Mit ‘Katholiken’ getaggte Beiträge

Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.

Nachdem die Bundesregierung ihre Zustimmung zu doch sehr archaischen und überholten Glaubenstraditionen anderer Kulturen gegeben hat, in dem man Menschen ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit abspricht müssen wir leider erkennen, dass es mit der eigenen Religion nicht mehr weit her sein kann.

Die neuen zehn Unisex-Gebote, als reformierbarer Vorschlag angepasst auf die Gegenwart:

Erstes Gebot:

Ich bin Dein Gewissen, das Dich in Deiner Zeit als Mensch zwischen Deiner Geburt und Deinem Tod begleitet, lehrt, schützt und führt. Ich bin Dein Gefühl, Dein Licht, Deine Führung, Deine Liebe, Deine Toleranz, Deine Barmherzigkeit, Dein Gewissen, Deine Gnade, Deine Weitsicht, Dein Herz, Deine Güte und Dein Sozialsinn. Ich bin Deine Allgemeingültigkeit während deiner Zeit auf Erden. Ich bin Du, sowie auch ich Dein Vater und Deine Mutter bin und auch Dein Nächster. Ich bin alles was Du in dieser Zeit brauchst und hast. Falls Du an Dir zweifelst, wirst Du die Antwort in Dir selbst finden. Ein Bild brauchst Du Dir von mir nicht zu machen, da ich Dein Gesicht, deine Seele und Deine Gestalt bin, sowie auch alles andere um Dich herum Dein Gesicht, Deine Seele und Deine Gestalt hat. Gehe also sorgsam mit Dir um, dann wird es auch Dir wiederfahren in Deiner Erdenzeit. Alle Menschen, ob männlich oder weiblich im Geiste wie im Körper sind desselben Ursprungs und gleich.

Zweites Gebot:

Dränge anderen nicht Deinen Glauben an Politik, Kirche und Wirtschaft auf, denn er ist sowieso für jeden gleich gültig und in und für jeden und jeder zu jeder Zeit allgemeingültig. Achte sein/ihr Leben mit Respekt und Verantwortung.

Drittes Gebot: 

Begehe jeden Tag wie einen Feiertag und überlege gut, denn Deine Zeit ist kostbar und begrenzt.

Viertes Gebot:

Ehre und sorge für Deine Erzeuger sowie Du auch Sorge trägst für Deine Nachkommen und Deine Nächsten.

Fünftes Gebot:

Trachte nicht einem/er anderen nach dem Leben und seiner/ihrer Lebenszeit, grenze ihn/sie nicht aus, beute ihn/sie nicht aus und lasse ihn/sie nicht Dinge tun, die nicht im Sinne Deines und oder seines/ihres Gewissens sind. Du sollst nicht sanktionieren noch strafen, denn Dein eigenes Ende wird Strafe genug sein. Zwinge ihm/ihr nicht Deine Lust und Gier auf. Sorge für seine körperliche, seelische und geistige Unversehrtheit und Vollkommenheit. Führe nicht Gewalt oder Deine Überzeugung gegen Deines Nächsten aus. Behandele Deine Lebensgrundlage mit Respekt und sorge dafür, dass auch Deine Nächsten in den Genuss einer intakten Umwelt kommen.

Sechstes Gebot:

Wenn Du die Liebe zu einem/er Anderen verspürst, so sorge für ihn/sie und teile mit ihm/ihr Deine Lebenszeit. Sollte Dich dieses Gefühl erneut überkommen so sorge auch für den/die für die Dein Gefühl erloschen ist.

Siebtes Gebot:

Begehre nicht eines/er Anderen Dinge, Tiere, Angehörige, denn das Leben stellt Dir alles zur Verfügung. Du hast ein Recht auf einen unversehrten und gesunden Aufenthalt auf Erden.

Achtes Gebot:

Trete für die Wahrheit ein in Wort und Schrift und halte sie hoch, denn sie ist einer Deiner Grundpfeiler Deines Daseins. Keine Lüge ist es wert, dass sie gelebt wird auch wenn andere Dich dazu zwingen um einen Vorteil für sich heraus zu schlagen. Nenne sie beim Namen und mache sie öffentlich.

Neuntes Gebot:

Greife nicht nach Deines/r Nächsten Besitz und Haus. Weder aus eigenem Interesse noch im Interesse Deines Arbeitgebers, der Allgemeinheit oder Anderen, denn besitzen wirst Du auf Erden nie etwas, Dir wird es nur für Deine Erdenzeit geliehen. Du nimmst nach Deiner Lebenszeit nichts mit.

Zehntes Gebot:

Glaube und urteile nach Deinem Gewissen. Teile, so wird Dir gegeben. Gehe achtsam, respektvoll und ehrfürchtig mit den Leihgaben in Deiner Lebenszeit um, damit sie auch Deinem nächsten noch dienlich sein können. Glaube nicht an das Geld, an Banken und die seelenlosen Verkäufer, die sich von ihrem Gewissen abgewendet haben. Glaube nicht den Worten der Pharisäer. Wenn Du auf einen gewissenlosen Menschen triffst, erinnere ihn an seine Menschlichkeit und hilf ihm wieder auf den Pfad des Lebens, damit auch er wieder einen rechten Sinn in seinem Leben sieht, damit auch er wieder anderen helfen und dienen kann.

Bleiben Sie uns gewogen.

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Meine sehr geehrten Damen bis Herren, verehrte Konsumsklaven.

Und plötzlich ist schon wieder Weihnachten, wer hätte das gedacht.

Das Fest der Liebe, der Familie und der Kinder, des Friedens, des Vergebens und des Verzeihens. Weihnachten! Die Bad Bank oberflächlicher und gespielter Barmherzigkeit in Zeiten der faschistischen Gelddiktatur.

Was gibt es in der Vorweihnachtszeit schöneres, als leuchtende Kinderaugen zu beobachten, wenn sie jeden Tag ein neues Türchen ihres Adventskalenders aufmachen können.

Sehen Sie es ihrem Kind nach, wenn es nach dem Verzehr der Kalenderschokolade davon fabuliert, es hätte Erdöl gefunden und sie würden nun reich werden. Mit großer Bestürzung mussten wir hier in der Redaktion davon erfahren, dass die meisten Adventskalender mit dem fossilen Brennstoff Erdöl kontaminiert, nicht zum Verzehr geeignet und eine Gefahr für die persönliche Gesundheit sind mit unabsehbaren Langzeitschäden.

So sind Kapitalisten nun mal. Sie scheren sich einen Scheiß um das Wohl ihrer Konsumenten, seien sie noch so jung. Vielleicht wäre das erst gar nicht passiert, wenn Sie ihre Kinder erst zum Wissen, dann zum Glauben erzogen hätten. Die Eltern, die Scheiße an ihre Brut verfüttern und denken, sie hätten ein Schnäppchen gemacht, denen sollte der Dreck sowieso selbst im Halse stecken bleiben, genauso wie den Produzenten, Mitarbeitern und Distributoren dieser Artikel. Doch wieso darüber schreiben, jammern und zetern wie schlecht die Welt wirklich ist und was Menschen aus reiner Gier und weiteren niederen Beweggründen alles für Geld tun außer direkt zu morden? Es wird sich eh nichts ändern auf unserem Planeten. Jeden Tag steht ein neuer Depp auf, der es für noch billiger macht. Richtige kleine billige Nutten sind das. Da hat jede Crackhure vom Flatrate Billigbums Vorstadtstrich mehr Ehrgefühl im Leib, als jemand, der sich freiwillig zum Sklaven einer Gelddiktatur macht und dafür mit Sorge trägt, dass sich nie etwas ändern wird.

Deswegen plädieren wir von der Ohauerha Redaktion dafür, dass man einen neuen Feiertag in unserem Land einführt. Wir denken da an einen separaten Totensonntag um an die Opfer zu gedenken, die wir alle in der Gegenwart durch unseren Konsum und unsere niedergehende kapitalistisch orientierte Gesellschaftsordnung zu verantworten haben. Das nur als kleiner Anreiz für jeden, einmal inne zu halten und ans eigene Selbstwertgefühl zu erinnern. Falls das für jemanden ein Fremdwort ist, dem sei es freigestellt danach zu googlen.

Apropos Feiertage! Da steht uns der nächste Klopper ins Haus.

Sie erinnern sich bestimmt noch an das Urteil, dass nur der eine katholische Kirche besuchen darf, der auch Kirchensteuer bezahlt. Die katholische Kirche geht nun einen Schritt weiter, denn es darf nur noch der christliche Symbole benutzen und sich daran erfreuen, der ein zahlender Katholik ist. Will sagen, dass nun in der Jahresendzeit und der Vorbereitung zum heiligen Christenfest nur noch der einen Weihnachtsbaum bei sich zu Hause oder in seinem Betrieb aufstellen darf, der vorher seinen ökumenischen Schafschurbeitrag, die Kirchensteuer abgedrückt hat. Aus noch geheimen Papieren des Vatikans geht hervor, das katholische Hardliner sogar fordern, Menschen, die keine Kirchensteuer zahlen selbst den Besuch von Weihnachtsmärkten, Krippenspielen und weihnachtlich bedingten Veranstaltungen zu verweigern. Klar, man will ja auch gerne unter sich bleiben und wenn wir in Deutschland eins gut können, dann ist es ausgrenzen und mit Füßen nach Menschen treten, die nicht blind, unkritisch, unreflektiert und uniform der schwarmblöden Masse folgen. So sehen es dieselben klerikalen Hardliner vor, Kirchensteuer-Nichtzahlern sogar das Benutzen von kreuzähnlichen Symbolen zu verbieten. Darunter fallen zukünftig unter anderem auch das Befahren von Straßen-Kreuzungen, das Verwenden von Additionszeichen in der Mathematik (+), die Verwendung von Kreuz-Kümmel bei der Speisenzubereitung und das „Ankreuzen“ auf Wahlzetteln bei der nächsten Bundestagswahl. Freuen Sie sich also darauf, wenn es am Heiligen Abend bei Ihnen an der Haustür klingelt. Sie werden eine Bescherung der besonderen Art erleben, wenn nicht das Christkind an Ihrer Tür schellt sondern der Gemeinde-Christbaumkontrolleur ihres Bistums, der sich vergewissert, ob bei Ihnen zu Hause ein Weihnachtsbaum steht, den Sie als Nichtzahler eigentlich gar nicht hätten aufstellen dürfen und dafür die Kirchensteuer rückwirkend bei Ihnen eintreibt. Freuen Sie sich also auf eine friedliche und tolle Advents- und Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Lieben.

Weihnachtsmärkte. Bald nur noch für Kirchensteuerzahler?

Seien Sie sich jedoch eines sicher! Ostern kommt bestimmt und horten Sie jetzt schon einmal Hühner und Ostereier, denn auch das sind christliche Symbole, die unter das neue Gesetz fallen.

Bleiben Sie mir gewogen.

Ihr Udo Schüller