt läufst, so wie es diese Helfeshelfer der Staatszersetzung für Dich vorgeben.

Doch gemäß § 41 Abs. 1 Satz 4 SGB II sind die Sozialleistungen monatlich im Voraus zu erbringen. Und aufgrund des Antrages seit Antragstellung nach § 1 Abs. 3 Nr. 2 SGB II ist die Lagerleitung verpflichtet, den Lebensunterhalt auch rückwirkend zu sichern.
Kommt es trotzdem von Seiten der Lagerleitung zu einer Ablehnung, ist es ratsam beim zuständigen Sozialgericht Klage zu erheben sowie sich vorzubehalten Strafanzeige und -antrag gegen die Lagerleitung ARGE zu erheben wegen § 263 StGB Betrug (rechtswidrige Verweigerung zustehender Leistungen), wegen §223 StGB Körperverletzung und § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB gefährlicher Körperverletzung (Schädigung der Gesundheit mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung durch Verweigerung lebensnotwendiger Leistungen) sowie gegen den zuständigen Handlanger, äh sorry Sachbearbeiter wegen § 339 StGB Rechtsbeugung und § 340 StGB Körperverletzung im Amt. Das nur kurz am Rande…. Wir wollen ja keinen dumm sterben lassen (obwohl es viele echt verdient hätten).

„Den Schauspieljob können sie eh vergessen, spielen… das ist doch keine Arbeit, Kinderkram, was für Haufrauen…“ (Originaltext des Lagerwartes, den man heute Sachbearbeiter oder Fallmanager nennt) …. und außerdem… ich schicke sie zu dieser (Sinnlos-) Maßnahme, an der sie teil zu nehmen haben, sonst werden sie sanktioniert!“

Alleine das Inaussichtstellen von Verletzungen der Person, deren Würde ja im GG festgeschrieben steht, stellt schon einen Straftatbestand dar. Will sagen, dass jede Eingliederungsvereinbarung ein ungültiger Vertrag ist, der nur der Bedrohung von menschlicher Existenz dient.
Hätte ich die Scheiße damals bloß nicht unterschrieben!
Heute bin ich ganz von meinem Beruf weg.
Ich stand schon lange nicht mehr auf der Bühne, weil mir eben dies passiert ist.
Berufsverbot!
Es wird zwar so nicht offiziell genannt, doch die Bundesagentur für Arbeit bzw. die ARGE machen die Erwerbsmöglichkeiten kaputt, stellen diese auch nicht mehr zur Aussicht und bestrafen dann auch noch den arbeitswilligen Bürger mit Scheiße, dass es nur so kracht.

Und wer selbst schon einmal Hunger verspürt hat… ich meine richtigen Hunger… und die Angst, die tägliche Angst vor noch mehr Schläge dieser Systemlinge, vor noch mehr Repressalien und Ausgrenzung, vor noch mehr Verletzungen der Würde und der Menschenrechte, der kann irgendwann nicht mehr. Dazu kommt noch die Ignoranz und die Gleichgültigkeit sowie die krude Meinung vieler gehirnamputierter stockkonservativer Vollidioten in der Bevölkerung.

Heute bin ich so krank, dass ich langfristig nicht mehr arbeiten kann.
Der Staat und seine schaulustigen Bürger haben mich zu einem Sozialfall werden lassen, der jetzt wirklich Geld kostet, was ich nicht alleine aufbringen kann. Verletzungen meiner Person, die ich anderen Menschen zu verdanken habe und ich nix für kann. Ich bin das Opfer schlechter Politik, schlechter Wirtschaft und schlechter Menschen. Danke, dass ihr mir mein Leben versaut habt, ihr Wichser.
Ich habe schwere gesundheitliche Probleme dadurch bekommen. Und das grade ich, wo ich doch immer zugesehen haben, dass ich mich fit halte. Fit für den Job und für mein Leben.

Diese ständigen Gängelungen, Bedrohungen, dieser psychische Druck, sich nicht mehr frei im Land bewegen zu können, nicht mehr Mensch und Mitglied der Gesellschaft sein zu dürfen, die Drecks Pressearbeit von noch größeren Arschlöchern, die Hartz vier auch noch gutheißen, diese Hetze und die täglichen Angriffe auf meine Person, die ich durch dieses Menschenvernichtungsprogramm Hartz vier erlebt habe, haben mich gebrochen, zerbrochen. Ich hoffe, dass diese Typen irgendwann wirklich alle vorm Kadi stehen und zur Rechenschaft gezogen werden, was sie mir und auch allen anderen mit ihrer Systemtreue und ihrer Niedertracht angetan haben.
Wie gesagt… den Nazi aus dem Deutschen raus zu bekommen…. das ist eine Herkulesaufgabe.

Ich hatte alles, was ich zum Leben brauchte. Ich war glücklich mit meinem Leben und mit meinem Beruf. Ich hatte zu tun, zu essen und ein Dach über dem Kopf in dem der Strom floss und die Heizung lief. Ich hatte ein ganz normales Leben, bis es mir von der ARGE und der gleichgültigen und gestörten Gesellschaft zerstört wurde. Ich kannte bis zum Berufsverbot und den Erpressungen der ARGE keinen Hunger, keine Not, keine Kälte und keine Angst. All das habe ich erst durch diese Typen kennen gelernt.

Heute trage ich, wo ich früher ein Herz hatte, nur noch die Verzweiflung und Verbitterung sowie Hoffnungslosigkeit und Resignation in meiner Brust. Vom Erwerbstätigen zum Sozialfall, dank staatlicher Stellen und unter den wachsamen Augen der Bürgerschaft, die keine Eier in der Hose hat und lieber auf Menschen eintritt, damit man sich selbst ein wenig besser fühlt.
Für so ein Pack, für so einen Lügenbürger soll ich nochmal auf die Bühne? Ganz abgesehen von meiner schlechten Gesundheit. Jetzt falle ich dem Staat auch noch zur Last, weil ich ärztliche Hilfe und Pflege brauche, damit ich meine Krankheiten behandeln lassen kann. Krankheiten, die ich durch Dritte bekommen habe und ich an ihnen keine Schuld trage. Man hat mich verletzt. Schwer verletzt.
Das ist nicht meine Schuld. Ich wollte nur weiter arbeiten und mein Leben eigenständig führen. Doch all das wurde mir von Seiten dieses Apparates und seiner Bürger genommen. Ich wurde beraubt und bestohlen. Für so ein Pack sollte ich, wenn ich es noch könnte auf die Bühne und für diese Lügenbürger meine Arbeit präsentieren? Weiß ich, ob nicht so ein Hartz vier Ausgrenzungs- und Vernichtungslagermitarbeiter im Publikum sitzt? Für so was soll ich spielen und arbeiten? Mich widert der Gedanke an, dass solche Typen, die für meine Verletzungen verantwortlich sind unter meinem Publikum sein könnten. Pfui bäh.
Ach ja… Schauspielerei ist ja kein Job…. ist ja nur Hobby, was für Hausfrauen und so…. ich vergaß…

Wir wünschen Dieter M. alles nur erdenklich Gute. „Halte durch Junge!“

Wenn man erkennt, dass aus der Demokratie Faschismus wird, ist Widerstand die oberste Bürgerpflicht!

Bleiben Sie am Leben.
Und uns gewogen.
Lesen Sie nächste Woche, wenn wir noch nicht atomisiert worden sind etwas anderes aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft.
Bleibt uns nur die Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt.
Wenn euch unsere Arbeit gefällt… Wir sagen jetzt schon mal Danke.
Hier der Link zu unserem Support: http://wp.me/p2KG6k-eA

Unser Dank für das ausgezeichnete Bildmaterial geht an:
http://www.toonsup.com/egon
Ohauerha
AfK
Linkliste:

 

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/viele-deutsche-schauspieler-leben-am-existenzminimum-13609199.html

Über den gemeinen Erwerbslosen

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47594/1.html

http://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/aktuelles/archiv/2016/maerz/0303obdachlosigkeit.html

http://www.nachdenkseiten.de/?p=31810

https://aufgewachter.wordpress.com/2016/03/04/zuweisungsbescheid-als-eingliederungsverwaltungsakt-mangels-konkretisierung-des-massnahmevertrages-nichtig/

http://kwassl.net/2016/03/03/die-uberwachung-der-armut-ein-zu-wenig-beachteter-bestandteil-des-uberwachungsstaats/

https://indexexpurgatorius.wordpress.com/2016/02/04/arbeitslager-fuer-langzeitarbeitslose/

 

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Kommentare
  1. […] Ohauerha: Lügenpresse war gestern. Lügenbürger weiterhin schwer im Kommen […]

  2. hraban57 sagt:

    Da sprichste mir aus der Seele, ick kann dem nur noch zustimmen, wobei menschlich gesehen, es manchmal noch „Lagerwarte“ gibt, die zumindest versuchen, im Rahmen ihrer von oben instruierten Marschroute eine zeitlang dir von Maßnahmenzwang oder Billigjobangeboten fern zu halten. Aber wehe, deren Vorgesetzter macht Druck, dann wird er einfach weitergeleitet. Das beste Mittel: krank sein so lange wie möglich. Ich bezeichne diese Hartz-IV-Gesetzgebung schon lange als Sozialrassismus, ausgerechnet verordnet und gesetzlich durchgeboxt von Rot-Grün, für die etliche im Glauben, unter deren Regierung gäbe es eine soziale Gerechtigkeit, sogar auf die Straße gingen, sich einsetzten. Das haben sie nun davon, so daß der Satz tatsächlich greift: Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

  3. werni sagt:

    Lerne zu beten, dass sich dein Leben zum Guten verändert. Aber lass dich von keiner Kirche einlullen, sondern pflege deine Beziehungen selbstständig. Das empfehle ich. Kein Mensch kann uns retten, das kann nur Gott im Himmel.

  4. Jori sagt:

    Klingt ja ganz schön trostlos. Wenn sich erst die AFD in Deutschland durchgesetzt hat, wird das alles aber noch einmal deutlich schlimmer werden. Die AFD ist die Speerspitze der neoliberalen Bewegung, eiskalt und gnadenlos. Die haben erst einmal nur Eigeninteressen im Sinn. Die latente Ausländerfeindlichkeit ist dabei ein wirksames Mittel zur Ablenkung, damit die Massen anbeißen. Armes Volk, wählt mal wieder sein Henker selbst.

    Analysten gehen davon aus, dass innerhalb der kommenden zehn Jahre bis zu 50% aller Jobs in Deutschland wegfallen werden. Selbstfahrende LKW und PKW, die Konzentration auf immer weniger Handelsriesen, komplette Selbstbedienungssupermärkte, Roboter in der Pflege und in allen möglichen Servicebereichen, Haushaltgeräte, die sich beim Hersteller melden, wenn ein Modul defekt ist u. v. m. krempeln den gesammten Arbeitsmarkt um.

    Dann können noch mehr Menschen von und in den Medien schamlos vorgeführt werden, um zu „überleben“. Scheiße fressen wird dann zur Normalität. Vielleicht gibt es auch Wettbewerbe im Flaschensammeln oder ein Format „Mit Flaschensammlern unterwegs“. Wundern würde mich nichts mehr. Die Würde des Menschen ist schon längst Geschichte. Das zeigen doch schon die vielen Kriege und wie wir mit Flüchtlingen, die zu Hause alles verloren haben, umgehen.

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