Ein Plädoyer für die Bettmilbe. Feinstaub-Verhinderung auf biologische Weise

Veröffentlicht: Januar 25, 2019 in aktuelle Themen
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Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten dieser brennenden Welt. Werte Allerwerteste.

Auch diese Woche haben wir wieder alle Kosten und Mühen gescheut und dem Volk und seinen Organen aufs Maul geschaut. Wir schreiben es, damit Sie es nicht denken müssen. Schön geht anders. Doch lesen Sie selbst.

Beipackzettel: Kann Spuren von Wahrheit und literarischem Diabolismus enthalten. Also nichts für Menschen mit einer Verumsintoleranz und Allergien gegen ganz schwarzen Sardonismus.

Der Umweltschutz wird immer wichtiger!

Das ist mir bei meinem lange ersehnten Weihnachtsurlaub in warmen Gefilden klar geworden.

So, wie es nun ist, kann es nicht weiter gehen.

Aber…. ach… es war trotzdem schön. Viele Monde zuvor sammelte ich Pfandflasche um Pfandflasche um Pfandflasche.

Setzte mich neben jeden Touristen, der auf einer Parkbank verweilte und seine Jause einnahm.

Wartete freudig, freundlich und wenig aufdringlich bis er auch den letzten Tropfen Labsal aus seinem Pfandbehältnis Schluck um Schluck entnommen hatte, um für ihn den aufwändigen Verwaltungsakt der Pfandflaschenrücknahme zu übernehmen.

Mond um Mond stapelte ich Münzlein um Münzlein in der heimischen Kammer, bis dann endlich nach drei Jahren eine Summe erwachsen war, die mir, wenn auch nur kurz, aber immerhin, einen kleinen Trip an die Adria bescherte.

Denn ihr müsst wissen… jetzt verrate ich euch mal ein kleines Geheimnis… bei uns im Land…. da dürfen solche Menschen wie ich, zudem man mich zwang zu werden… gar nicht großartig in der Öffentlichkeit erscheinen. Wir dürfen weder frei verreisen, noch unser Postleitzahlengebiet ohne Erlaubnis des sogenannten Jobcenters verlassen. Und am öffentlichen Leben teilnehmen dürfen wir auch nicht. Dafür kommt uns bei uns zu Hause eine Aufgabe zuteil, die wir übernehmen müssen, obwohl diese Pflicht nirgends drinne steht. Und laut internationalen Gerichtshöfen muss Zwangsarbeit… und die gibt es bei uns zu Hause… entlohnt bzw. entschädigt werden.

Ich musste halt mal raus. Denn bei uns zu Hause hat man als Opfer des Hartzionalsozialismus weniger Rechte als zum Beispiel ein Krimineller, der zu Recht verurteilt seine Haftstrafe absitzt. Und da kannste Dir bestimmt vorstellen, was das für ein Druck ist, oder? Ich bin einfach nur schuldlos arbeitslos geworden und schon habe ich in der Gesellschaft eine Stellung, die noch weit unterhalb von Kriminellen wie Mördern, Kinderfickern und sonstigem Gesindel steht. Selbst Steuerbetrüger dürfen wieder einen Fussballverein leiten und wieder weiter machen wie sie es zuvor taten, als sie straffällig wurden. Darüber hinaus gibt es in unserem Land viele Menschen, die dieses Verfahren auch noch gut finden.

Aber das sind niederträchtige Bürger, die bis heute noch nicht begriffen haben, das Hitler schon lange tot ist. Viele solcher miesen Vögel arbeiten für dies System; ob in der Verwaltung oder in unserer konzentrierten Presse und Medienlandschaft; in heller Freude und mit Stolz, weil sie denken, der Führer käme aus der Asche gekrabbelt und würde ihnen für ihren Mordsdienst, für ihr Mobbing, für ihre Denunziation, für ihre Unmenschlichkeit, für ihre Verleumdungen und Beleidigungen noch das eiseren Kreuz verleihen.

Es gibt allerdings eine Spezies, die noch ärmer als so ein Ausgestossener ist. Das ist der Hetzer und Miesling. Der Wutbürger, der sich als Abgehängter empfindet. Der verfügt zwar noch über eine gewisse Barschaft, doch kann sich dieser krumme Hund noch nicht einmal eine eigene Meinung leisten und rezitiert jeden Scheiß, den er von anderen Spacken in den Kopf gesetzt bekam. Huaaaa…. ein wiederlicher Kerl, sag ich Dir.

Kannst Du nun verstehen, warum ich da mal raus musste?

Wenn man sich rund um die Uhr mit solchen Leuten daheim rumschlagen muss… da muss man mal wech von, woll? Es ist einfach nicht schön, wenn man plötzlich einen Job aufgezwungen bekommt, für den man nicht ausgebildet wurde und von jetzt auf gleich zum AvD, zum Arsch vom Dienst, der die Generalschuld für anderer Leute Versagen übernehmen muss, gemacht wird.

Auch wenn es nur für die Holzklasse bei einer semiinsolventen Billigfluglinie reichte, bei der man im Gang sitzt und vor Start und Landung vom Hilfspiloten mit Gaffertape auf dem Boden festgeklebt wird und sonst keinerlei Köstlichkeiten mehr feilgeboten bekommt…

Vom Flughafen gings direkt an einen Strand in einer kleinen adrianischen Bucht. Klamotten aus uns nüscht wie rein inne wohlig noch lauwarmen leise maritimisch langmütig schnaubenden Wonnewogen des Mittelmeers.

Ein erhebendes Gefühl. Weitab von den miesen Methoden gegen meine Person und viele abertausend Leidensgenossen und innen im offenen Hartzvollzug.

Hach wie glücklich und selig plantschte und tauchte ich im sanft wogenden Wasser der Mittelmeerbucht.

Und als ich so planschte, schwomm und tauchte, so frei wie ein junger Delphin, überkam mich die Größe des Augenblicks und ich begann ein wenig ins Mittelmeer zu weinen.

Licht, Luft, Sonne und Wärme versetzten mich in eine schier nicht enden wollende romantische Stimmung, bei der man jegliches Zeitgefühl vergaß.

Ein Gefühl der Leichtigkeit des Seins, das man mir mit meiner Internierung in Hartz fear vor Jahren nahm, mich erniedrigte, verarschte, beschiss und um jeden neuen Lebensmut brachte.

Wieder und wieder kletterte ich auf den kleinen Felsen am Rande der Bucht, von dem ich wie ein pubertierender Bub fröhlich und unbeschwert in die mediteranen Fluten sprang.

Hach, watt schön.

Als ich dann wieder an die Wasseroberfläche auftauchte, wähnte ich mit meinen verwässerten Augen am Horizont einen roten Strich, der in tausend Rottönen schimmerte und sich über die volle Breite am Ende des Meeres und am Ende allen Blickens erstreckte. Sanftes Rot in allen Farben und in der Mitte ein blutorangeroter Ball, der scheinbar erhaben über alle Wirklichkeit, über alle Zeit und Raum, über allen anderen Farben, zu den Rändern hin ausfransend thronte.

Ich erschrak! „Huch…. schon so spät? Nicht etwa schon das Abendrot?“

Nein. Leider nicht. Es war nur eine benutzte Damenbinde, die sich mir beim Auftauchen über die Augen legte….

Kaum wieder klar sehend, erblickte ich eine Dorade in einem Taucheranzug. Nein! Sie hatte sich in einem benutzen Kondom verfangen.

Und dort, ein Taschenkrebs, der seine neue Behausung in einer Motorenölflasche fand.

Da wurde mir schlagartig klar, ich muss etwas tun! Wir alle müssen etwas tun!

Was… nur was kann ich zu Hause für die Umwelt… Für meine Mitmenschen tun? Den Frauen die Mensis verbieten? Hm…. heheres Ziel, das wohl schon der Jens vonne CDU für sich beansprucht. Nein! Ich will ein Zeichen setzen! Ein wirkliches Zeichen! Ein Zeichen, das all die zu Hause von der Politik und Wirtschaft und Gesellschaft enttäuschten Menschen vielleicht mit in seinen Bann zieht und Anhänger findet.

Ein Zeichen, das auch ich, kleiner Mann, meinen selbstverständlichen Beitrag tun kann und vielleicht auch das Klischee ein wenig bediene, das man mir eingebrannt hat, um Aufsehen zu generieren.

Und wer weiß…. ob ich diese schöne Geschichte nur ersponnen habe oder obs denn sich der Wahrheit dienlich zugetragen hat… Wer weiß….

Denn sind wir mal ehrlich. Nun… mit Mitte fuffzich…. gut gebildet und qualifiziert… ich mache mir keine Hoffnungen mehr, das ich eine Erwerbsarbeit finde, ich mich nährt. Der Zug ist abgefahren. Dafür wird man schon sorgen, das ich keine Erwerbsarbeit mehr finden werde, die mir neue Perspektiven und Lebensplanung beschert.

Also… was kann ich aktiv für den Umweltschutz tun?

Und das vielleicht noch ganz kostenfrei und absolut biologisch?

Hm…… beseelt von der Idee, Mutter Natur, der Schöpfung und dem Leben seinen Tribut zu zollen, bestieg ich den Rückflieger, ließ mich widerstandslos im Gang erneut auf dem Flugzeugboden festtapen und träumte von meiner Chance als Umweltaktivist…..

Denn es ist eigentlich ganz einfach.

Zuhause wird nun nach den Dieselfahrern, den Kreuzfahrtschifffans und Bauern bestimmt bald eine neue Sau durchs Dorf getrieben, was die Feinstaubbelastung angeht.

Und da habe ich die ultimative Lösung für.

Pass auf….

Ganz einfach.

Jeder Mensch verliert am Tag zehn Gramm Hautschuppen, also 0,01 Kilogramm.

Es gibt, laut Stand einer Zählung im Januar des Jahres 2018,

7 591 419 000 Menschen (also 7,6 Milliarden Menschen)

auf unserer Erde.

Das macht also eine Feinstaubbelastung von 75 915 410 Kilogramm am Tag aus. Aufs Jahr gerechnet verursacht der Mensch also 27 329 547,6 Tonnen Feinstaubbelastung. Und das nur durch den täglichen Verlust von zehn Gramm Hautschuppen….

Was kann nun ich dagegen tun? Als kleiner Mann und Bürger? Als Einzelner? Als von der Gesellschaft für ihre Lügen unschuldig zweckkriminalisierter Hartz Häftling?

„Jaaaaa…. auch Du mein Sohn hast eine Aufgabe…“

Grade jetzt in der eisig kalten Jahreszeit fällt der Umweltschutz leichter als vielleicht im Sommer.

Ich bleibe nun länger im Bett liegen und nähre somit ein Heer von Bettmilben, die eh schon seit der Produktion in meiner Matratze stecken.

Die Bettmilben und ich bilden eine perfekte biologisch reine Symbiose, da sie sich von meinen Hautschuppen nähren.

Nur an meine Frau gehn die Viecher nicht dran. Komisch….

Liegt wohl daran, das sie abends vor dem Zubettgehen gerne duscht und ihren Alabasterkörper gerne mit einem Peeling pflegt.

Peeling??? U know??? Eine Reinigungs- und Pflegesubstanz, die mittels Mikroplastik Hautschuppen vom Körper entfernt…

Dann dufte sie immer so lecker nach Mandel und Orange…. Doch!!!

Ich kann die Bettmilben verstehen. Wer hat schon gerne Plastikscheiß in seinem Essen….

Wie Du siehst…. Umweltschutz ist ganz einfach.

Aktivismus kann echt Spaß machen.

Also…. schließ Dich mir an! Bleib liegen!

Veränderung durch sein lassen.

Die neue Bewegung für alle die, die selbst für #aufstehen zu faul sind!

Mach mit! Bleib liegen und nähre Kleinstorganismen.

Andere Haustiere kannste Dir als zu Hartz verurteilter eh nicht leisten.

In diesem Sinne…

Wenn man erkennt, das aus der Demokratie Faschismus wird, ist Widerstand die oberste Bürgerpflicht.

Bleiben Sie am Leben und uns gewogen.

Lesen Sie auch nächste Woche, wenn wir noch nicht atomisiert worden sind, Neues aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Bleibt uns nur die Hoffnung. Denn bekanntlich stirbt diese zuletzt.

Wenn euch unsere Arbeit gefällt, wir sagen jetzt schon einmal Danke für euren Support unter:

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Unser Danke für das ausgezeichnete Bildmaterial geht an: http://www.toonsup.com/egon

Ohauerha

AfK

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