Mit ‘Medien’ getaggte Beiträge

Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.
Lassen Sie uns eine Minute inne halten und unsere große und einzigartige Führung preisen. Lasset uns gemeinsam auf die Knie sinken und jubeln und frohlocken. Lasset uns dankbar sein für so viel Güte und Gnade. Ein Hosianna auf so viel Weitsicht, Gerechtigkeit und Gönnertum.
Hurra! Der Mindestlohn ist da. Danke SPD! Danke CDU! Danke Groko!
Endlich ist es geschafft. Der Mindestlohn, auf den alle so sehnlich gewartet haben. Jetzt wird alles gut. Jetzt geht es voran. Nun geht es steil bergauf mit Deutschland! Endlich, endlich, endlich. Wir können unsere Freude gar nicht mehr in Worte fassen und sind den Freudentränen aber so was von nah. 8 Euro 50. Das Wow des Tages.
Gut, Langzeitarbeitslose u. a. sind zwar ausgeschlossen davon, aber wen juckt das schon. Ist doch sowieso nur der Schlachtabfall der Wirtschaft, das arbeitsmarktpolitische Gammelfleisch, der Ausschuss, der moderne Minderheitenmensch, um nicht direkt Stellvertreter-Jude zu schreiben.
Langzeitarbeitslose… Sie erinnern sich? Das sind die, auf denen jeder ungebildete Idiot und die gleichgeschalteten Systemmedien jeden Tag eintreten, nur anstatt mit Springerstiefeln mit Pressemeldungen und Artikeln von Schmierschreibern und kleinen Systemnutten in den Redaktionen unserer so vielfältigen Medienlandschaft.

Laut SGB III ergibt sich folgende Definition:
(Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB III) Drittes Buch Arbeitsförderung. Stand: Zuletzt geändert durch Art. 11 G v. 19.10.2013 I 3836)
§ 18 SGB III Langzeitarbeitslose
(1) Langzeitarbeitslose sind Arbeitslose, die ein Jahr und länger arbeitslos sind.
(2) Für Leistungen, die Langzeitarbeitslosigkeit voraussetzen, bleiben folgende Unterbrechungen der Arbeitslosigkeit innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren unberücksichtigt:
1.
Zeiten einer Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung oder zur Eingliederung in Arbeit nach dem Zweiten Buch,
2.
Zeiten einer Krankheit, einer Pflegebedürftigkeit oder eines Beschäftigungsverbots nach dem Mutterschutzgesetz,
3.
Zeiten der Betreuung und Erziehung aufsichtsbedürftiger Kinder oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger,
4.
Beschäftigungen oder selbständige Tätigkeiten bis zu einer Dauer von insgesamt sechs Monaten,
5.
Zeiten, in denen eine Beschäftigung rechtlich nicht möglich war, und
6.
kurze Unterbrechungen der Arbeitslosigkeit ohne Nachweis.

(3) Ergibt sich der Sachverhalt einer unschädlichen Unterbrechung üblicherweise nicht aus den Unterlagen der Arbeitsvermittlung, so reicht Glaubhaftmachung aus.

Na, das ist doch endlich der Freibrief für die Ausbeuter, um die Menschen, für die das Gesetz eigentlich gemacht wurde, vom Mindestlohn von vorn herein auszuschließen. Die stille Reserve, die Sklavenarmee für den ach so wohlwollenden Arbeitsmarkt wird keine Chance haben, jemals aus dem Hartz vier Bezug heraus zu kommen. Das ist eher ein Urteil, das für einen Kriminellen lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung bedeuten würde. Nur mit dem Unterschied, ein Hartz fear Häftling hat nix verbrochen, sitzt unschuldig im Wirtschaftsknast und wird um das Letzte gebracht, was er noch hatte und sein Eigen nennen durfte. Alles Futsch, Vorsorge, Erspartes, Besitz und Teilhabe.
So wie zum Beispiel ein Gustl Molath in der Klapse, der war ja auch unschuldig. Kaum ein Arbeitsloser wird sich nicht mehr Langzeitarbeitsloser nennen müssen, denn Wirtschaft und Politik werden schon dafür sorgen, dass die Zustände zum Wohlwollen ihrer eigenen Beutel so bleiben oder noch schlimmer werden.
Reicht wohl die beschämende Zahl der Toten durch Hartz vier in unserem Land noch nicht aus. Menschen, die durch Politik, Kirche und Wirtschaft um ihr Leben gebracht worden sind. Klingt schon ein wenig nach Vorsatz, oder? Muss man sich mal fragen…

Oben und unten

Oben und unten

Das heißt nun, dass der Langzeitarbeitslose bis zu 5 Monaten und 29 Tage bei einem kapitalistischen Ausbeuter zum Frondienst gezwungen werden kann und dann wieder zurück in das Hartz vier Getto muss, wenn die direkte Anschlussverwendung fehlt. Das heißt auch, dass er dann wieder alles verliert, was er sich erarbeitet hat, wenn dann wieder die Arbeitslosigkeit eintritt. Wieso dann überhaupt noch arbeiten gehen, wäre eine zu einfache Frage, wenn es eine bessere Alternative gibt und die Verursacher sowie deren Handlanger dieses Alptraums ein für alle Mal aus ihren Positionen zu treiben, ihnen und ihren Familien ihr Hab und Gut zu nehmen und sie hinter Schloss und Riegel zu setzen.

Also putzt schon mal Nürnberg wieder raus, die Entnazifizierung 2.0 muss endlich vollendet werden, es sitzen heute noch Menschen solchen Schlages in Entscheidungspositionen und in Berufen. Sie gehen ungestraft ihren Jobs nach, gehen in die Kirchen und Tempel, geben sich fromm und liebenswürdig, haben sich zur Schande unseres Landes gesellschaftlich etabliert und dürfen sich auch noch öffentlich darstellen. Aber auch auf der anderen Seite gibt’s genug hohle Nüsse, die es mit sich machen lassen.
Tritt nun der Langzeitarbeitslose den Job nicht an, dann gibt’s eine Totalsanktion, die ihm/ihr die Nahrung, Obdach, Möglichkeiten der Teilhabe und die Ausübung seines Lebens versagt. Man grenzt Menschen aus und sorgt dafür, dass sie, wenn sie sich nicht selbst richten, sie verhungern. Denn im Endeffekt ist nur ein toter Hartz Häftling ein guter Hartz Häftling. Kurz: Er/sie hat genau so wenig Rechte, wie damals ein KZ Häftling, nur ohne Stacheldraht um ihn drum herum.

Nicht wahr, liebe Ossis. Auch ihr hättet das nicht gedacht, was? Dabei fing doch der Kapitalismus so gut für euch an. Mit Bananen und nem Hunni Begrüßungsgeld. Wolltet ihr damals wirklich in die westliche Freiheit oder wart ihr nur neidisch auf Westjeans, Cola und ein Auto mit ein paar PS mehr als euer Trabbi Kettcar? Da war eure lustige DDR mit ihren Mauerschützen doch der reinste Freizeitpark gegen, oder? …Nur ein kleiner Sidekick. Euch hat man ja auch ganz schön angeschissen, hält man euch heute noch einen Lohn auf „Westniveau“ vor. Kein Wunder, warum in der Ex-Zone angeblich keiner arbeiten will, ihr faulen Hunde! Hier im Westen des Landes wird einem das immer noch erzählt. Ihr könnt nix, ihr seid faul und habt alle so einen lustigen Akzent, durch den euch sowieso keiner so recht ernst nimmt. Der Dialekt ist ja schon fast eine Behinderung und Erwerbsminderung. …

Und all das heißt auch, dass der Langzeitarbeitslose keinen Anspruch auf die 8,50 Euro Mindestlohn hat. Denn das gnadenvolle Arbeitsgericht von Cotzbus mit seinen geistig auf der Höhe, unabhängigen und nüchternen sowie cleanen Richtern hat entschieden, dass Stundenlöhne von 1,54 und 1,65 Euro durchaus legitim und vertretbar sind. (Urt. v. 09.04.2014, 13 Ca 10477/13, 13 Ca 10478/13). Will sagen, dass der sogenannte Langzeitarbeitslose umgerechnet für einen monatlichen Nebenverdienst von 100 Euro nun bald 100 Stunden im Monat knüppeln muss. Na, wenn das nicht ein großes Geschenk an die Sklaventreiber, Ausbeuter und Zeitarbeitszuhälter ist. Und die verziehen auch noch ihre unmenschliche Fratze, vergießen Krokodilstränen und bedanken sich dafür auch noch mit weiteren Entlassungen. Toll, nicht? Für wen war das Gesetz noch mal gedacht? Für erwerbslose Menschen oder doch wieder für die Wirtschaftskriminellen, die sich Arbeitgeber nennen?

Der Mindestlohn ist so was für den Musculus gluteus maximus, aber sowas von. Und dafür gehen dann Menschen auf die Straße und freuen sich drauf, wenn sie nur schon „Acht fuffzich“ hören. (An dieser Stelle hat Gauck wohl recht. Siehe #ohauerha http://wp.me/p2KG6k-eQ) Da ist jeder Arbeitskampf von vornherein verloren und Zeitverschwendung.
Tja. Zu jedem Straßenräuber, der Sie beklaut würden Sie bestimmt „Arschloch“ sagen und ihm die Pest an den Hals oder eine Nacht im Bett mit Andrea Nahles wünschen, je nach dem was für Sie schlimmer ist. Doch es gibt Leute in unserem Land, die so etwas begrüßen und sogar noch weitere großartige Ideen im Kopf haben, wie sie diesem Wirtschaftsfaschismus die eigene Rosette hinhalten, weil sie sich dadurch einen persönlichen Vorteil erhoffen. Kranke, gestörte Persönlichkeiten, die keine Art von Menschlichkeit und Sozialsinn kennen und bei denen man sich fragen muss, ob man sie wirklich als Mensch bezeichnen darf, denn es scheint ihnen an vielen Stellen im eigenen Inneren zu fehlen. Niedere Kreaturen eben, wertlose Systemlinge, denen man kaum eine Ahnung von Humanismus und dem Leben an sich zutrauen kann. (Na, jetzt echauffieren Sie sich bitte nichtschon wieder über unsere Wortwahl, die gehen schließlich auch nicht mit Samthandschuhen vor.)
An dieser Stelle muss man sich da mal fragen dürfen, wer wohl schlimmer ist: Der Fascho, der auf Ausländer knüppelt oder der systemkranke Vollidiot, der moralisch bankrotte CDU und SPD’ler und deren Wähler. (Wir wollen den rechten Quatsch nicht gut heißen und schon gar nicht den Linken. Da bekommen wir in Zukunft noch ganz andere Probleme mit, wenn das beim Iwan auf der Krim und in der Ukraine so weiter geht. Warum auch sonst hat sich die SPD schon mal vorsorgehalber in der CDU versteckt, hm? Aus weiser Voraussicht, weil die Sozen wissen, was auf uns zukommt und dem europaweiten Rechtsruck bald eine Entsozifizierung folgt?)

Mit jedem Konsum unterstütz man quasi die Kriegswirtschaft.

Mit jedem Konsum unterstütz man quasi die Kriegswirtschaft.

Mit Blick auf das gut inszenierte und lange geplante „God Cop – bad cop Spiel“ zwischen Ost und West wären wir bestimmt bald froh, die Mauer würde noch stehen, damit nicht noch mehr von diesem vulgären und niederem Zeitgeist aus dem Osten hier herüber schwappt, haben wir doch schon lange genug unter der Manipulation, der Gängelung und der Direktive der US-Amis gelitten, um sagen zu können: „Menschlichkeit ist noch #Neuland für uns“. Da haben uns die Russen grade noch gefehlt. Das nur mal so zum Sagen.
Aber wen interessiert schon dieser stinkend faule Pöbel, der sich angeblich vor Erwerbsarbeit drückt, der sowieso nichts auf die Kette kriegt und den man nach Strich und Faden verarschen kann. Da hat Gauck wirklich recht. Der Bürger ist; um es mal ganz diplomatisch auszudrücken; schlichtweg nicht hell genug in der Birne und viel zu uninformiert. Dem deutschen Durchschnitts Depp kann man alles verkaufen. Der schluckt alles, der Idiot.
Und wer nicht ganz helle und schnelle im Dunstmeier ist, dem muss man halt sagen, was er zu tun hat, was er zu glauben hat und was er zu schlucken hat. Und wer nicht ganz klar im Oberstübchen ist, dem kann man auch keine ausreichende Qualifikation zutrauen. Da geben Sie uns bestimmt Recht, das für ungebildete und nicht ausreichend qualifizierte Menschen 8,50 Euro Mindestlohn noch zu hoch angesetzt ist. Deutschland ist kein Ponyhof und kein Ruhekissen für Sozialschmarotzer und all das andere unwerte Gesindel, das sich hier rumtreibt. So denken doch viele, oder? Erwerbslose am besten direkt ab in ein neues KZ. Ab ins Gas, weg mit denen. Die sind doch nichts wert, die faulen Schweine, die dem rechtschaffenen Bürger nur auf der Tasche liegen.
Wer nicht für den Kapitalismus ist, für den gibt’s am besten nur die Endlösung. Dabei sind es die, die für diese Form der Ausbeuterwirtschaft arbeiten gehen doch selbst schuld. Sie und die Konzerne und Betriebe sind selbst verantwortlich für die soziale Schieflage in unserem Land. Also mal schön die Fresse halten und jammert nicht das ganze Internet voll mit eurem falsch verstandenen Gerechtigkeitssinn. Erspart uns endlich euren täglichen Sermon, eure geistigen Absonderungen, euren depperten Selfies und eure Einladungen zu Spielen und anderem Sozialmedienmüll.

Wir haben uns dieser Tage einmal zu diesem Thema die Foren aus den Schmierblättern angesehen und da gibt es wirklich solche Menschen, die genau so denken, wie oben beschrieben.
Wir distanzieren uns in aller Form von jeder Art solcher unqualifizierten Meinungen. Da diese ach so rechtschaffenen Bürger nicht mehr auf Juden, Schwulen und Ausländern rumhacken dürfen, widmet sich ihre hundeschnauzenkalte und wirtschaftsbraune Arroganz dem Stellvertreterarschloch, dem Arbeitslosen. Erst bringt man Menschen um ihre Perspektiven und Arbeitsmöglichkeiten, dann tritt man noch auf sie ein und sieht zu, dass sie sterben. Das ist unwürdig, das ist zynisch und menschenverachtend. Das hatten wir schon mal!
Jetzt nennen Sie uns nicht unverschämt, geschmacklos und eklig!
Sie! Ja Sie da hinten…. Sie halten uns für eklig? Nun, bei so vielen Steilvorlagen aus der Realität spiegeln wir nur ein paar Tatsachen wieder und sagen Ihnen, dass die Höhe des Mindestlohns von 8,50 Euro nur ein Fake ist, eine False flag Aktion der Wirtschaft und der Politik. Augenwischerei und wieder nur zum Wohle ein paar Weniger aus dem Volke. Das ist Klientelpolitik, das ist Ausgrenzung per Gesetz, das ist Vorsatz und Gewollt und sowas von Braun. Aber so was von.

Acht Euro Fuffzich Mindestlohn? 8,50 Euronen? Wirklich?

Mindestlohn bringt Spott und Hohn!

Mindestlohn bringt Spott und Hohn!

Ne, ne! 1,54 Euro bzw. 1,65 Euro die Stunde ist angesagt. Dafür hat dieser Anwalt gesorgt, der zwei absoluten Blitzbirnen auf Verlangen nur so wenig bezahlt hat. Ich meine, wer ist denn schon so blöd, dass er sich auf so einen Job einlässt? Wer? Und…. Hallo??? Ein Anwalt, der mit dieser Mutprobe wohl nur auf das Wohlwollen von Politikern und Wirtschaftlern hofft und auf die Aufnahme in den Kreise der elitären Spinner und Menschenverachter. Sonst lässt es sich ja auch nicht erklären und schon gar nicht, wie bekloppt man sein kann, einen Arbeitsvertrag zu solchen Bedingungen einzugehen. Freiwillig macht doch so was keiner, es sei denn es handelt sich um bezahlte Typen, die man für so eine Aktion braucht.
Da muss man doch vermuten dürfen, dass es da um eine ganz faule Sache geht, um den Weg frei zu machen für noch mehr Lohndumping, Ausbeutung und Alltagsprostitution. So sieht’s aus. Freunden Sie sich schon mal an mit dem Gedanken, dass es immer mehr anstatt immer weniger Arbeitslose geben wird. Die Wirtschaft ist so darauf ausgelegt, denn an jedem neuen Tag wird ein neuer Depp geboren und es wird immer Menschen geben, die ihren Führern zujubeln, obwohl es gar nichts zu jubeln gibt. Ein auf Schulden basierendes Wirtschaftssystem braucht in einer Zeit, in der sich das Kapital durch sich selbst wieder schöpft ausreichend Abhängige, die man ausquetschen kann. Je mehr, desto besser. Die Rationalisierung der Arbeit tut da ihr übriges und trägt zur Verschlimmerung unserer wenigen Möglichkeiten nur noch dazu bei. Die Wirtschaft und ihre Abhängigen sind für die Krisen dieser Welt verantwortlich und nicht der Bürger allein, obwohl er dieses System mit seiner Arbeits- und Konsumkraft, mit seinem Glauben und seiner Wahlstimme jeden Tag weiter am Leben hält. Also haben Sie auch ein Anrecht auf Leistungen vom sogenannten Staat. Und zwar Leistungen ohne Wenn und Aber, ohne Murren und Knurren und in ausreichender Höhe sowie ohne Gegenleistung, Zwang und Bedrohung der eigenen Existenz.
In diesem Sinne. Bleiben Sie uns gewogen. Wir wünschen Ihnen vor diesem Hintergrund ein schönes Osterfest zur Wiederauferstehung Ihres Gnadenkindes. Er trieb ja auch die Händler und Pharisäer mit der Peitsche aus den Tempeln und wurde dafür ums Leben gebracht.
Lesen Sie nächste Woche, wenn wir noch nicht atomisiert worden sind etwas anderes aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft.
Bleibt uns nur die Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt.
Unser Dank für das ausgezeichnete Bildmaterial geht an:
EGON
Karikaturist und Pressezeichner
http://www.toonsup.com/egon
Und hier noch etwas in eigener Sache, wenn Sie uns ein wenig unterstützen möchten, dann tun Sie sich keinen Zwang an. Leistung gehört schließlich ein wenig belohnt, nicht wahr? Wir würden uns sehr freuen und bedanken uns jetzt schon mal bei Ihnen. Vielen Dank. Hier der Link zu unserer Kaffeekasse: http://wp.me/p2KG6k-eA
Ohauerha
AfK

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Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.
„Die direkte Demokratie birgt Gefahren, wenn über „hochkomplexe Themen“ abgestimmt wird, sagte der deutsche Bundespräsident Gauck bei seinem Gastauftritt in der schönen Schweiz.
Wer also über den Teller hinaussehen will, sollte wenigstens den Rand halten können.
Zitat: „Für komplexe Fragen wie etwa die Euro-Rettung oder auch der Zuwanderung ist es besser, Entscheidungen einem professionalisierten Politikbetrieb zu überlassen“. Klar. Eine chirurgische Operation am offenen Herzen lässt man auch besser von einem ausgebildeten Arzt vornehmen, als wie von der Fußpflege von nebenan.
Er traut dem gemeinen Bürger also nicht zu, sich ein Urteil über politische Themen zu bilden. Soso… Als Mitglied und Obergrüßaugust der repräsentativen Demokratie, in der erst einmal zwischen „Freunden“, also Lobbyisten und parteipolitischen Leistungsbezieher einiges an Geld fließen muss, bis es dann zu einseitigen Entscheidungen kommt, muss er sich schließlich auch in diesem Sinne äußern.
Wer kackt sich und seinen Lieben denn schon gern selbst ins Nest? Erinnern wir uns doch bitte an die letzten Bundestagswahlen, wie viel Geld von wem an wen geflossen ist und was im Endeffekt daraus resultiert. Und nun: „Finde den Fehler!“

Ist der deutsche Bürger zu doof zum Milch holen?

Ist der deutsche Bürger zu doof zum Milch holen?


Industrie und Wirtschaft sind mit Lobbyisten sehr stark vertreten, dahingegen aber fehlt eine Lobby der Bürger, in der sich Gelder sammeln, damit endlich mal im Sinne der Bürger entschieden wird. Und da liegt wohl auch die Krux, denn würden wir als Bürger über eine Institution Gelder sammeln und sie dann den Parteien spenden, sähe die Parteienlandschaft in Deutschland wohl ganz anders aus und auch die Wahlergebnisse würden sich von den Prognosen stark unterscheiden und nicht anders herum. Dann kann man das Kind aber auch nicht mehr Demokratie nennen.
Es ist immer wieder ein Erlebnis und riecht doch ein bisserl nach Vorausplanung, wenn die Wahlprognosen so nah an den endgültigen Ergebnissen dran sind. Da tut sich kaum etwas. Komisch, oder? Da sind wohl dieselben Zahlenverdreher und Schönschreiber am Werk, wie beim ADAC?
Nun, das heißt aber auch, dass die Bürger Geld sammeln müssten, damit in ihrem Sinne entschieden würde und nicht nach dem Gusto von Industrie und Wirtschaft. Also! Auf! Wenn nun alle die, die unzufrieden sind mit ihrem Leben und ihrer Funktion im großen Getriebe des Motors Deutschland, dann kämen sicherlich; bei nur einem Euro von Jedem; über den Daumen gepeilt schnell 30 bis 40 Millionen Euro zusammen. „Wer die Musik bestellt, der bezahlt sie auch. Basta.“ Es ist doch lächerlich, jemanden dafür zu bezahlen, dass er es gutheißt, dass Menschen, die ihn gewählt haben ausgebeutet und um ihre Lebenszeit gebracht werden. Und jetzt kommt mir nicht mit Mindestlohn oder so einem Käse.
Das wäre mal eine Parteispende, die auch die unsägliche Diätenerhöhung überflüssig machen würde. Den Betrag spenden wir dann der CDU und kaufen sie uns und uns endlich frei von der Knute der Alltagsprostitution der Vertreter und Günstlingen von Wirtschaftsparteien, die nur Gewinnzahlen und Bilanzen kennen und kaum Menschlichkeit, Moral, Ethik und Humanismus.
Jawohl! Legen wir zusammen und weg mit CDU/CSU, SPD und all den anderen Leistungsbeziehern, die uns auf der Tasche liegen und nur das machen, was Unternehmer wollen, die sowieso keinen Bock drauf haben, Löhne und Gehälter in ausreichender Höhe zu zahlen, damit der Bürger über die Runden kommt und sein Leben planen kann.
Es sind die Unternehmen und Betriebe dieser Welt, die für die Krisen auf unserer Erde verantwortlich sind und nicht die Menschen generell. Also haben auch diese die Pflicht und Verantwortung, für die Missstände aufzukommen und der Bürger hat ein Anrecht auf soziale Leistungen wie Arbeitslosengeld oder auch Hartz vier. Er ist heute nicht mehr hauptverantwortlich für seine Erwerbslosigkeit. Grade in einem System, in dem man Menschen mit Qualifikationen mit denen in einen Topf schmeißt, die selbst zum Milchholen zu doof sind. (Na, zu doof ist keiner. Es hat nicht jeder die Veranlagung und das Talent dafür, selbst aus seinem Leben etwas zu machen).
Denn sind wir doch mal ehrlich, so kann es doch nicht weiter gehen. Dieses System besteht nun seit tausenden von Jahren und hätten viele Menschen einmal einen Blick in Bücher geschmissen, würde ihnen aufgefallen sein, dass fast sämtliche große Schriftsteller der Zeit, wie Shakespeare, Goethe, Schiller, Tschechow, etc., auch schon über dieselben Missstände geschrieben haben, die wir auch heute haben. Es ist immer wieder das SELBE. Immer und immer wieder und der Wahnsinn hört nicht auf, solange wir Menschen von der Bildung fern halten. Das sind ganz arme Menschen, die glauben müssen, was andere ihnen sagen, weil sie keine Ahnung von nix haben. Menschen, die sich von Predigern und Pseudogelehrten zu deren Zwecken manipulieren lassen und das auch noch öffentlich zugeben, sich so als Unwissend outen.
Es hat sich nie etwas geändert und kommt dem Gewohnheitsrecht gleich, das die Eliten auf Kosten anderer weit über dem Durchschnitt leben können. Jeder, also Menschen mit und ohne Arbeit unterstützen es und treiben es weiter voran. Wieso sie also weiterhin finanzieren, wenn sie Entscheidungen treffen, die nur ihnen selbst zu Gute kommen?
Klar, ist jetzt alles ein wenig einfach und vielleicht auch kindlich dargestellt, aber ich bin ein Bürger und ich verstehe nichts von Politik und direkter Demokratie. Ich bin ja dumm. So wie alle anderen, die dieses System immer noch nicht verstanden haben. Denn hätten sie es verstanden, hätten wir heute nicht die größte Klagemauer der Welt, die sich soziale Netzwerke nennen.
Und da muss der liebe Herr Gauck mal einen Blick rein geschmissen haben, denn sonst wäre er nicht dieser Auffassung. Man braucht nur mal bei der Bild Zeitung in die Kommentare zu schielen, wenn das Schmierblatt wieder einmal über Hartz vier Bezieher her hetzt.

Bild Zeitung macht schön! Man muss sich nur damit einreiben.

Bild Zeitung macht schön! Man muss sich nur damit einreiben.

Da postet ein Gros an hochfrustrierten Menschen einen gefährlichen Scheiß, bei dem man fast den Eindruck gewinnen kann, dass sie der Meinung sind, dass für Erwerbslose nur eine Lösung in Frage kommt, die der Endgültigen. Über Juden und andere Ausländer müssen sich solche Leute öffentlich in Zurückhaltung üben, bei der nationalen Geschichte. Zum Glück hat man da einen für die Stellvertreter-Endlösung, den faulen, arbeitslosen Dreckshund gefunden. Der ist ja nicht fremd, der kommt von hier und dagegen kann ja keiner was haben, oder? (Jajaja…. Locker bleiben! Ist nicht unsere Überzeugung, wir fassen nur mal den Sinn verschiedener Kommentare von Menschen in unserem Land zusammen. Menschen, die angeblich über ausreichend Bildung verfügen. Da fängt der Faschismus doch schon früher an als befürchtet und ist tief verwurzelt im Unverständnis und im Unvermögen, sich selbst weiter zu entwickeln).
Gleichzeitig haben solche Menschen auch noch Verständnis für solche Menschen wie Hoeneß, die ja so hart für ihr Geld gearbeitet haben.
Wie hart hat er denn sein Geld verdient? Mit Würstchen, die Menschen herstellen, die er Scheiße bezahlt hat und mit Anlagenspielereien, die ihm Banker empfahlen, die auch nichts Gutes im Schilde führen und denen Menschen scheiß egal sind. (Sonst würden sie dem Bürger nicht so einen Mist verkaufen wie die Riester Rente oder andere Anlageprodukte, die nur andere reich machen und nicht den, der sein Leben lang mühsam spart.)
Über solche brisanten Themen darf sich dann der gemeine Bürger mit seinen Postings beteiligen und fühlt sich dann auch noch bestätigt, wenn er von anderen denselben Mist liest. Da frage ich mich doch, warum solche Menschen noch die Zeit finden, sich neben ihrer ach so harten Fronarbeit mit privaten Postings im Internet zu beschäftigen. Müssten die nicht arbeiten? Solche Menschen will man doch nicht als Kollegen haben und auch nicht im Freundeskreis. Isso. Solche Menschen haben Jobs. Sie sitzen in Büros, in Verwaltungen, Geschäften, Betrieben und Praxen. Und… wer so eine Meinung hat, dem soll man auch noch eine gute Arbeit und eine ehrbare Einstellung zutrauen? Allein dadurch, dass man sich tagtäglich mit so einem undifferenzierten Pack auf der Arbeit abgeben muss, müsste dem Arbeitsentgelt noch eine Schmerzensgeldpauschale zugerechnet werden und so die Löhne wieder steigen.
Hochfrustrierte Leute, die den ganzen Tag nur Schokolade fressen und sich abends wundern, dass sie nicht scheißen können. Und wer an Verstopfung leidet, der kann nicht im Fluss sein und mit sich im Reinen. Der versteht wirklich dieses System nicht und darf trotzdem überall seinen Sermon posten und jammern, jammern, jammern. Sie verstehen es wirklich nicht, wenn sie jeden Gott verdammten Tag ein auf Schulden und Ausbeutung basierendes Wirtschaftssystem mit ihrem täglichen Konsum, ihrer täglichen Arbeitskraft, ihrer Wahlstimme und ihrem Glauben am Leben erhalten und somit einen Großteil der Verantwortung tragen, dass Menschen jeden Tag dadurch ums Leben kommen.
„Stell Dir vor, dass Du es durch Deine eigene Einstellung selbst Schuld bist, wenn Dein Kind, ein anderes Familien oder Freundeskreismitglied oder Du selbst um die Perspektiven gebracht wird und in Hartz vier landet. Ist er/sie/es dann auch eine faule Sau und muss weg, hm? Und wohin mit ihm/ihr? Auch ins Gas? Hauptsache dem, für den Du arbeitest geht es gut und Du selbst hast nichts davon? Hetzt Du dann genauso über deinen Nächsten, wie Du es bisher aus Dummheit und Einfältigkeit getan hast?“
Diese Menschen, die kritische Masse der Gesellschaft, verhindern durch ihre Einfalt, dass sich Verbesserungen einstellen. Das sind die wahren Mörder der Demokratie, die interaktiven Kofferbomber, die mit jedem Jammerposting einen neuen Brandsatz zünden, anstatt dass sie einmal in ihrem Leben ihr Hirn benutzen und sich auf ihre Menschlichkeit besinnen. Doch leider verdient man mit Menschlichkeit keine Kohle, wird kein Topmodell, Superstar, Dschungelkönig oder bekommt auch keinen Job mit Karriereaussichten.
Wir brauchen auch keine gescheiten Menschen mehr sondern nur noch Auslieferfahrer für die billige Chinascheiße. Wir brauchen nur noch Handlanger, die Stellen mit Aufstiegschancen verteilen sich nur mit Beziehungen an die, denen Geld das Wichtigste im Leben ist und weder Freund noch Feind kennen. Hauptsache Konsum mit Geld, was sowieso nur eine Leihgabe ist und sich selbst aus sich schöpft und neu generiert. Also, wieso regen sich solche Menschen über Missstände auf, wenn genug Geld und Perspektiven da sind? Es ist genug für alle da, macht euch mal keine Sorgen. Es ist nur eure Angst, eure Gier und euer Neid, es könnte jemand auch nur einmal im Leben etwas haben was Zufriedenheit heißt.
Nicht das Sie jetzt denken, das wir Anarchie oder sonst irgend einen Quatsch brauchen. Wir brauchen nur mal durch das jetzige System feucht durchwischen, es auf den neuesten Stand bringen und Tools anlegen, die uns Menschen helfen, damit wir uns aus dieser Sklaverei befreien. Hm…. „Wir“ bestimmt nicht und wenn, nur Menschen, die sich mit voller Empathie dem Leben widmen und über ausreichende Talente und Qualifikationen verfügen, jedoch nicht die Kaste, die jetzt am Start ist. Das „Wir“ ist ja mit der Inklusion der SPD in die CDU gestorben. Doch das scheint wirklich zu komplex für den Bürger zu sein, verstehe es wer es wolle. Bleiben Sie uns gewogen.
Lesen Sie nächste Woche, wenn wir noch nicht atomisiert worden sind etwas anderes aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft.
Bleibt uns nur die Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt.
Unser Dank für das ausgezeichnete Bildmaterial geht an:
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Ohauerha
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Meine sehr geehrten Friedensnobelpreisträger bis Friedensnobelpreisträgerinnen.

Gratulation an uns alle. Toll, dass wir so ein friedlicher Landstrich sind. Es ist toll, mit ansehen zu können, wie sich die Menschen in unseren Ländern auf den Straßen treffen und fröhlich miteinander dieses Stelldichein feiern. Von Griechenland bis Spanien, überall tanzen die Menschen auf den Straßen und feiern. Jeder bringt etwas mit zu den angesagten öffentlichen Molotow Bottle parties und freut sich einfach nur an seinem Dasein. Nur den Deutschen scheint es im wahrsten Sinne des Wortes am Arsch vorbei zu gehen. Der Deutsche hat auch keine Zeit zum Feiern und zum Demonstrieren. Ihm reicht es, wenn er auf „Daumen hoch“ bei Facebook drückt. Damit ist seine Pflicht und Schuldigkeit getan, denn er muss sich mit ganz anderen Herausforderungen wie Dumpinglöhnen, sozialer Ausgrenzung durch Hartz vier, Nepp und Betrug am Volk, Volksverblödung durch unzureichende Bildung und permanenter Endsiegpropaganda der Medien in Absprache mit Vertretern aus Politik, Kirche, Wirtschaft und Militär, schlechter Gesundheitsversorgung, Auflösung des Mittelstandes und des Handwerks, weiterem Stellenabbau, fehlender Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entfaltung und Konsum von chinesischer Billigscheiße herum schlagen. (Diese Aufzählung ist natürlich unvollständig und könnte noch viel länger sein, aber ich will mich bei meinen Ausführungen so kurz wie möglich halten, denn das Internet ist nicht kostenlos, es kostet bares Geld für die Strom- und Energielüge der Anbieter. (Viele unserer Leser treffen für sich schon jeden Tag privat die Entscheidung, ob sie einen Blick ins Netz wagen oder doch mal lieber etwas kochen oder heiß duschen sollen.) Die Intelektuellen in unserem Land sind mundtot, vom System gekauft worden oder einfach nur zu satt, um die Missstände anzuprangern.

Deutschland hatte schon mal eine richtige Scheiß Zeit durchleben müssen, als man in diesem Land einen politischen Führer, einen Diktator, Berufsfaschist und überideologisches Sprachrohr der Prediger, Anhänger, Jünger und Pharisäer der Kirche des Mammons installierte, der selbst Ausländer, sprich Österreicher war.

Dieser Österreicher, der von denselben internationalen Politik- Kirchen- und Wirtschaftskreisen gesponsert wurde, die heute noch für die Krisen weltweit verantwortlich sind. (Schon allein diese Tatsache sollten sich alle die einmal vor Augen führen, die gerne „Ausländer raus!“ unreflektiert nachgrölen.) Noch heute vereinen die Ideologien des Geldes und der Wirtschaft alle anderen Glaubensrichtung in sich. Denn ohne Moos nix los. Weder im römischen Reich, nicht später in der Monarchie, im Sozialismus, nicht im Kommunismus, nicht im Faschismus und schon gar in dem System, dass man uns heute als Demokratie verkauft. Egal welchem System man nacheifert und danach das staatliche Konstrukt aufbaut, es hat immer mit einem Bewertungssystem zu tun, das mit Geld als internationales Tauschmittel die Staaten koordiniert und untereinander Handel treibt. Das nur mal so als kleine anregende Gedankenstütze. Geld regiert die Welt! Eine alte Weisheit, die noch aus der Zeit stammt, in dem Geld noch einen Wert hatte. Geld regiert die Welt, nicht Politiker, nicht Glaubensmänner und auch nicht die, die sich diesen Personenkreisen mit Wort und Tat verschrieben haben. Geld regiert nicht die Welt, Geld diktiert sie. Geld ist eine Diktatur und da bin ich dann wieder beim Faschismus. Diktaturen haben den bitteren Beigeschmack, dass sie Menschen ausgrenzen, sie unterdrücken und in ihrem urmenschlichen Drang nach freier Selbstverwirklichung soweit einschränken, dass sich Menschen sogar selbst und ihre Familien oder gegenseitig dafür umbringen. Für Geld tun Menschen alles, was man sich nur vorstellen kann. Alles. Wirklich alles, außer rational und sozial miteinander handeln. Geld sorgt für Wettbewerb und Neid, Gier und Hass und vielerlei Persönlichkeitsstörungen und Krankheiten. Wettbewerb steht im völligen Gegensatz zu einem Miteinander. Ein Miteinander, das wir heute Globalisierung nennen. Globalisierung ist nichts anderes als der Traum, die kranke Vision einer Diktatur und der Wunsch nach ökonomischer Rationalisierung der freien Selbstbestimmung. Rationalisierung und Ökonomisierung hat auf der einen Seite den Vorteil, dass auf der Welt viele wirklich gute Sachen erfunden wurden, wie das Rad und das Mobilklo zum Beispiel. Rationalisierung hat dazu geführt, dass Arbeitsprozesse vereinfacht wurden, die das Leben erleichtern sollen. Führt aber auch dazu, dass immer mehr Arbeit von immer weniger Menschen gemacht werden braucht und endet in einer Monopolisierung. Dass es dabei Menschen gibt, die Menschen verurteilen, dass sie keine Arbeit haben, also sich nicht an der Geld-Sucht beteiligen; aus welchen Gründen nun auch immer; ist eine unverfrorene Frechheit, die nur aus Mündern kommen kann, denen man ein Manko an sozialer Integrität, Verantwortungsbewusstsein, schwerer Systemabhängigkeit und reiner Menschlichkeit vorwerfen kann. Diese Menschen sollte man enteignen und aus dem Land schmeißen! Es sind Handlanger eines faschistischen Systems, der Gelddiktatur. Merke! Diktatur gleich Monopolisierung. Monopolisierung heißt Vormachtstellung und Alleinstellung von einigen Wenigen sowie von nur einem.

Jetzt höre ich schon einige sagen: „Was für eine linke Schwätzerin!“ An dem ist nicht so. Denn würde ich das tun, dann wäre ich in der Abhängigkeit einer Anhängerschaft eines fiktiven Wertesystems und müsste glauben, dass einer dieser Wege der richtige wäre. So glaube ich weder der Kirche, der Politik und schon gar nicht der Wirtschaft und der Medien. Vielleicht erinnert man sich an die Werbebotschaften seines Bankers, seines Gelddealers, der einen auf dem Weg durch die Abhängigkeit begleitet: „Lassen Sie doch Ihr Geld für sich arbeiten!“  Hat schließlich auch wieder etwas mit Rationalisierung zu tun, also mit der Erleichterung der eigenen Lebensumstände. „Wenn ein anderer meine Arbeit macht, brauche ich sie selbst nicht zu tun“. Das verspricht mehr Freiheit und Freizeit. Freie Zeit, in der man nicht arbeiten braucht. Sie macht ja ein anderer für einen. An dieser Stelle frage ich Sie: „Wer ist hier die faule Sau, die nicht selbst arbeiten will?“ Der Arbeitslose, den man aus dem Suchtprogramm geschmissen hat, mit Füßen nach ihm tritt und mit Ersatzdrogen vollpumpt, also Programme wie Entwicklungshilfe oder hier Hartz vier? Oder der, der verantwortungslos und verblendet vom schönen Schein der geldlichen Errungenschaften, damit umgeht und dafür sorgt, dass er und alle anderen auch immer weniger zu tun haben werden, vereint in der Gelddiktatur? Was ja nicht stimmt. Geld macht Arbeit oder besser gesagt, Mühe. Man muss wie bei einem Tamagotchi zusehen, dass es einem nicht ausgeht. Man muss es füttern und bedienen, es liebhaben und umsorgen, dann bleibt es einem scheinbar erhalten. Das raubt einem die kostbare Lebenszeit. Lebenszeit, die einem fehlt, etwas Sinnvolles mit sich selbst und seinem Dasein anzufangen. Der eigene Arsch ist einem immer am Nächsten, dazu sind wir erzogen worden. Werfen wir einen Blick auf die heutige Zeit, die kapitalistischer, nicht diktatorischer, nicht faschistischer sein kann. Ja, faschistischer! Denn Menschen, die dafür sorgen, dass andere bewusst ausgegrenzt, unterdrückt und getötet werden, die schere ich an der Stelle nochmal alle über einen Kamm. Das tun andere schließlich auch. Wieso auch nicht? So hat es mir das Geldsystem vorgemacht. Ich bediene mich nur der Werkzeuge, die mir diese Diktatur auf meinen Weg mitgegeben hat. Der „Staat“ allerdings, faul wie er ist, hat sich rationalisiert. Der Staat, der mit Steuern finanziert wird und der Allgemeinheit zu dienen hat, hat sich aus seinen hoheitlichen Aufgaben zurück gezogen und seine Arbeit der Privatwirtschaft abgegeben. Die Privatwirtschaft basiert auf Geld, also auf dem Diktat des Geldes, ist also eine Diktatur. Wirtschaft muss Gewinne erwirtschaften, sonst wäre sie keine Wirtschaft. Man grenzt dadurch Menschen aus, man sanktioniert ihn und raubt ihm damit seine Lebenszeit. Damit verdient man Geld für einen Diktator, dass sollte sich jeder Sachbearbeiter einmal durch den Kopf gehen lassen, wenn er wieder seine Quote erfüllen muss, damit sein Diktator ihn nicht selbst ausgrenzt und sanktioniert. Mit der Schaffung immer neuer Abhängigkeiten schafft man einfach nur immer mehr Möglichkeiten Menschen in die Armutsfalle zu treiben, denn das schafft Milliardenbeträge, die in der Gelddiktatur letztendlich vernichtet werden und keine wahren Erträge schaffen. Diese Diktatur ist auf Schulden aufgebaut, denn immer einer geht dabei leer aus, damit andere mit dem, was ihm eigentlich zustehen würde, wirtschaften können. Um nun diese Schulden loszuwerden und sich selbst zu bereinigen gibt’s für die Gelddiktatur nur eine Möglichkeit.

Krieg. Mit inszenierten Kriegen bereinigt man die internationalen Konten und dezimiert damit auch nebenbei die Bevölkerungszahlen, was oberflächlich betrachtet den Vorteil für die Wirtschaft hat, dass es nun wieder weniger Menschen gibt, die nach der Gelddiktatur schreien und ihre Staatsysteme wieder neu nach demselben Schema F aufbauen. Der ewige Turmbau zu Babel, verstehen Sie? Schieben wir nun nicht schon wieder den Amis die internationale Kriegstreiberei der letzten hundert Jahre in die Schuhe und machen sie hauptverantwortlich für das Desaster auf dem Planeten, das Thema wird langsam langweilig. Egal welchen Krieg wir nehmen, den die USA und ihre Bündnispartner zu verantworten haben, es steckt immer nur ein Diktator dahinter. Das ist das Geld und das auf Tauschmitteln aufgebaute Werte und Bewertungssystem. Der „Kapitalismus“ hat in seiner Geschichte mehr Menschen auf dem Gewissen, als damals die unter dem Ausländer Hitler und dessen internationale Geldgebern, Sponsoren, Befürworter, Mitläufer und Profiteure installierte Diktatur. Befreien wir uns nun endlich aus dieser internationalen faschistischen Diktatur, befreien wir uns aus der Sklaverei und von der Schuld, die auf unser aller Schulter lastet. Es wird Zeit, denn mit einfachen Demonstrationen hört dieses System nicht auf. Der Diktator lässt sich nicht das nehmen, was er von jedem tagtäglich fordert. Er hat Hunger, unstillbaren gierigen Hunger und Durst nach Geld. Er braucht Geld, so wie wir Nährstoffe in der Nahrung. Dafür fordert er von jedem die bedingungslose Abhängigkeit und die tagtägliche Huldigung seiner Produkte und Dienstleistungen. Sieht man das tägliche Sterben in Afrika, die Wut und Verzweiflung der Menschen hier in Europa oder wirft man einen Blick auf unser Land, in dem sich dieses Fehlverhalten soweit potenziert hat, das heute vor unserer Haustür und sogar beim Nachbarn nebenan der Hunger und die Verzweiflung herrschen, bekommt unser tägliches Handeln eine völlig andere Bedeutung. Das Diktat rechnet damit, es ist dafür ausgelegt und braucht diese Opfer, damit ein anderer der Gewinner sein kann. Ein Spiel auf Zeit und auf Leben und Tod. Wenn wir schon alle zum Sparen aufgefordert werden, dann sparen wir uns doch in Zukunft einfach die Diktatur des Geldes. Schaffen wir sie endlich ab und wir werden sehen wie wundervoll das Leben sein kann. Machen wir uns frei von dem Glauben, wir würden je etwas erreichen und wir wären besser als Andere und die Krone der Schöpfung. Wir sind alle menschlich gleich, nur mit dem Unterschied, dass es Menschen gibt, die ihren Kopf verantwortungsvoll einsetzen und mit dem Finger auf die Systemsklaven und Schwerstabhängigen zeigen. Wir leben in einer intermedial-mobilen Fabelwelt. Es ist nichts mehr davon da, wovon wir früher geredet und geträumt haben. Liebe, Leben, Freiheit. Weg! Alles futsch! Es mag da noch ein paar kleine Inselchen der Freiheit geben. Aber auch die sind nur noch mit einer Menge Geld, Connections und der richtigen Gesinnung oder Parteibuch zu erreichen. Heute soll ein jeder einen Bückling machen, sich wie eine drogenabhängige Nutte vom Hartgeldstrich an jeden Zeitarbeitsmarktfreier ohne Sinn und Verstand verkaufen. Man muss sich verleugnen und darf nur noch mit dem Strom schwimmen, wenn man an einer Gesellschaft teilhaben will, die nur auf Lügen, Ausgrenzung, Unterdrückung, Kriminalität und Mord basiert.

Wir gedenken heute an diesem Tag der Opfer, die wir alle durch die Untätigkeit und Verblendung und dem Glauben an das Geld zu verantworten haben. Das wäre ein Friedensnobelpreis wirklich wert. Bleiben Sie mir gewogen.

Babette Kirsch