Mit ‘Technology’ getaggte Beiträge

Meine sehr geehrten Damen bis Herren an den Empfängnisgeräten.

Warum ich mich erst heute zum Thema Telekom und Drosselung zu Wort melde, wo doch der Hauptstorm an Empörung und Zoten darüber den Bach längst runter ist, das hat natürlich einen Grund. Ich muss da wohl schon mal auf so eine Testleitung gestoßen sein. 5 Tage hat es nun gedauert, bis ich diesen Text und die Bildchen hochgeladen habe!

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Vielen Dank, liebe Telekom. Vielen Dank für Ihre soziale Verantwortung ihren Kunden gegenüber. Ich denke, dass ich bestimmt nicht der Einzige war, der so lange in ihrem High Speed DSL Netz verharren musste zur Erledigung seiner alltäglichen Elektropostangelegenheiten.  

Ich habe daraus gelernt und weiß nun um ihre Geschäftsideologie. Besonders, wenn ich auf ihre Bonner Zentrale einen Blick werfe und quasi die eiskalte speersche Begeisterung über solch ein gelungenes Stück architektonisches Groß Germania förmlich im Nacken spüren kann. Widerlich, der Typ. Bah. Pfui. So einen grundgermanischen Geschäftsgedanken kann dann nur bedeuten:

„Auf. Auf, zum kostenpflichtigen und zensierten zwei Klassen Internet mit Datenmengenbegrenzung auf Hartz fear Niveau aber ohne Sozialtarif, mit dem man die Informations-, Meinungs- und Pressefreiheit auf fast schon amerikanisches Zensur und Diktatniveau bringt.

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Was heißt das nun? Ihnen das jetzt ausführlich und wahrheitsgetreu zu erklären, wohin dieser Weg unweigerlich führen wird…

…sagen wir mal so. 1989 hat sich nicht nur Deutschland endlich wieder vereinen dürfen. Viel schlimmer ist die Tatsache, dass sich dabei zwei sonst verfeindete Systeme vereinigt haben, um die Menschheit noch mehr nach ihrem Gusto zu knechten, auszubeuten und zu morden. Für Öl, Drogen, Glaube und Dollar. Welch Niedertracht.

Deswegen brauchen wir auf alle Fälle ein universelles und kostenfreies, frei zugängliches Internet, sonst gehen die Leute während des Hochladens wieder spazieren, draußen in der Natur und fangen so wie ich das Denken an! Nicht auszudenken, was?

In diesem Sinne, bleiben Sie mir gewogen.

Ihr Udo Schüller

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Meine sehr geehrten Damen bis Herren, verehrte Konsumsklaven.

Und plötzlich ist schon wieder Weihnachten, wer hätte das gedacht.

Das Fest der Liebe, der Familie und der Kinder, des Friedens, des Vergebens und des Verzeihens. Weihnachten! Die Bad Bank oberflächlicher und gespielter Barmherzigkeit in Zeiten der faschistischen Gelddiktatur.

Was gibt es in der Vorweihnachtszeit schöneres, als leuchtende Kinderaugen zu beobachten, wenn sie jeden Tag ein neues Türchen ihres Adventskalenders aufmachen können.

Sehen Sie es ihrem Kind nach, wenn es nach dem Verzehr der Kalenderschokolade davon fabuliert, es hätte Erdöl gefunden und sie würden nun reich werden. Mit großer Bestürzung mussten wir hier in der Redaktion davon erfahren, dass die meisten Adventskalender mit dem fossilen Brennstoff Erdöl kontaminiert, nicht zum Verzehr geeignet und eine Gefahr für die persönliche Gesundheit sind mit unabsehbaren Langzeitschäden.

So sind Kapitalisten nun mal. Sie scheren sich einen Scheiß um das Wohl ihrer Konsumenten, seien sie noch so jung. Vielleicht wäre das erst gar nicht passiert, wenn Sie ihre Kinder erst zum Wissen, dann zum Glauben erzogen hätten. Die Eltern, die Scheiße an ihre Brut verfüttern und denken, sie hätten ein Schnäppchen gemacht, denen sollte der Dreck sowieso selbst im Halse stecken bleiben, genauso wie den Produzenten, Mitarbeitern und Distributoren dieser Artikel. Doch wieso darüber schreiben, jammern und zetern wie schlecht die Welt wirklich ist und was Menschen aus reiner Gier und weiteren niederen Beweggründen alles für Geld tun außer direkt zu morden? Es wird sich eh nichts ändern auf unserem Planeten. Jeden Tag steht ein neuer Depp auf, der es für noch billiger macht. Richtige kleine billige Nutten sind das. Da hat jede Crackhure vom Flatrate Billigbums Vorstadtstrich mehr Ehrgefühl im Leib, als jemand, der sich freiwillig zum Sklaven einer Gelddiktatur macht und dafür mit Sorge trägt, dass sich nie etwas ändern wird.

Deswegen plädieren wir von der Ohauerha Redaktion dafür, dass man einen neuen Feiertag in unserem Land einführt. Wir denken da an einen separaten Totensonntag um an die Opfer zu gedenken, die wir alle in der Gegenwart durch unseren Konsum und unsere niedergehende kapitalistisch orientierte Gesellschaftsordnung zu verantworten haben. Das nur als kleiner Anreiz für jeden, einmal inne zu halten und ans eigene Selbstwertgefühl zu erinnern. Falls das für jemanden ein Fremdwort ist, dem sei es freigestellt danach zu googlen.

Apropos Feiertage! Da steht uns der nächste Klopper ins Haus.

Sie erinnern sich bestimmt noch an das Urteil, dass nur der eine katholische Kirche besuchen darf, der auch Kirchensteuer bezahlt. Die katholische Kirche geht nun einen Schritt weiter, denn es darf nur noch der christliche Symbole benutzen und sich daran erfreuen, der ein zahlender Katholik ist. Will sagen, dass nun in der Jahresendzeit und der Vorbereitung zum heiligen Christenfest nur noch der einen Weihnachtsbaum bei sich zu Hause oder in seinem Betrieb aufstellen darf, der vorher seinen ökumenischen Schafschurbeitrag, die Kirchensteuer abgedrückt hat. Aus noch geheimen Papieren des Vatikans geht hervor, das katholische Hardliner sogar fordern, Menschen, die keine Kirchensteuer zahlen selbst den Besuch von Weihnachtsmärkten, Krippenspielen und weihnachtlich bedingten Veranstaltungen zu verweigern. Klar, man will ja auch gerne unter sich bleiben und wenn wir in Deutschland eins gut können, dann ist es ausgrenzen und mit Füßen nach Menschen treten, die nicht blind, unkritisch, unreflektiert und uniform der schwarmblöden Masse folgen. So sehen es dieselben klerikalen Hardliner vor, Kirchensteuer-Nichtzahlern sogar das Benutzen von kreuzähnlichen Symbolen zu verbieten. Darunter fallen zukünftig unter anderem auch das Befahren von Straßen-Kreuzungen, das Verwenden von Additionszeichen in der Mathematik (+), die Verwendung von Kreuz-Kümmel bei der Speisenzubereitung und das „Ankreuzen“ auf Wahlzetteln bei der nächsten Bundestagswahl. Freuen Sie sich also darauf, wenn es am Heiligen Abend bei Ihnen an der Haustür klingelt. Sie werden eine Bescherung der besonderen Art erleben, wenn nicht das Christkind an Ihrer Tür schellt sondern der Gemeinde-Christbaumkontrolleur ihres Bistums, der sich vergewissert, ob bei Ihnen zu Hause ein Weihnachtsbaum steht, den Sie als Nichtzahler eigentlich gar nicht hätten aufstellen dürfen und dafür die Kirchensteuer rückwirkend bei Ihnen eintreibt. Freuen Sie sich also auf eine friedliche und tolle Advents- und Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Lieben.

Weihnachtsmärkte. Bald nur noch für Kirchensteuerzahler?

Seien Sie sich jedoch eines sicher! Ostern kommt bestimmt und horten Sie jetzt schon einmal Hühner und Ostereier, denn auch das sind christliche Symbole, die unter das neue Gesetz fallen.

Bleiben Sie mir gewogen.

Ihr Udo Schüller

Meine sehr geehrten Damen bis Herren.

Am 03.010.2012 begingen wir das seitdem turnusmäßig wiederkehrende gesamtdeutsche Jubelfest zum Gedenken an den Mauerfall am 9. Oktober 1989. Vergleichen wir das mal mit kapitalistisch-westlichen Gebräuchen, denn bei uns ist es so Usus, dass zum Herbst hin eh die Lager mit der Sommerware, die man nicht mehr los bekommt, geräumt werden muss, damit Platz für die Winterware ist. Oder denken wir mal an insolvente Firmen. Da sieht man immer Schilder dran stehen: „Alles muss raus!“ Die DDR war halt einfach nur pleite. Sonst nix. Und das nicht erst seit 1989. Alles musste raus! Auch die ganzen Ladenhüter. Da fällt mir ein richtig guter Witz zu ein. Aber den zum Schluss. Die Wiedervereinigung lief absolut friedlich ab. Ohne großartige Opferzahlen und ohne Gewalt. Komisch, denk ich mir grade. Wir Deutschen haben es doch wieder einmal vorgemacht, wie’s geht. Wir sind wirklich das Volk der Dichter und Denker. Friedlich und fast sogar unspektakulär verlief die Öffnung gen Osten und nicht nur der Tätärä. So etwas schafft man nur, wenn man dieselbe Sprach spricht. Der Laden war pleite. Völlig pleite. So wie wir heute. Europa ist pleite, Amerika ist pleite, Asien ist pleite und die Aussis auch. Nur, welche Grenze sollen wir nun öffnen? Scheinbar so lange wie auf diesem Planeten mehr als nur ein System installiert ist, solange scheint wohl wirtschaften und handeln zu funktionieren. Zwar nun auch nicht so besonders aber immerhin. Allerdings schlagen wir von der Ohauerha-Redaktion die Europäer mit Ihren Verbündeten für das Guinness Buch der Rekorde vor. Wir haben es in nur 23 Jahren geschafft, die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Errungenschaften, die wir in Jahrtausenden zuvor mühsam von Beginn des aufrechten Ganges bis in die Moderne aufgebaut haben, so richtig ins Brötchen zu fahren. Bravo! Das ist Weltrekord! Nein! Das ist Universum Rekord! Glauben Sie uns einfach wenn wir sagen, es gibt im gesamten Multiversum keine Spezies, die so etwas schaffen kann. Keine weiteren. Da köderte man ca. 17 Millionen Ost-Inhaftierte mit ein paar Bananen und nem Hunni! (damals 100 D-Markt in heutigem Euro umgerechnet knapp 39,50,- , wenn man genau nachrechnet. ). Traurig aber leider wahr. Die Ostinhaftierten hat man mit hundert Mark pro Kopf sehr billig eingekauft. Wenn wirtschaften nur so funktioniert, dann gebt bitte jedem 100 Euro Verabschiedungsgeld und ziehen wir die Mauer aber fix wieder hoch, nicht wahr?

Geheimes Mauer Steindepot in Düsseldorf entdeckt?

Geheimes Mauer Steindepot in Düsseldorf entdeckt?

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Öffnung ist damals das gesamte System zusammen gebrochen und implodiert. Die ganzen Friedensdemos haben also doch etwas bewirkt! Vereinigung der gegensätzlichen Ideologien Ost und West. Heute, knapp 23 Jahre später fragen wir uns grade, welche Grenze wir denn jetzt öffnen wollen? Und wohin? Es stehen sich die zwei Blöcke nun wieder gegenüber. Allerdings heute in einer neuen Konstellation. Heute ist es eher die Bibel gegen den Koran, wirft man einen kurzen Blick auf die politische Lage im nahen Osten. Wenn zwei sich streiten, dann freut sich ein Dritter. Seien wir Jungs froh, hier im Westen zu wohnen. In einem nicht-christlichen Land lebt es sich als Vorhaut nämlich besser ganz rückgezogen. Wir haben es echt gut, was das angeht. Gott sei Dank. Eine wirklich große Errungenschaft unserer Religion. Einer der wenigen. Was nun im vorderen Orient passiert, das Säbelrasseln am Persischen Golf und im nahen Osten, ist wirklich mit Vorsicht zu genießen. Schlimm und sehr gefährlich. Da sitzen Typen in den Strategieabteilungen der Wirtschaft und des Militärs… Ohauerha! Aber wieso dafür im Internet schreiben? In einem Medium, das wenn es knallt, dieses nicht mehr zum Netzwerken und Datentransfer zur Verfügung steht. Schon mal darüber nachgedacht? Nur mal so zum Sagen…. Für die internetbedingten Bio-Sozialkontakt-Armen unter den Usern. Für den Fall, dass es bald knallt, weil ein paar kaltherzige Nabobs meinen, damit ein Geschäft machen zu müssen, haben wir uns für den Tag X und danach etwas einfallen lassen. Öko-Twittern!

Reservistenvögel warten auf ihren Ölo-Twitter Einsatz

Reservistenvögel warten auf ihren Ölo-Twitter Einsatz

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir werden ganz einfach kurze Botschaften auf kleine Zettelchen schreiben und diese an Vögel hängen und sie fliegen lassen. Cool, ne? Entweder wir machen nun die Mauer schnell wieder zu oder jeder bekommt nun nen Hunderter und wird in die nächste Freiheit verlegt. Wie damals, als die Ossis mit in den Westflügel gelegt worden sind. Der Mensch hat es bis heute geschafft, irgendwie zu überleben. Von der Steinzeit bis heute. Wir hängen doch alle dran. Oder wer kann sich vorstellen, lieber tot zu sein? Bis auf die internetbedingten Bio-Sozialkontakt-Armen Depressiven? Für alles haben wir einen Plan B. Nur dafür nicht? Sich für ein solches System, das Menschen und seine Grundlagen vernichtet, einzusetzen und sein eh schon kurzes persönliches Leben auf- und hingeben? Das will uns nicht in den Kopf. Wir sind auf diese Freiheit, die da käme, wenn wir nicht am entscheidenden Punkt als Menschheit schon wieder versagt hätten, nicht vorbereitet. Da gibt’s wohl keinen Plan B. Und wenn der laufende Weltkrieg von den Börsen auf die Allgemeinheit überschwappt und es Krieg gibt. Soll das etwas heißen, dass Krieg der Plan B ist? Nee, nä? Wir machen Rückschritte, statt Fortschritte! Dabei wäre es ganz einfach. Da dürfen wir gar nicht weiter drüber nachdenken; was wir uns auf Grund dem verzweifelten Glauben, dieses System wäre schon die Freiheit; alles tun, um nicht frei werden zu wollen. Da darf man gar nicht drüber nachdenken. Dann lieber zum Abschluss noch ein kleiner Witz, der schön in unsere Arbeits und Zeitarbeits-Zeit passt. Wenn wir schon bei den Themen „Wertschätzung und Billig“ sind.

Ein Typ sitzt auf dem Arbeitsamt vor seinem Fallmanager.

Fallmanager: „Wo sind Sie geboren“?

Typ:“In Handlangen“.

Fall Manager: „Ah! Dann sind Sie also ein waschechter Handlanger“!

(Hey, psst! Jungs und Mädels von der Ex-Behörde, aufgepasst! So’n Spruch kann Zähne kosten…..“ )

Versuchen Sie mal nach dem Ort Handlangen zu gogglen.

Da würde bestimmt keiner Leben wollen.

Bleibe Sie mir gewogen.

Besuchen Sie auch folgenden Link: Früchte meiner Arbeit: Ein Tatsachenroman

Ihr Udo Schüller